BANGKOK, Thailand – Thailands Meteorologischer Dienst warnt am 21. September 2026 in 56 Provinzen vor starkem bis sehr starkem Regen. Im Osten können besonders Nakhon Nayok und Prachinburi betroffen sein, während in Bangkok und den angrenzenden Provinzen auf 80 Prozent der Fläche Regen erwartet wird. Die Behörde warnt vor Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen.
Osten: Sehr starker Regen in zwei Provinzen
Im Osten werden Gewitter auf 80 Prozent der Fläche erwartet. Starker Regen ist in Sa Kaeo, Chachoengsao, Chonburi, Rayong, Chanthaburi und Trat möglich. In Nakhon Nayok und Prachinburi kann der Regen sehr stark ausfallen.
Die Tiefstwerte liegen dort bei 23 bis 25 Grad, die Höchstwerte bei 30 bis 34 Grad. Der Wind weht wechselhaft mit 20 bis 35 Kilometern pro Stunde. Auf dem Meer werden Wellen von etwa zwei Metern erwartet, bei Gewittern können sie höher als zwei Meter sein.
Überschwemmungen und Erdrutsche möglich
Nach Angaben des Wetterdienstes kann starker Regen und angesammelter Niederschlag Sturzfluten, Wildbachüberschwemmungen und Schlammlawinen auslösen. Gefährdet sind vor allem Hänge, Gebiete nahe Wasserläufen und tiefer liegende Flächen.
Die Behörde rät, Wege mit häufigen Überschwemmungen zu meiden. In niedrig gelegenen Gebieten kann sich das Wasser kurzfristig stauen.
Bangkok und Zentralthailand mit viel Regen
In Bangkok und den angrenzenden Provinzen sind Gewitter auf 80 Prozent der Fläche und örtlich starker Regen vorhergesagt. Die Tiefstwerte liegen bei 24 bis 26 Grad, die Höchstwerte bei 31 bis 33 Grad. Der Wind weht wechselhaft mit 10 bis 25 Kilometern pro Stunde.
Für Zentralthailand gilt ebenfalls eine Regenwahrscheinlichkeit von 80 Prozent der Fläche. Betroffen sein können Nakhon Sawan, Uthai Thani, Chai Nat, Lopburi, Saraburi, Suphanburi, Ayutthaya, Kanchanaburi, Ratchaburi, Nakhon Pathom, Samut Songkhram und Samut Sakhon. Dort werden Tiefstwerte von 23 bis 25 Grad und Höchstwerte von 32 bis 34 Grad erwartet.

Norden und Nordosten mit örtlich starkem Regen
Im Norden und Nordosten soll es auf jeweils 70 Prozent der Fläche Gewitter geben. Im Norden betrifft die Warnung Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang, Sukhothai, Tak, Uttaradit, Kamphaeng Phet, Phichit, Phitsanulok und Phetchabun. Im Nordosten werden Loei, Chaiyaphum, Khon Kaen, Maha Sarakham, Roi Et, Mukdahan, Yasothon, Amnat Charoen, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Si Sa Ket und Ubon Ratchathani genannt.
Im Norden liegen die Tiefstwerte bei 21 bis 26 Grad, die Höchstwerte bei 32 bis 35 Grad. Im Nordosten werden Tiefstwerte von 22 bis 24 Grad und Höchstwerte von 31 bis 34 Grad erwartet. In beiden Regionen weht der Ostwind mit 10 bis 20 Kilometern pro Stunde.
Regen auch an beiden Küsten im Süden
An der Ostküste des Südens werden Gewitter auf 70 Prozent der Fläche und örtlich starker Regen erwartet. Genannt werden Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan und Chumphon, Phatthalung, Songkhla, Pattani, Yala und Narathiwat. Die Tiefstwerte liegen bei 22 bis 25 Grad, die Höchstwerte bei 31 bis 34 Grad.
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An der Westküste können Ranong, Phang Nga, Phuket und Krabi betroffen sein. Dort werden Gewitter auf 60 Prozent der Fläche und örtlich starker Regen erwartet. Die Tiefstwerte liegen bei 23 bis 25 Grad, die Höchstwerte bei 30 bis 33 Grad.
Seegang bei Gewittern höher als zwei Meter
Im Golf von Thailand und in der nördlichen Andamanensee sind die Wellen etwa zwei Meter hoch. Bei Gewittern können sie höher als zwei Meter werden. Für den Golf von Thailand gilt von Surat Thani nordwärts eine Wellenhöhe von ein bis zwei Metern, küstenfern etwa zwei Meter. Von Nakhon Si Thammarat südwärts liegen die Wellen bei etwa einem Meter, küstenfern bei ein bis zwei Metern.
In der Andamanensee werden von Phang Nga nordwärts Wellen von etwa zwei Metern erwartet. Von Phuket südwärts sind es ein bis zwei Meter. Bei Gewittern können die Wellen in den genannten Seegebieten höher als zwei Meter sein. Der Wetterdienst fordert die Schiffsbesatzungen auf, vorsichtig zu navigieren und Gewittergebiete zu meiden.
Abschwächendes Hochdruckgebiet und Monsunrinne
Auslöser der Wetterlage ist ein Hochdruckgebiet beziehungsweise eine kalte Luftmasse aus China, die den oberen Norden und Nordosten bedeckt und sich abschwächt. Gleichzeitig verläuft eine Monsunrinne über den unteren Zentralraum, den oberen Süden und den Osten.
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Die Monsunrinne reicht zu einem kräftigen Tiefdruckgebiet über dem zentralen Südchinesischen Meer. Ein mäßiger Südwestmonsun liegt über der Andamanensee, dem Süden Thailands und dem Golf von Thailand. Die Vorhersage gilt von 6 Uhr am 21. September bis 6 Uhr am folgenden Tag.
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