Thailand: SIM-Karten bis 30. August aktualisieren

Wer die Überprüfung verpasst, kann weiterhin Anrufe empfangen, aber keine ausgehenden Gespräche führen. Die NBTC will damit digitale Kriminalität und SIM-Karten von Strohmännern bekämpfen.

Thailand: SIM-Karten bis 30. August aktualisieren
Bangkok Post

Thailand – Mobilfunkkunden müssen ihre SIM-Karten bis zum 30. August identifizieren und ihre Daten aktualisieren. Wer die Frist verpasst, kann weiterhin Anrufe empfangen, aber keine ausgehenden Gespräche mehr führen. Die Maßnahme soll gegen sogenannte SIM-Karten von Strohmännern und digitale Kriminalität helfen.

Ausgehende Anrufe werden gesperrt

Wer die vorgeschriebene Überprüfung bis Ende August nicht abschließt, muss mit sofortigen Einschränkungen rechnen. Eingehende Anrufe bleiben möglich, ausgehende Anrufe werden jedoch gesperrt.

Die Nationale Rundfunk- und Telekommunikationskommission NBTC spricht dabei nicht von einer vollständigen Sperrung. Die Einschränkung soll Kunden dazu bringen, ihre Daten beim Mobilfunkanbieter zu melden und ihre Identität zu bestätigen.

Frist läuft am 30. August ab

Die NBTC fordert Nutzer und Mobilfunkanbieter auf, die Identitätsprüfung abzuschließen und die Kundendaten zu aktualisieren. Betroffene Kunden sollen auf SMS oder andere offizielle Nachrichten ihres Anbieters achten.

Die darin enthaltenen Anweisungen sollten befolgt werden, um die Aktualisierung abzuschließen. Bei Fragen sollen sich Kunden an das Servicezentrum ihres jeweiligen Mobilfunknetzes wenden.

Registrierter Name muss zum Nutzer passen

Die Überprüfung betrifft auch SIM-Karten, deren registrierter Name nicht mit der tatsächlichen Person übereinstimmt. Als Beispiel nennt die NBTC Kinder, die eine auf den Namen eines Elternteils registrierte SIM-Karte nutzen.

In solchen Fällen muss der Status sofort korrigiert werden. Die Vorgabe richtet sich an Mobilfunkkunden und Anbieter gleichermaßen.

NBTC verschärft Vorgehen gegen digitalen Betrug

Der kommissarische NBTC-Generalsekretär Trairat Viriyasirikul erklärte, die Maßnahme sei Teil strengerer Regeln gegen technologiebezogene Kriminalität. Behörden nehmen dabei SIM-Karten ins Visier, die für sogenannte Mule-Konto-Modelle genutzt werden, sowie Registrierungen, die nicht zum tatsächlichen Nutzer passen.

Nach Angaben der NBTC folgt die Initiative früheren regulatorischen Rahmenbedingungen früherer Regierungen zum Kampf gegen die zunehmende digitale Betrugswelle. Die Einschränkungen treten nach Ablauf der Frist unmittelbar in Kraft.

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Quelle: Manuell
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