Bangkok – Zwei Verdächtige sind wegen Tierdiebstahls und möglicher Verbindungen zu Drogengeschäften festgenommen worden. Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auf eine Reihe gestohlener Tiere, darunter Affen, Schlangen und ein Krokodilchamäleon. Der Fall reicht von Diebstählen in mehreren Bezirken bis zu einem Fund in einer Wohnung in Don Mueang.
Hinweise aus Don Mueang führen zur Festnahme
Beamte der Narcotics Suppression Division des Metropolitan Police Bureau gingen einem Hinweis aus dem Gebiet Don Mueang nach. Dort war von einem Paar die Rede, das Tiere in Gegenden bringt, in denen Drogen verkauft werden.
Nach Angaben der Polizei wurde das Paar zuletzt gesehen, als es ein Chamäleon bei sich trug und in der Umgebung nach Drogen fragte. Die Beamten schickten daraufhin Kräfte zur Überprüfung und trafen schließlich auf die beiden Verdächtigen.
Drei Diebstähle im Visier der Ermittler
Festgenommen wurden Mr. Rai, 26, und S.AWari, 27. Beide werden der Verschwörung zum Diebstahl durch Zerstörung von Barrieren unter Verwendung eines Fahrzeugs beschuldigt.
Die Ermittler nannten eine Vorgeschichte mit drei Taten: einen Diebstahl im Bereich Ayutthaya, den Diebstahl eines Totenkopfäffchens aus dem Zoo in Bang Khen am 30. April 2026 sowie den Diebstahl eines Krokodilchamäleons und eines Tiger-Salamanders aus dem Pata Zoo am 1. Mai 2026.
Gestohlene Tiere in der Wohnung gefunden
Bei der Festnahme und der anschließenden Durchsuchung tauchten viele gestohlene Tiere auf. Dazu gehören ein Totenkopfäffchen, ein Krokodilchamäleon, ein Tiger-Salamander, fünf Haustierschlangen, ein Waschbär, eine Landschildkröte und weitere Haustiere.
Die Tiere wurden in einer Wohnung in Don Mueang versteckt, offenbar zur Vorbereitung auf den Verkauf. Die Polizei prüft nun die Spuren weiter und will mögliche Verbindungen zu Drogenrouten und Tierdiebstahlnetzwerken ausweiten.
Polizei sieht Verbindung zu Drogen
Ein Beamter sagte, diese Art von Handlung sei nicht nur Tierdiebstahl, sondern habe auch einen Bezug zu drogenbezogenem Verhalten und sei eine Gefahr für die Gesellschaft. Deshalb sollen die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen zwischen den beiden Bereichen weiter vorangetrieben werden.
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