BANGKOK, THAILAND – Der ehemalige Premierminister Thaksin Shinawatra erhält eine Bewährung und darf das Gefängnis vorzeitig verlassen. Ein zuständiges Unterkomitee genehmigte seine Freilassung unter strengen Auflagen für den kommenden Mai. Der Politiker muss während seiner restlichen Strafzeit eine elektronische Fußfessel tragen.
Gremium entscheidet über Hunderte Häftlinge
Das Unterkomitee zur Prüfung von Bewährungsstrafen trat am 29. April 2026 zu seiner vierten Sitzung des Jahres zusammen. Die Experten prüften insgesamt 920 Fälle von Häftlingen, die für eine vorzeitige Entlassung infrage kamen.
Die Behörden genehmigten in dieser Sitzung 859 normale Bewährungsstrafen und zehn Sonderfälle. 49 Anträge lehnten die Prüfer ab, während zwei weitere Fälle zunächst zurückgestellt wurden.
Thaksin erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben
Thaksin Shinawatra erfüllt laut dem Department of Corrections alle notwendigen Voraussetzungen des geltenden Strafvollzugsgesetzes. Die Entscheidung stützt sich auf die Ministerialverordnungen über die Vorteile für Häftlinge aus den Jahren 2019 und 2021.
Das Komitee berücksichtigte bei der Prüfung die Umstände seiner Taten und die Dauer der bisherigen Haft. Auch die Glaubwürdigkeit seines Betreuers und die öffentliche Sicherheit spielten bei der positiven Entscheidung eine Rolle.
Hohes Alter begünstigt die Freilassung
Besondere Gründe sprechen laut den Behörden für die Bewährung des Ex-Premierministers. Er ist über 70 Jahre alt und seine verbleibende Reststrafe beträgt nicht mehr als ein Jahr.
Zudem bescheinigten ihm die Prüfer eine erfolgreiche Rehabilitation und eine positive Verhaltensentwicklung während der Haftzeit. Das Risiko für eine erneute Straftat stufte das Gremium nach einer Bewertung als gering ein.
Strenge Überwachung durch elektronische Fußfessel
Die Freilassung von Thaksin Shinawatra ist für den 11. Mai 2026 geplant. Ab diesem Tag erfüllt er offiziell alle Bedingungen für die normale Bewährung und darf das Gefängnis verlassen.
Bis zum endgültigen Ablauf seiner Strafe muss er jedoch ein elektronisches Überwachungsgerät tragen. Zudem ist er verpflichtet, sämtliche auferlegten Bewährungsregeln strikt einzuhalten.
Rückkehr in ein Leben unter Beobachtung
Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt für den einflussreichen Politiker, der trotz seiner Freiheit unter ständiger Kontrolle bleibt. Die elektronische Überwachung stellt sicher, dass er sich an die gerichtlichen Vorgaben hält.
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Die Prüfer bescheinigen eine erfolgreiche Rehabilitation und eine positive Verhaltensentwicklung…während der Haftzeit. Bei den Argumenten kann man gar nicht anders.