Thailand ist laut InterNations Expat Insider 2026 das Land, in dem sich Ausländer am schnellsten zu Hause fühlen — Platz eins weltweit. Wer ohne Plan kommt, ohne Sprache, ohne Struktur, und Freizeit mit Freiheit verwechselt, erlebt trotzdem etwas anderes. Nicht alle. Aber genug, um darüber zu schreiben.
Die freundlichste Falle der Welt
Die Zahlen klingen eindeutig: Thailand belegt im aktuellen Expat Insider 2026 von InterNations Platz eins beim Faktor „feel at home“ und Platz drei in der Gesamtkategorie Ease of Settling In. Über 10.000 Expats aus 172 Nationen wurden befragt, die Stichprobe ist solide, die Methode transparent. Das Ergebnis wird von Thailand-Enthusiasten seitdem fleißig geteilt.
Was dabei untergeht: Dieselbe Forschung zur Einsamkeit unter älteren Erwachsenen in Thailand — die HART-Studie, über drei Messzeitpunkte von 2015 bis 2020 — zeigt Einsamkeitsraten von über 21 Prozent bei Menschen ab 45 Jahren. Beides stimmt gleichzeitig. Der Widerspruch ist kein Rechenfehler. Er ist das eigentliche Thema.
Willkommen — aber nur auf der Oberfläche
Thais sind freundlich. Das ist keine Marketinglüge, das ist Kultur — eingebettet in eine buddhistische Gesellschaft, in der Höflichkeit gegenüber Fremden als moralische Pflicht gilt. Ein älterer Farang bekommt einen Tisch, ein Lächeln, Respekt. Was er nicht bekommt: Freunde. Nicht weil Thais unfreundlich wären, sondern weil Freundschaft hier anders funktioniert.
Echte soziale Einbindung in Thailand setzt Sprachkenntnisse voraus, gemeinsame Geschichte, oft familiäre Verbindung. Wer keins davon mitbringt, bleibt Gast — willkommener Gast, aber Gast. Die InterNations-Umfrage misst das Gefühl beim Ankommen, nicht das Netz, das sich nach drei Jahren nicht gebildet hat.
Was passiert, wenn die Arbeit wegfällt
Wer mit sechzig in Rente geht, gleichzeitig nach Thailand zieht und sich vorher nicht gefragt hat, womit er seine Zeit füllt, verliert in einem Zug drei Dinge: Tagesstruktur, Berufsidentität und das soziale Netz, das beides umgeben hat. In Deutschland war der Kollege nicht unbedingt ein Freund — aber er war jeden Morgen da. Das reicht, um Einsamkeit zu verhindern. In Thailand ist er weg.
Wer einen Plan hat — Verein, Sprache, Ehrenamt, Partnerin mit Familie — hat dieses Problem nicht. Wer keinen hat und dachte, Palmen seien Programm genug, merkt es spätestens nach dem dritten Monat. Ein Rentner in Pattaya ohne Beschäftigung ist nicht befreit. Er ist beschäftigungslos. Das ist kein Wortspiel, sondern ein klinisch relevanter Unterschied.
Die Scham, die keiner ausspricht
Wer seinen Abgang nach Thailand als Aufbruch verkauft hat — dem Büro, der Ex-Frau, den Nachbarn — kann schlecht drei Jahre später zugeben, dass er sich irrt. Der soziale Druck, das Bild aufrechtzuerhalten, ist real. Strandfotos auf Facebook kosten nichts. Eingestehen, dass man abends allein isst und morgens niemanden zum Reden hat: das kostet alles.
Scham ist in diesem Kontext kein psychologisches Randphänomen. Sie ist der Mechanismus, der verhindert, dass Hilfe gesucht wird. Wer sich schämt, isoliert sich weiter. Wer sich weiter isoliert, schämt sich mehr. Dieser Kreislauf hat kein natürliches Ende — er endet nur, wenn von außen etwas aufbricht.
Männer, die aufhören zu existieren
Thailand hat ein Suizidproblem, über das selten offen geschrieben wird — und das nicht nur Expats betrifft, aber Expats ohne Netz besonders hart trifft. Eine 25-Jahres-Analyse auf Basis von WHO-Daten zeigt: Männer sterben in Thailand 3,5-mal häufiger durch Suizid als Frauen — 10,44 gegenüber 2,97 pro 100.000 Einwohner. Die Lücke ist keine biologische Konstante, sie ist ein Hinweis auf strukturelle Schutzlosigkeit.
