Billigere Flugtickets! Geplante Gebührensenkung soll Preise drücken

Thailands Luftfahrt-Revolution entbrennt: Drastische Preissenkungen bei den Gebühren sollen die Ticketpreise drücken. Doch eine brisante Beschwerde blockiert den Chefposten der Flugsicherung.

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KI-generiertes Symbolbild

Bangkok, Thailand – Thailand will seinen Luftraum deutlich besser organisieren und die Fluggesellschaften spürbar entlasten. Die Flugsicherungsgebühren für Inlandsflüge sollen um 30 Prozent sinken, dazu kommt eine längere Zahlungsfrist um 30 Tage. Gleichzeitig steht die Ernennung des neuen Geschäftsführers von Radio Aviation of Thailand (บวท.) wegen Beschwerden weiter auf der Kippe.

Mehr Tempo im thailändischen Luftraum

Der stellvertretende Verkehrsminister Phattharaphong Phattharaprasit hat angewiesen, die Verwaltung des Luftraums zu verbessern und Thailand zu einem erstklassigen Luftfahrt-Drehkreuz zu machen. Dazu soll auch die Steuerung des Flugverkehrs mit neuen Maßnahmen zur Entlastung der Airlines ausgebaut werden.

Geplant sind unter anderem geringere Kosten für Fluggesellschaften, die in Thailand arbeiten. ภัทรพงศ์ ภัทรประสิทธิ์ erwartet im Gegenzug, dass die Ticketpreise sinken.

Gebühren runter, Zahlung später

Die Flugsicherungsgebühren für Inlandsflüge sollen um 30 Prozent gesenkt werden. Außerdem sollen die Airlines 50 Prozent der Gebühren pünktlich zahlen, während die restliche Zahlung um 30 Tage verlängert wird. Diese verlängerte Zahlungsfrist gilt für Mai-Juni.

Die Maßnahme soll die Liquidität der Fluggesellschaften stärken. Die Luftfahrtindustrie ist von Energieschwankungen betroffen, internationale Konflikte und schwankende Energiepreise wirken sich auf Fluggesellschaften aus.

Neue Flugrouten für mehr Kapazität

Die Organisation habe den Luftraum neu gestaltet und die Flugrouten laufend verbessert. Ziel sei es, mehr Kapazität und mehr Effizienz zu schaffen. Die beiden Projekte (NAN-SAGAG und Direct Route) sollen innerhalb dieses Jahres abgeschlossen sein.

Zu den Projekten gehört die NAN-SAGAG-Route als Zusammenarbeit zwischen Thailand, Laos und China, die voraussichtlich noch in diesem Jahr offiziell in Betrieb genommen wird. Außerdem wird eine Direktflugroute als Pilotprojekt vorbereitet, die die Flugstrecke verkürzen und den Treibstoffverbrauch senken soll.

Weniger Sprit, weniger Umwege

Auch das sogenannte Steigflug-System soll ausgeweitet werden, damit Flugzeuge ohne Unterbrechung weiter aufsteigen können. Zusätzlich sollen Luftverkehrswerkzeuge helfen, dass Maschinen direkt landen können, statt Warteschleifen zu fliegen.

Man gibt an, dass dies die Flugzeiten verkürzen, den Treibstoffverbrauch senken und den Airlines mehr Planbarkeit geben soll. Die drei Flughäfen mit den meisten Flügen sind Suvarnabhumi, Don Mueang und Phuket.

Flugzahlen unter Druck

Im Schnitt liegen die Flüge in Thailand derzeit bei etwa 2.200 bis 2.300 pro Tag. Unter normalen Bedingungen sind es rund 2.400 Flüge täglich.

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ZUM ANGEBOT

Für 2026 wurde ursprünglich ein Wachstum von 6 bis 7 Prozent erwartet. Wegen des Krieges im Nahen Osten rechnet die Behörde nun nur noch mit 1 bis 2 Prozent Wachstum, im schlimmsten Fall sogar mit einem Rückgang von 0,1 bis 0,01 Prozent.

Chefposten bei บวท. weiter blockiert

Der Auswahlprozess für den neuen Geschäftsführer von บวท. wird weiter geprüft. Grund sind rund fünf bis sechs Beschwerden gegen das Verfahren und gegen die Qualifikationen des ausgewählten Kandidaten.

Bei dem Kandidaten handelt es sich um Mekin Phetplai, einen ehemaligen hochrangigen Manager von Voice TV und ehemaligen Geschäftsführer der Airports of Thailand (AOT). บวท. gibt an, dass die Verwaltung der Organisation auch ohne einen festen Direktor normal weiterläuft, da fünf stellvertretende Direktoren die Aufgaben übernehmen.

Prüfung vor der Unterschrift

Die Beschwerden kamen über das Beschwerdezentrum des Unternehmens während des Regierungswechsels oder Anfang des letzten Jahres (unklar, welches Jahr gemeint ist) ein. Deshalb müssen die Angaben vor einer Vertragsunterzeichnung noch einmal genau geprüft werden. Falls die Beschwerden berechtigt sind, könnte das gesamte Auswahlverfahren annulliert und neu gestartet werden.

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Quelle: Thairath

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