NONTHABURI, THAILAND – Ein Elektroauto ist am Mittwoch während des Ladevorgangs in einer Garage in Khlong Khoi in Flammen aufgegangen. Das Fahrzeug wurde zerstört, ein daneben abgestellter Pickup-Truck schwer beschädigt. Verletzt wurde niemand, nun prüfen Forensiker, ob das Feuer am Wandladegerät begann.
Elektroauto brennt in Garage vollständig aus
Die Polizei der Polizeistation Chaiyaphruek erhielt am 5. August um 11.30 Uhr den Notruf aus einem Haus im Bezirk Pak Kret. Feuerwehrleute der Verwaltungsorganisation des Unterbezirks Khlong Khoi rückten mit Löschfahrzeugen aus.
Beim Eintreffen stand die Limousine in der Garage bereits vollständig in Flammen. Die Einsatzkräfte löschten den Brand aus mehreren Richtungen und brachten ihn nach 10 bis 20 Minuten unter Kontrolle.
Pickup-Truck durch die Flammen beschädigt
Das Elektroauto brannte fast vollständig aus. Die Flammen griffen auch auf einen in der Nähe geparkten Pickup-Truck über.
Vor allem der vordere Bereich und der Motorraum des Pickup-Trucks wurden schwer beschädigt. Eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Teile des Grundstücks konnte die Feuerwehr verhindern.
Forensiker untersuchen Ladegerät und Fahrzeugreste
Nach dem Löschen sicherte die Polizei das Grundstück für die Ermittlungen. Spezialisten der forensischen Wissenschaft der Provinz Nonthaburi untersuchten die Überreste des Fahrzeugs und die verbrannte Ladeausrüstung.
Das an der Wand montierte Ladegerät wurde zerstört vorgefunden. Die Ermittler prüfen, ob der Brand dort ausbrach und anschließend auf das Auto übergriff. Eine abschließende Ursache steht noch nicht fest.
Besitzer berichtet von geprüfter Hausverkabelung
Der 54-jährige Besitzer sagte, er habe das Fahrzeug im April 2025 neu beim Händler gekauft. Vor der Übergabe sei die elektrische Verkabelung des Hauses von der Elektrizitätsgesellschaft geprüft worden, ohne dass Probleme festgestellt worden seien.
Auch das vom Händler gelieferte und installierte Wandladegerät habe keine Fehler gezeigt. „Dieses Auto hat das Autohaus im April 2025 verlassen“, sagte der Besitzer. Warnmeldungen oder andere Hinweise auf eine Fehlfunktion habe es vor dem Feuer nicht gegeben.
Unterschiedliche Schilderungen zum Ablauf
Nach einer Schilderung hatte der Besitzer das Auto am Morgen an das Wandladegerät angeschlossen und war zum Regierungszentrum der Provinz Nonthaburi gefahren. Während seiner Abwesenheit überwachte er den Ladevorgang mit einer Mobiltelefon-Anwendung, bevor seine Freundin ihn über den Brand informierte.
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Nach einer anderen Schilderung war er nach einer Fahrt nach Hause zurückgekehrt, hatte das Fahrzeug angeschlossen und war laufen gegangen. Bei seiner Rückkehr bemerkte er Rauch unter dem Auto. Weniger als 50 Sekunden später kam es laut dieser Darstellung zu einer Explosion und das Fahrzeug ging in Flammen auf.
Besitzer fordert Verantwortung des Herstellers
Nachbarn berichteten, sie hätten vor dem Rauch eine leise Explosion gehört. Der Besitzer erklärte, das Elektroauto sei überwiegend an externen Ladestationen geladen worden und habe nie Warnungen angezeigt. Er forderte den Hersteller auf, Verantwortung für den entstandenen Schaden zu übernehmen. Die Polizei nannte den Hersteller in ihren ersten Berichten nicht.
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Laut Amarin TV und Thairath ist das Auto als ein BYD Atto 3 zu identifizieren. Allerdings soll nach ersten Erkenntnissen die Ursache nicht primär die Hochvoltbatterie des Autos sein, sondern am Ladesystem liegen.