Kein weiteres Geld für Tankstelle nach Raketeneinschlag

Die Regierung lehnt Hilfen ab, weil Versicherung und Mutterkonzern den Schaden vollständig beglichen haben.

Kein weiteres Geld für Tankstelle nach Raketeneinschlag
Polizei

SI SA KET – Eine Tankstellenbesitzerin aus dem Bezirk Kantharalak erhält keine weitere staatliche Hilfe nach dem verheerenden Raketenangriff aus Kambodscha im vergangenen Jahr. Die Regierung lehnte ihren Antrag ab, weil Versicherung und Mutterkonzern die Schäden bereits vollständig reguliert haben.

Regierung verweigert Zahlung an Tankstelle – Versicherung hat längst gezahlt

Kamolrat Polsretlert, die Inhaberin der PTT Ban Phue Station, wollte Geld aus dem Katastrophenfonds des Premierministers. Sie hatte am Freitag eine Petition beim Parlament eingereicht.

Doch der Antrag wurde abgelehnt. Regierungssprecherin Rachada Dhanadirek erklärte, der Sachschaden von 3,05 Millionen Baht sei bereits von der Dhipaya Insurance und PTT voll ausgeglichen worden.

„Ersparnisse der Kinder für den Betrieb verbraucht"

Die Tankstellenchefin schilderte ihre finanzielle Not: Sie musste Geld antasten, das eigentlich für die Ausbildung ihrer Kinder zurückgelegt war. Nur so konnte sie den Betrieb nach dem Angriff notdürftig aufrechterhalten.

Die Rakete schlug während eines Grenzkonflikts im letzten Jahr ein. Der Treffer zerstörte die Tankstelle und einen angrenzenden 7-Eleven und riss sieben Menschen in den Tod.

Raketentreffer vor einem Jahr – sieben Tote, Millionenschäden

Der Angriff vom 24. Juli letzten Jahres tötete sieben Menschen und verletzte zwölf weitere. Der 7-Eleven wurde schwer getroffen, der Schaden belief sich auf 14 Millionen Baht.

CP All, die Muttergesellschaft von 7-Eleven, übernahm 9 Millionen Baht der Kosten. Die Tankstelle konnte nach den Reparaturen am 5. September wieder öffnen.

58 Millionen für die Hinterbliebenen – Verletzte erhielten bis zu 800.000 Baht

Für die sieben Todesopfer zahlte der Staat insgesamt rund 58 Millionen Baht Entschädigung. Dieser Betrag wurde vollständig an die Familien der Getöteten ausgezahlt.

Die zwölf Verletzten erhielten gemeinsam 4,6 Millionen Baht. Die individuellen Hilfen lagen je nach Schwere zwischen 100.000 und 800.000 Baht pro Person.

Premierminister schaltete sich ein – trotzdem kein zusätzliches Geld

Premierminister Anutin Charnvirakul persönlich wies die Behörden an, eine faire Unterstützung zu prüfen. Regierungssprecherin Rachada betonte, die Regierung müsse Doppelentschädigungen für dasselbe Eigentum vermeiden.

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Da sowohl die Versicherung als auch PTT für die Schäden an der Tankstelle aufgekommen sind, bleibt Kamolrat Polsretlert auf ihren privaten finanziellen Einbußen sitzen. Die Entscheidung ist endgültig.

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Quelle: Bangkok Post

Ein Kommentar zu „Kein weiteres Geld für Tankstelle nach Raketeneinschlag

  1. Was soll der Quatsch?
    1. Der Schaden wurde von der Versicherung bezahli
    2. Die Besitzerin ist Stinkreich also kein Hungerleiden.
    Warum immer mehr Geld Rausschinden als noetig. Es gibt genug beduerftige die an dem Konflikt gelitten haben.

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