Pattaya – Es ist offiziell: Das erste Tomorrowland Asiens steigt vom 11. bis 13. Dezember im Wisdom Valley in Pattaya. Alle 150.000 Tickets sind ausverkauft, der Großteil der Käufer kommt aus dem Ausland. Der Veranstalter rechnet mit einer wirtschaftlichen Gesamtauswirkung von über sechs Milliarden Baht für Thailand.
Minister reiste zur Bestätigung nach Belgien
Tourismusminister Surasak Phancharoenworakul traf sich in Boom mit Tomorrowland-Chef Bruno Vanwelsenaers. Der Belgier bestätigte, dass das Festival in vollem Umfang stattfindet.
Begleitet wurde Surasak von TAT-Gouverneurin Thapanee Kiatphaibool und weiteren Führungskräften der Tourismusbehörde. Gemeinsam prüften sie die Vorbereitungen für die dreitägige Veranstaltung.
150.000 Tickets restlos vergriffen
Sämtliche 150.000 Eintrittskarten sind weg. Das entspricht 50.000 Besuchern pro Festivaltag.
85 Prozent der Käufer sitzen im Ausland. Nur 15 Prozent der Buchungen kamen aus Thailand selbst.
Über sechs Milliarden Baht wirtschaftlicher Schub
Die neueste Schätzung des Veranstalters beziffert den wirtschaftlichen Gesamteffekt auf 6,132 Milliarden Baht. Umgerechnet sind das rund 159 Millionen Euro.
Direkte Ausgaben fließen an thailändische Produktionsfirmen, Zulieferer, Gastronomiebetriebe und Dienstleister. Dazu kommen Ausgaben der Besucher für Hotels, Transport und Einkäufe während verlängerter Aufenthalte.
127.500 ausländische Gäste erwartet
Für die erste Ausgabe rechnet der Veranstalter mit mindestens 127.500 internationalen und 22.500 thailändischen Teilnehmern.
Zu den Zielmärkten zählen Singapur, Malaysia, Indonesien, China, Südkorea, Indien und Australien. Auch Fernreisende aus Belgien, Deutschland, Großbritannien und Amerika werden erwartet.
730 Millionen Baht an Steuereinnahmen
Der Staat darf mit Steuereinnahmen von rund 732 Millionen Baht rechnen. Etwa 590 Millionen Baht davon entfallen auf direkte Steuern wie Ticketabgaben und Quellensteuer für Künstler.
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Weitere 142 Millionen Baht werden von beteiligten Unternehmen und Arbeitnehmern in Form von Einkommensteuer und Sozialversicherungsbeiträgen erwartet.
Hotels in Chonburi und Rayong profitieren
Der Ansturm von 150.000 Festivalbesuchern wird vor allem dem Gastgewerbe in Chonburi und im benachbarten Rayong nützen.
Hotels, Restaurants, Transportunternehmen und lokale Zulieferer erhalten den Löwenanteil der Ausgaben. Viele Festivalbesucher hängen noch Urlaub in Thailand an.
Fünfjahresvertrag soll 30 Milliarden bringen
Das Festival ist Teil eines Fünfjahresvertrags zwischen Thailand und dem belgischen Veranstalter. Über die gesamte Laufzeit rechnet das Land mit 30 Milliarden Baht an wirtschaftlicher Aktivität.
Tomorrowland bezeichnet Thailand als Beginn einer langfristigen Expansion nach Asien. Die belgische Organisation arbeitet dabei mit einem lokalen Team für Bühnendesign, Produktion und Storytelling zusammen.
Thailand zielt auf jüngeres Publikum
Die TAT will mit dem Festival einen jüngeren internationalen Markt erschließen. Im Fokus stehen Reisende mit hohen Ausgaben, die nach dem Festival andere Ziele in Thailand besuchen. Die thailändische Ausgabe umfasst die volle Produktion mit Mainstage, CORE-Bühne und Freedom Stage. Das Wisdom Valley in Pattaya wurde als offizieller Veranstaltungsort bestätigt.
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