KOH SAMUI, THAILAND – Die Touristenpolizei will auf Koh Samui ein internationales Netzwerk gegen tourismusbezogene Straftaten, illegale Geschäfte und Regelverstöße ausländischer Staatsangehöriger aufbauen. Bei einem Treffen mit Konsulatsvertretern, internationalen Freiwilligen und ranghohen Polizeibeamten ging es darum, Probleme schneller zu melden und Informationen besser auszutauschen.
Touristenpolizei plant schnelleres Meldesystem
Polizeigeneralmajor Pongsiam Meekhanthong, stellvertretender Kommissar des Büros der Touristenpolizei, leitete das Treffen in der Provinz Surat Thanai. Die Polizei strebt ein aktives und zuverlässiges Netzwerk an, das Behörden und ausländische Gemeinschaften enger verbindet.
Probleme sollen schneller gemeldet und Informationen wirksamer weitergegeben werden. Nach Angaben der Touristenpolizei soll die Zusammenarbeit helfen, Straftaten zu verhindern und die Sicherheit von Touristen zu verbessern.
Illegale Geschäfte und unerlaubte Arbeit im Blick
Die Teilnehmer sprachen über Straftaten durch ausländische Staatsangehörige sowie über Geschäfte, die über thailändische Strohmänner betrieben werden. Auch Ausländer, die in Thailand unerlaubt arbeiten oder Geschäfte führen, standen auf der Tagesordnung.
Weitere Themen waren Drogennetzwerke und das Überschreiten der erlaubten Aufenthaltsdauer. Die Behörden wollen dafür Maßnahmen zur besseren Einhaltung der Vorschriften durch ausländische Staatsangehörige entwickeln.
Führerschein und Verkehrsverstöße beschäftigen Behörden
Besprochen wurden auch ausländische Besucher, die ohne gültigen Führerschein fahren. Verkehrsverstöße, die zu Unfällen führen, wurden als weiteres Problem für die Sicherheit im Tourismus genannt.
Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Konsulaten und ausländischen Gemeinschaften soll dabei helfen, Besucher besser über ihre Pflichten zu informieren. Zugleich ging es um Störungen in lokalen Gemeinschaften durch ausländische Staatsangehörige.
Konsulate und Freiwillige beraten über bessere Information
An dem Treffen nahmen Vertreter aus Österreich, Russland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich, China, Kanada, Finnland und Israel teil. Außerdem waren internationale Freiwillige der Touristenpolizei und ranghohe Polizeibeamte dabei.
Ein Schwerpunkt lag auf verständlicheren Informationen über thailändische Gesetze, lokale Bräuche, die Kultur und grundlegende Vorschriften. Damit sollen Missverständnisse vermieden und Straftaten verringert werden.
Polizei verlangt Fortschrittsberichte
Die beteiligten Behördenvertreter wurden angewiesen, die geplanten Maßnahmen weiterzuentwickeln. Bei künftigen Treffen sollen sie über die erzielten Fortschritte berichten.
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Die Maßnahmen sollen die Sicherheit verbessern und die Einhaltung der Vorschriften durch ausländische Staatsangehörige fördern.


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