Hallo liebe Wochenblitz Redaktion,
ich schreibe Ihnen heute, weil ich mir nicht ganz sicher bin, wie das mit meinen Thailand-Reisen weitergehen soll. Vielleicht kennen das ja auch andere Leser.
Ich war früher mehrere Jahre in Thailand und hab da auch gearbeitet. Alles war immer korrekt – Arbeitserlaubnis, Visum, nie zu lange am Stück geblieben. Bin auch regelmäßig raus und wieder rein, das hat alles immer problemlos geklappt.
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Vor etwa 23 Monaten hab ich dann Schluss gemacht, die Arbeitserlaubnis abgegeben und bin zurück nach Europa. Jetzt bin ich also wieder normaler Tourist – aber ich komm halt öfter nach Thailand, weil mir das Land einfach am Herzen liegt.
Dieses Jahr war ich viermal in Thailand, immer mit der visumfreien Einreise. Mitte Januar für 35 Tage, Ende April für 38 Tage, Mitte Juni für 41 Tage und Ende Juli für 28 Tage – das macht zusammen 144 Tage im Jahr 2026. Meine letzte Ausreise war also im August.
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Wichtig ist mir zu sagen: Ich hab nie die erlaubte Zeit überzogen. Hab auch nie Verlängerungen beantragt, sondern bin immer pünktlich wieder raus. Mein Pass ist sauber, keine Overstays, und bisher gab’s bei der Einreise nie Probleme.
Aber man sieht halt, dass ich oft da bin – und zusammen fast fünf Monate dieses Jahr.
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Jetzt will ich Mitte Oktober wieder für 30 bis 40 Tage hin. Das wäre dann nur etwa sechs bis acht Wochen nach meiner letzten Ausreise – und würde mein Aufenthalts-Total in 2026 auf knapp 180 Tage treiben.
Ich weiß, dass es offiziell keine feste Jahresobergrenze gibt, wie viele Tage man als Tourist in Thailand sein darf. Aber mich beschäftigt eine ganz konkrete Frage: Schaut der Beamte am Schalter nur auf die aktuelle Einreise – oder sieht er die gesamte Reisehistorie des laufenden Jahres und denkt sich: „Der verbringt die Hälfte seiner Zeit hier, ohne das richtige Visum“?
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Man liest ja immer wieder in den Foren, dass die mittlerweile genauer hinschauen, besonders wenn jemand die visumfreie Einreise oft nutzt. Es heißt, es gebe interne Richtlinien, nach denen Reisende mit vielen Stempeln auffälliger werden – auch wenn alles formell korrekt war.
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Theorie und Praxis sind am Suvarnabhumi halt oft zwei verschiedene Paar Schuhe.
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Meine Frage an die Redaktion und vor allem an die anderen Leser: Kann meine Oktober-Einreise zum Problem werden – vier Aufenthalte, fast 180 Tage im Jahr, und nur zwei Monate Pause dazwischen?
Wie läuft das bei euch, die ihr auch öfter hin und her fliegt? Wurdet ihr zuletzt öfter befragt? Musstet ihr Kontoauszüge oder Rückflugtickets zeigen, obwohl ihr aus einem visumfreien Land kommt? Hat jemand gemerkt, dass die „Vielreiserei“ kritisch gesehen wurde – auch wenn man nie zu lange geblieben ist?
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Wär super, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet. Das würde mir – und wahrscheinlich auch anderen – helfen, besser zu planen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr treuer Leser
Anmerkung der Redaktion
Der Leser spricht hier was an, worüber in der Expat-Community viel geredet wird. Offiziell gibt’s keine feste Regel, wie viele Tage man pro Jahr als Tourist in Thailand sein darf – anders als zum Beispiel im Schengen-Raum (90/180-Tage-Regel). Aber die Beamten an der Grenze können die Einreise verweigern, wenn sie denken, dass jemand eigentlich dort arbeitet oder wohnt, ohne das richtige Visum zu haben.
Fast fünf Monate pro Jahr, auch wenn aufgeteilt, kann diesen Verdacht wecken. Wir empfehlen allen, die oft hinfahren: Seid bei der Einreise gut vorbereitet! Ein ausgedrucktes Rückflugticket innerhalb der erlaubten Frist, der Nachweis einer Hotelbuchung oder festen Adresse und Bargeld (mindestens 20.000 Baht in beliebiger Währung) dabei zu haben, kann helfen, Zweifel sofort auszuräumen. Wer ganz sicher gehen will, sollte sich vielleicht ein passendes Visum holen – zum Beispiel das neue Destination Thailand Visa (DTV) oder das Elite Visa. Das ist auf Dauer sicherer als immer nur visumfrei einzureisen.
Wie seht ihr das? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder andere Meinungen dazu? Schreibt eure Gedanken gerne in die Kommentare.

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