PHUKET – Ein Video von der Chao Fa Road schlägt hohe Wellen: Ein kleines Kind sitzt auf dem Schoß eines Erwachsenen am Steuer eines fahrenden Autos. Der Clip vom Abend des 9. Juni zeigt, wie das Auto mitten im Verkehr Schlangenlinien fährt. In den sozialen Medien kocht die Wut hoch, denn für viele Nutzer ist das kein harmloser Spaß, sondern eine massive Gefährdung.
Gefährliche Spritztour auf belebter Hauptstraße
Am Steuer des Wagens: ein ausländischer Junge, der auf etwa unter zehn Jahre geschätzt wird. Er sitzt auf dem Schoß eines Erwachsenen und hält das Lenkrad fest in den Händen, während das Auto die viel befahrene Chao Fa Road in Richtung Central Phuket-Kreuzung entlangrollt.
Der erwachsene Beifahrer auf dem Fahrersitz scheint beim Lenken zu helfen. Eine fatale Entscheidung, wie viele Kommentatoren finden, denn die Straße ist eine der Hauptverkehrsadern der Insel.
Zeuge dachte erst an Betrunkenen am Steuer
Der Zeuge, der das Video aufnahm, schilderte den Schreckmoment. Zuerst fiel ihm nur das schwankende Auto auf, das andere Fahrzeuge zum scharfen Abbremsen und Abstandhalten zwang.
Sein erster Gedanke: Der Fahrer könnte berauscht oder völlig unerfahren sein. Erst beim Näherkommen sah er den Jungen auf dem Schoß und erkannte die wahre Ursache der Schlangenlinien.
Shitstorm im Netz: "Wo ist die Polizei?"
Nach der Veröffentlichung des Clips durch eine lokale Nachrichtenseite kannte die Empörung im Netz keine Grenzen. Viele Nutzer fragten fassungslos, wie ein Erwachsener einem Kind das Steuern auf einer öffentlichen Straße überlassen kann.
Eine immer wieder gestellte Frage bringt die Stimmung auf den Punkt: „Wo ist die Polizei?“ Kommentatoren sehen die Verantwortung klar bei den Erziehungsberechtigten und fordern ein sofortiges Eingreifen der Behörden.
Forderung nach Gleichheit vor dem Gesetz
In den hitzigen Diskussionen zogen viele Nutzer Vergleiche mit anderen Ländern. Dort, so die einhellige Meinung, müssten Aufsichtspersonen bei einem solchen Vorfall mit umgehenden rechtlichen Konsequenzen rechnen.
Sie pochen auf eine Gleichbehandlung von Thailändern und Ausländern. Öffentliche Straßen dürften nicht als Übungsgelände auf Kosten der Sicherheit aller missbraucht werden, so die wütenden Stimmen. Jeder Unfall hätte Unbeteiligte treffen können.
Ermittlungen bislang unklar
Wer der Erwachsene und das Kind genau sind, ist bislang nicht bekannt. Auch zu offiziellen polizeilichen Schritten gibt es bisher keine gesicherten Informationen.
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Es ist unklar, ob die Behörden bereits Ermittlungen eingeleitet haben oder ob weitere Maßnahmen geplant sind.



„Öffentliche Straßen dürfen nicht als Übungsgelände missbraucht werden“. Diesen Satz find ich klasse…sehe täglich, wie auf den Straßen geübt wird. Allerdings nicht unbedingt nur von Kindern.