Bangkok Richter zieht Bigbike Influencer Honda ein

Das Gericht in Bangkok verhängte vier Monate Haft und 8.000 Baht Geldstrafe; die Haft wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Zudem wurde die Honda CBR eingezogen.

Bangkok Richter zieht Bigbike Influencer Honda ein
Matichon

BANGKOK, Thailand – Ein 26-jähriger Bigbike-Influencer ist wegen gefährlicher Fahrweise zu vier Monaten Haft und 8.000 Baht Geldstrafe verurteilt worden. Das Gericht ordnete außerdem die Einziehung die Honda CBR an, nachdem er auf der Vibhavadi-Rangsit-Straße mit hohem Tempo, abrupten Spurwechseln und ohne Blinker unterwegs gewesen sein soll.

Werbeanzeige

Gericht zieht Honda CBR ein

Das Amtsgericht Nord-Bangkok verhängte am 11. August eine Haftstrafe von vier Monaten, eine Geldstrafe von 8.000 Baht und die Einziehung des sichergestellten Motorrads. Die Haftstrafe wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.

Der Beschuldigte hatte am 10. August um 13.30 Uhr bei den Ermittlern ausgesagt und die Vorwürfe vollständig eingeräumt. Danach übergab die Polizei den Fall an das Gericht.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Hohe Geschwindigkeit und abrupte Spurwechsel

Nach Angaben der Polizei fuhr der Mann im März und April 2026 auf der stadtauswärts führenden Vibhavadi-Rangsit-Straße im Bezirk Chatuchak. Dabei soll er den Motor aufheulen lassen, mit hoher Geschwindigkeit gefahren und wiederholt plötzlich die Spur gewechselt haben.

Den anderen Verkehrsteilnehmern habe er dabei keine Blinksignale gegeben. Durch die schnellen und engen Spurwechsel sei seine Fahrtrichtung für andere Fahrer schwer vorhersehbar gewesen.

Werbeanzeige

Polizei dokumentierte zwei Stellen

Die Verstöße wurden an zwei Punkten der Straße festgestellt: an der Wendemöglichkeit bei der Kasetsart-Universität und vor dem Polizeikommando für Streifen- und Sondereinsätze 191.

Die Polizei erklärte, die Fahrweise habe den Verkehr behindert oder gestört und könne andere Verkehrsteilnehmer sowie deren Leben und körperliche Unversehrtheit gefährden.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Weitere Verkehrsverstöße geahndet

Die Ermittler stellten dem Mann außerdem weitere Vorwürfe zur Last. Dazu gehörten das Fahren nicht auf der äußersten linken Spur oder einer nahe gelegenen Busspur, die Nutzung eines Fahrzeugs ohne entrichtete Jahressteuer sowie ein Motorrad mit fehlenden oder unvollständigen Teilen und Ausrüstung.

Lesen Sie auch: Roller in Thailand: Der ultimative Ratgeber

Auch wegen rücksichtsloser und gefährlicher Motorradfahrt wurde ein Verfahren geführt. Diese weiteren Verstöße ahndeten die Ermittler mit Vergleichsstrafen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Matichon

9 Kommentare zu „Bangkok Richter zieht Bigbike Influencer Honda ein

  1. Richtig so ! Solche Massnahmen sollten viel oefter durchgefuehrt werden. Die Geldstrafe halte ich noch fuer zu gering. Ausserdem muss Gleichbehandlung herrschen. Also egal ob Auslaender oder Einheimische sich nicht an Gesetze und Regeln halten, da darf kein Unterschied bei den Sanktionen gemacht werden.

    1. Es war nicht richtig. Aber er hat nur gemacht was die Einheimischen jeden Tag machen. Fahren auf der rechten Spur, Kein Blinker, abrupter Spurwechsel, Laute und Rauchende Autos usw…. Es sollte Bestraft werden aber nicht nur bei Auslaender.

  2. Ein 26 jähriger… irgendwie finde ich im Artikel keinen Hinweis auf die Nationalität der Betroffenen. Woher die Annahme es sei ein Ausländer?

  3. @Peperman ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass bei Verkehrskontrollen, nur Ausländer herausgewinkt werden???

    1. Die Aussage ist so pauschal gestellt falsch. Das mag lokal sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Für mich auffällig, dass die Straßenkontrollen zum Monatsende hin zahlreicher zu werden scheinen. Auch auffällig, dass zumindest in und bei Hua Hin vermehrt Kontrollen auf eher kleinen Verbindungsstraßen stattfinden. Dabei wurde ich bislang immer unkontrolliert durchgewunken, während jede Menge Thailänder offensichtlich genauer unter die Lupe genommen werden. Dabei will ich mangels Wissen gar nicht bestreiten, dass das an anderen Plätzen und Zeiten auch ganz anders sein könnte.

      1. Eine Polizeikontrolle auf einer kleinen Verbindungsstraße in oder nahe Hua Hin ist mir bisher noch nicht untergekommen! Wo soll denn das sein…?!

        1. Zum Beispiel wenn man die 88 raus fährt, vor dem Gerichtsgebäude oder immer wieder mal eine nach der Hügelauffahrt. Manchmal auch, wenn man dann an der Ampel links abbiegt stehen sie nach ein paar hundert Meter auch gerne. Am Ende der 102, nach der Verbindungsstr. 5063 zur 112. Oder auch Charoen Phatthana 2 Alley (=Verbindungsstr. zwischen der 94 und 102). Oder Khao Hin Lek Fai 2 beim Wat Suk Samran. Einmal sogar um 04:00 Uhr(!) in der Prom Suk Road zwischen der 68 und 70. Das sind jetzt nur die, welche mir spontan einfallen.

          1. Habe ich in 7 Jahren Hua Hin nicht ein Mal erlebt! Bin aber nachts auch nie mit dem Motorrad oder Scooter unterwegs. Und von meinem Zuhause aus ist ja sowieso alles fußläufig erreichbar…

          2. Alle genannten Kontrollstellen tagsüber oder frühen Abend, außer der Prom Suk Road. An der wurde ich übrigens angehalten und die Polizist wollte wissen woher ich komme. Wahrheitsgemäß sagte ich, ich hätte meine Enkeltöchter zur Schule gebracht (da war eine Schulaufführung geplant und die mussten tatsächlich um 4 Uhr früh in die Schule). In dem Moment fiel mir auf wie unglaubwürdig das wäre und musste laut lachen. Der Polizist dann auch und meinte nur weiterfahren.

Kommentare sind geschlossen.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.