Thailand warnt vor Grippe- und Covid-Ansteckung

Erkrankte sollen sich ausruhen, Maske tragen und Kontakte zu älteren Menschen und chronisch Kranken meiden. In schlecht belüfteten, vollen Räumen ist die Übertragung leichter.

Thailand warnt vor Grippe- und Covid-Ansteckung
Matichon

BANGKOK – Bei Grippe- oder Covid-19-Symptomen sollen Betroffene sich ausreichend ausruhen, eine Maske tragen und Abstand halten. Thailands Seuchenkontrollbehörde warnt vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr an Orten mit vielen Menschen und schlechter Belüftung. Wer krank ist, soll besonders den Kontakt zu älteren Menschen, kleinen Kindern und chronisch Kranken vermeiden.

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Fieber, Husten und Erschöpfung ernst nehmen

Grippe und Covid-19 können zunächst ähnliche Beschwerden auslösen. Dazu zählen Fieber, Husten, Halsschmerzen, laufende oder verstopfte Nase, Gliederschmerzen, Erschöpfung und Atemnot.

Bei Covid-19 kann zusätzlich der Geruchs- oder Geschmackssinn verloren gehen. Erkrankte sollten Menschenansammlungen meiden und Abstand zu Personen halten, bei denen ein schwerer Krankheitsverlauf möglich ist.

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Maske tragen und Kontakte meiden

Die Behörde rät Erkrankten, eine Maske zu tragen, Kontakte zu anderen Menschen zu vermeiden und sich ausreichend auszuruhen. Wer das Haus verlassen muss, soll ebenfalls eine Maske aufsetzen.

Menschen aus Risikogruppen sollen bei Beschwerden rasch einen Arzt aufsuchen oder sich untersuchen lassen. So soll das Risiko für Komplikationen und Todesfälle sinken.

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Gefahr in Schulen und Pflegeeinrichtungen

Eine Übertragung kann leichter stattfinden, wenn viele Menschen längere Zeit eng zusammen sind oder die Luft in einem Raum schlecht zirkuliert. Betroffen sein können Schulen, Betriebe, Einrichtungen für ältere Menschen, Gefängnisse und medizinische Einrichtungen.

Auch an öffentlichen Orten soll auf eine gute Belüftung geachtet werden. Räume und gemeinsam berührte Flächen sollen gereinigt werden.

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Die Regel „Abdecken, waschen, meiden, pausieren“

Der stellvertretende Leiter der Seuchenkontrollbehörde, Direk Khamphaen, fasste die Schutzmaßnahmen unter vier Punkten zusammen: Beim Husten und Niesen sollen Mund und Nase bedeckt werden, in überfüllten Orten soll eine Maske getragen werden.

Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife gehört ebenso dazu wie das Meiden enger Kontakte zu Erkrankten. Wer selbst krank ist, soll enge Kontakte vermeiden und sich medizinisch untersuchen lassen.

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Impfung für Risikogruppen prüfen

Menschen mit einem erhöhten Risiko sollen nach Empfehlung des medizinischen Personals prüfen, ob eine Grippeimpfung für sie infrage kommt. Die Behörde rät allen Bürgern, ihren Gesundheitszustand zu beobachten und auf Hygiene zu achten.

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Wenn ungewöhnlich viele Menschen Symptome zeigen, sollen die zuständigen Gesundheitsstellen zur Bewertung der Lage kontaktiert werden, damit geeignete Maßnahmen ergriffen werden können. Weitere Auskünfte gibt die Hotline der Seuchenkontrollbehörde unter 1422.

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Quelle: Matichon