Solar-Boom in Thailand: Anutin ordnet Hilfe für Solar-Rooftops an

Thailands Premier Anutin Charnvirakul peitscht die Solar-Wende gegen explodierende Energiekosten durch. Doch trotz neuer Milliarden-Anreize und Mega-Quoten bleibt eine Frage für Hausbesitzer offen: Lohnt sich der Wechsel?

Solar-Boom in Thailand: Anutin ordnet Hilfe für Solar-Rooftops an
Bangkok Post

Thailand – Premierminister Anutin Charnvirakul drückt beim Thema Solar aufs Tempo. Das Energieministerium soll ein One-Stop-Zentrum für Solar-Dachanlagen einrichten, damit Haushalte schneller und klarer erfahren, was sich für sie lohnt. Gleichzeitig lockt ein neuer Rahmen mit mehr Abnahmekapazität und einem Preis von 2,20 Baht pro Einheit für überschüssigen Strom.

Mehr Hilfe für Haushalte

Regierungssprecherin Rachada Dhnadirek sagte am Dienstag, der Premierminister wolle das Zentrum rasch aufbauen. Die Menschen sollen genaue und ausreichende Informationen bekommen, wenn sie auf erneuerbare Energie setzen wollen.

Nach ihren Angaben sollen die Hinweise dabei helfen, bessere Entscheidungen zu Kosten, Verfahren und staatlichen Unterstützungen zu treffen. Staatliche Banken wie die Government Housing Bank und die Government Savings Bank bieten dafür bereits Anreize.

Warum Solar bisher stockte

Das Interesse an privaten Solaranlagen ist wegen der hohen Energiekosten gestiegen, die mit dem Krieg im Nahen Osten zusammenhängen. Zusätzlich hat die Regierung einige Vorschriften geändert, die viele Menschen bisher vom Umstieg abgehalten hatten.

In Thailand kamen Solar-Dachanlagen in Wohnhäusern lange nur langsam voran. Viele Eigentümer sahen kaum Chancen, überschüssigen Strom an das Netz zurückzuverkaufen und so die Installationskosten wieder hereinzuholen.

Mehr Strom darf ins Netz

Bisher war der Verkauf an das Netz landesweit auf 90 Megawatt begrenzt. Das galt weithin als zu wenig.

Der National Energy Policy Council hat letzte Woche die Stromeinkaufsquote auf 500 Megawatt pro Runde erweitert. Haushalte können überschüssigen Strom nun für 2,20 Baht pro Einheit verkaufen.

Neuer Schwung für Solar-Dächer

Der neue Tarif liegt nahe an dem, was staatliche Versorgungsunternehmen kommerziellen Solarparks zahlen. Für viele Haushalte soll das die Rechnung bei einer eigenen Anlage deutlich interessanter machen.

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Quelle: Bangkok Post Thailand

Ein Kommentar zu „Solar-Boom in Thailand: Anutin ordnet Hilfe für Solar-Rooftops an

  1. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich der Meinung bin nur Energie die man selber erzeugen kann eine halbwegs sichere Energieversorgung wäre. Die Betonung liegt leider auf wäre. Vor allem weil man es jahrelang verschlafen hat in Leitungsnetze und Speichereinrichtungen zu investieren die damit auch umgehen können. Und jetzt ist dafür kein Geld mehr da weil man ja mit der Gießkanne allen helfen und ganze Industrien und Gewerbebranchen retten will. Aber auch diesbezüglich ist das alles andere als ein Alleinstellungsmerkmal für Thailand.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.