BANGKOK, Thailand – Der Thailändische Wetterdienst warnt für die kommenden 24 Stunden vor starkem bis sehr starkem Regen in mehreren Landesteilen. In tief liegenden Gebieten, an Berghängen und entlang von Wasserläufen drohen Sturzfluten, Überflutungen und Schlammlawinen. Auch auf der Andamanensee und im Golf von Thailand bleibt der Seegang rau.
Starkregen bringt Gefahr von Sturzfluten
Betroffen sind vor allem der Norden, der Nordosten, der Osten und der Süden. Der Wetterdienst warnt vor Gefahren durch anhaltenden Regen, besonders an Hanglagen, nahe Wasserläufen und in tiefer gelegenen Gebieten.
Auf Straßen, die wiederholt überflutet werden, kann sich kurzfristig Wasser stauen. Für kleine Boote an der nördlichen Andamanensee gilt bis zum 20. September ein Auslaufverbot.
Nordosten mit sehr starkem Regen
Im Norden gibt es auf 70 Prozent der Fläche Gewitter. Starker Regen wird für Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang, Phayao, Nan, Phrae, Tak, Sukhothai, Kamphaeng Phet und Phichit erwartet. Sehr starker Regen ist in Teilen von Uttaradit, Phitsanulok und Phetchabun möglich.
Im Nordosten gibt es auf 80 Prozent der Fläche Gewitter. Starke Niederschläge werden für Nong Khai, Bueng Kan, Udon Thani, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Kalasin, Mukdahan, Maha Sarakham, Roi Et, Yasothon, Amnat Charoen, Buri Ram, Surin, Si Sa Ket und Ubon Ratchathani vorhergesagt. In Loei, Nong Bua Lamphu, Chaiyaphum, Khon Kaen und Nakhon Ratchasima kann der Regen sehr stark ausfallen.
Norden und Nordosten bleiben kühl
Im Norden liegen die Tiefstwerte bei 22 bis 27 Grad, die Höchstwerte bei 30 bis 36 Grad. Die Winde wechseln und erreichen 10 bis 20 Kilometer pro Stunde.
Im Nordosten werden 22 bis 25 Grad in der Nacht und 29 bis 34 Grad am Tag erwartet. Auch dort weht der Wind wechselhaft mit 10 bis 20 Kilometern pro Stunde.
Osten mit Gewittern und hohem Seegang
Im Osten gibt es auf 70 Prozent der Fläche Gewitter. Starker Regen wird für Sa Kaeo, Chachoengsao, Chonburi und Rayong erwartet. Sehr starke Niederschläge sind in Nakhon Nayok, Prachinburi, Chanthaburi und Trat möglich.
Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 27 Grad in der Nacht und 30 bis 34 Grad am Tag. Der Südwestwind erreicht 20 bis 35 Kilometer pro Stunde. Auf dem Meer werden Wellen um zwei Meter erwartet, bei Gewittern mehr als zwei Meter.
Regen im Zentrum und in Bangkok
Im zentralen Landesteil gibt es auf 70 Prozent der Fläche Gewitter und örtlich starken Regen. Betroffen sind unter anderem Nakhon Sawan, Uthai Thani, Chai Nat, Lopburi, Saraburi, Sing Buri, Ang Thong, Ayutthaya, Suphanburi, Kanchanaburi, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Samut Songkhram und Samut Sakhon.
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Für Bangkok und die angrenzenden Gebiete wird ebenfalls auf 70 Prozent der Fläche Gewitterregen erwartet. Die Temperaturen reichen von 24 bis 26 Grad in der Nacht bis 32 bis 35 Grad am Tag. Der Südwestwind weht mit 10 bis 25 Kilometern pro Stunde.
Südostküste mit sehr starkem Regen
An der Ostküste des Südens gibt es auf 60 Prozent der Fläche Gewitter. Starker Regen wird für Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Nakhon Si Thammarat und Songkhla erwartet. In Chumphon und Surat Thani kann der Regen sehr stark ausfallen.
Von Surat Thani nordwärts erreicht der Südwestwind 20 bis 35 Kilometer pro Stunde. Die Wellen sind ein bis zwei Meter hoch, vor der Küste etwa zwei Meter. Von Nakhon Si Thammarat südwärts liegen die Wellen bei rund einem Meter, vor der Küste bei ein bis zwei Metern. Bei Gewittern können sie in beiden Bereichen mehr als zwei Meter erreichen.
Andamanensee mit Wellen bis über drei Meter
An der Westküste an der Andamanensee gibt es auf 70 Prozent der Fläche Gewitter. Starker Regen wird für Krabi, Trang und Satun erwartet. Sehr starker Regen ist in Ranong, Phang Nga und Phuket möglich.
Von Phuket nordwärts weht der Südwestwind mit 20 bis 40 Kilometern pro Stunde. Die Wellen erreichen zwei bis drei Meter, bei Gewittern mehr als drei Meter. Von Krabi südwärts sind die Wellen etwa zwei Meter hoch und können bei Gewittern ebenfalls mehr als zwei Meter erreichen.
Monsoon treibt Regen und Wellen an
Als Ursache nennt der Wetterdienst eine Monsunrinne über dem unteren Norden, dem oberen Zentrum und dem Nordosten. Gleichzeitig erfasst ein relativ kräftiger Südwestmonsun die Andamanensee, Thailand und den Golf von Thailand.
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Auch außerhalb der Küstengebiete bleibt die Wetterlage unbeständig. Der Wetterdienst ruft Bootsführer auf, in der Andamanensee und im Golf von Thailand vorsichtig zu navigieren und Gewittergebiete zu meiden.

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