PHUKET, THAILAND – Mitarbeiter des Self-Storage-Anbieters Mespace Self Storage Patong öffneten ein seit mehr als 120 Tagen unbezahltes Schließfach und fanden darin fünf Schusswaffen und 100 Schuss Munition; die Polizei beschlagnahmte die Waffen und ermittelt gegen den schwedischen Mieter.
Fund und Öffnung des Schließfachs
Die Entdeckung wurde laut Berichten am 13. Mai 2026 gemacht, nachdem Vertreter von Mespace das Schließfach Nummer 2184 im Jungceylon Shopping Centre in Patong öffneten.
Ein bevollmächtigter Firmenvertreter, Kirakorn Chiewcharn, sagte, das Schließfach sei am 12. Mai 2026 gemäß den Firmenverfahren geöffnet worden, nachdem Kontaktversuche zum Mieter gescheitert waren.
Was genau gefunden wurde
In der Einheit lagen nach Angaben der Polizei fünf Schusswaffen und insgesamt 100 Schuss 9‑mm‑Munition, verpackt in zwei Schachteln zu je 50 Schuss.
Die Beamten konkretisierten die Funde als vier Glock‑9‑mm‑Pistolen und eine CZ‑Pistole; alle Gegenstände wurden zur weiteren Untersuchung beschlagnahmt.
Wer auf dem Schließfach registriert war
Das Schließfach war demnach auf den Namen Elmi Ahmed Mohamed registriert, einem schwedischen Staatsangehörigen.
Mespace teilte mit, der Mieter habe die Miete länger als 120 Tage nicht bezahlt und sei nicht mehr zu erreichen gewesen.
Regeln des Betreibers und Reaktion
Waffen sind laut den Regeln des Lagerunternehmens verboten, weshalb die Mitarbeiter umgehend die Polizeistation Patong informierten.
Kriminalbeamte und die Ermittlungseinheit erschienen vor Ort, um die Einheit zu inspizieren und die Gegenstände sicherzustellen.
Polizei: Registrierung wird geprüft
Die Polizei bestätigte, dass die Waffen den Berichten zufolge registriert zu sein scheinen, prüft jedoch weiterhin, ob der Besitz den thailändischen Gesetzen entsprach.
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Ermittler arbeiten laut Medienangaben daran, Herkunft und Eigentumsverhältnisse der Waffen sowie zugehörige Registrierungsunterlagen zu klären; bisher wurden keine Festnahmen oder Anklagen gemeldet.
Stand der Ermittlungen
Die Waffen und die Munition sind beschlagnahmt, die Polizei untersucht Herkunft und Rechtmäßigkeit des Besitzes; weitere rechtliche Schritte hängen von den Ergebnissen der Prüfungen ab.
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