BANGKOK, THAILAND – Millionen Haushalte können aufatmen! Der Staat senkt die Stromkosten und macht Dächer zu kleinen Kraftwerken. Bereits ab Juni sollen Bürger für ihren überschüssigen Solarstrom bares Geld sehen.
Jetzt zahlen sich Sonnenstrahlen aus
Die Regierung macht Ernst mit der Solar-Revolution. Energieminister Ekkanat Promphan verkündete am 29. April 2026, dass Privathaushalte ihren selbst erzeugten Strom künftig für 2,20 Baht pro Einheit an den Staat verkaufen können.
Die bürokratischen Hürden fallen. Energieversorger bieten einen Ein-Stopp-Service, und die Genehmigungsverfahren werden radikal vereinfacht. Der Verkauf des eigenen Solarstroms soll nach Juni 2026 starten.
Von 90 auf 500 Megawatt
Die Regierung hebte die Ankaufgrenze für Sonnenstrom massiv an. Statt mickriger 90 Megawatt pro Runde schraubt sie das Kontingent auf satte 500 Megawatt hoch.
Jedes Hausdach soll zum Minikraftwerk werden. Ist eine Quote ausgeschöpft, plant der Staat sofort weitere Erweiterungen. Es geht um Tempo und Masse.
Hammer-Tarif für Sparsame
Der zweite große Brocken: ein gestaffelter Strompreis nur für Privatleute. Wer weniger als 200 Einheiten im Monat verbraucht, zahlt künftig weniger als 3 Baht pro Einheit.
Auch Haushalte mit einem Verbrauch zwischen 200 und 500 Einheiten spüren die Entlastung. Minister Ekkanat rechnet vor: Eine Rechnung kann um 20 Prozent purzeln, bei 400 Einheiten sind noch etwa 10 Prozent drin.
21 Millionen ziehen den Jackpot
Über 90 Prozent aller Haushalte sollen profitieren. Das sind rund 21 Millionen Adressen, vor allem jene mit einer Monatsrechnung von unter 2.200 Baht.
Ekkanat betonte, die Regelung verschone Betriebe und Fabriken komplett. Der progressive Tarif gilt nur für Wohnhäuser und bleibt für die gesamte Amtszeit der Regierung bestehen.
„Keine Zusatzlast für die Industrie"
Auch Industrieminister Varawut Silpa-archa trat Befürchtungen der Wirtschaft entgegen. Er versicherte dem Verband der thailändischen Industrien, dass kein Cent Mehrkosten auf Betriebe abgewälzt wird.
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Die Botschaft ist glasklar: Die Stromrabatte sind eine reine Entlastung für den kleinen Mann und die Familien im Land.
Dach auf, sparen – in sieben Tagen
Damit der Umstieg klappt, verschwinden die lokalen Baugenehmigungen. Wer nur für den Eigenbedarf installiert, bekommt sein Solardach innerhalb von 7 Tagen genehmigt.
Plant jemand die Netzeinspeisung, dauert die Freigabe maximal 30 Tage. Das Finanzministerium legt Ratenkredite auf, die günstiger als die bisherige Stromrechnung sind. Staatsbetriebe bieten sogar Billig-Installationen für all jene an, die kein Startkapital haben.
Endlich Licht am Ende der Leitung
Die Sonne schickt keine Rechnung – und der Staat macht sie jetzt endlich für Millionen Thais nutzbar. Wer wenig verbraucht, wird belohnt, und die eigene Stromerzeugung ist keine Spinnerei mehr, sondern ein echtes Versprechen für den Geldbeutel.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Mal sehen,ob die Stromnetze das aushalten,wenn fast jeder ins Netz seinen Strom einspeisen!
Siehe Spanien letztes Jahr!
BLACKOUT
Die Idee ist gut! Gar keine Frage. Wenn man die Stromnetze auch noch so ausbaut, welche die massenhaft produzierte Energie aufnehmen und womöglich auch noch speichern könnte, dann wäre es eine tolle Sache. Da bin ich ja mal gespannt darauf wie die Provinzfürsten der PEA’s mit ihren verkrusteten Strukturen darauf reagieren.
Jedenfalls ist nur die Energie halbwegs sicher, die man selbst erzeugen kann. Das gilt im kleinen wie großen. Das ist offensichtlich erkannt worden.