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Gleichzeitig stehen für psychische Versorgung gerade einmal 1,28 Psychiater pro 100.000 Menschen zur Verfügung — deutlich unter dem globalen Schnitt. In Privatspitälern gibt es Anlaufstellen, auf Englisch, zu entsprechenden Preisen. Wer weder Geld noch Versicherung hat, die psychiatrische Leistungen abdeckt, sucht entweder gar nicht oder zu spät.
Die Bar als letztes soziales Netz
Die Bar hat im Expat-Leben eine Funktion, die in Deutschland das Büro hatte: Sie ist jeden Tag geöffnet, es gibt bekannte Gesichter, und niemand fragt, warum man da ist. Das ist kein Klischee — das ist Sozialstruktur als Notlösung. Solange die Rente reicht, funktioniert das System leidlich.
Wenn das Geld knapper wird — durch gestiegene Lebenshaltungskosten, durch Wechselkursverluste, durch eine ungeplante Rechnung — fällt auch dieser letzte Anker weg. Wer nur durch Konsum Teil einer Gruppe war, hört auf, Teil dieser Gruppe zu sein, sobald er nicht mehr konsumiert. Das ist keine Moral, das ist Ökonomie.
Sprachbarriere: die unsichtbare Mauer
Die HART-Studie nennt unter den Faktoren, die Einsamkeit begünstigen, neben Gesundheit und Einkommen auch soziale Isolation durch fehlende Kommunikationsfähigkeit. Wer in Thailand kein Thai spricht, bleibt auf Englisch und auf andere Farangs angewiesen. Das schränkt den Radius drastisch ein — nicht nur gesellschaftlich, sondern auch im Alltag: Arzt, Vermieter, Behörde.
Dabei ist Thais Reaktion auf jeden Sprachversuch unverhältnismäßig positiv. Wer auch nur ein paar Sätze Thai spricht, öffnet Türen, die kein Geld und kein Status aufmacht. Das ist keine Romantisierung — das berichten Expats konsistent, und es deckt sich mit dem, was Soziolinguisten über Statuseffekte in hierarchischen Gesellschaften wissen. Thailändisch lernen ist einer der wenigen Schritte mit unmittelbarer sozialer Rendite.
Wenn der Körper nicht mehr mitmacht
Krankheit ist der Kipppunkt, an dem Einsamkeit von einem Unbehagen zu einem konkreten Problem wird. Wer in Deutschland krank wird, hat Familie, Hausarzt, Pflegekasse im Hintergrund. Wer in Thailand krank wird, hat — wenn er gut geplant hat — eine Krankenversicherung und eine Liste von Privatspitälern. Wenn er schlecht geplant hat, hat er gar nichts.
Psychiatrische Leistungen sind in vielen lokalen Thai-Policen nicht oder nur rudimentär abgedeckt. Internationale Krankenversicherungen für Expats schließen diese Lücke in der Regel besser — aber sie kosten, und für Männer ab 70 ist der Markt ohnehin dünn. Wer in einer psychischen Krise steckt und nicht weiß, wohin: Die englischsprachige Krisenhotline in Thailand ist unter 02 113 6789 erreichbar, Taste 2.
Zwei Welten, keine Heimat
Das Smartphone verbindet und trennt gleichzeitig. Wer täglich in die WhatsApp-Gruppe der alten Kollegen schaut, sieht: Die Runde trifft sich ohne ihn, die Kinder wachsen ohne ihn auf, das Leben in Deutschland läuft weiter. Das erzeugt kein Heimweh im klassischen Sinn — es erzeugt das Gefühl, nirgendwo zu gehören. Thailand ist Aufenthaltsort, Deutschland ist Vergangenheit.
Dieser Zwischenzustand ist schwerer auszuhalten als echte Distanz. Wer gar keinen Kontakt mehr hat, trauert einmal. Wer täglich Halbkontakt hat, trauert täglich ein bisschen. Psychologen nennen das ambiguous loss — Verlust ohne klaren Abschluss. In Thailand, ohne Therapeuten in der Nähe, ohne den Freund, dem man es sagen könnte, sitzt das fest.
Der blinde Fleck der Umfragen
Zurück zu InterNations. Die Methode ist sauber, aber sie hat einen strukturellen Haken: Wer an einer Online-Umfrage über Expat-Erfahrungen teilnimmt, ist aktiv, vernetzt und hat Zugang zu einer Community-Plattform. Wer sich seit Monaten nicht aus dem Condo bewegt, füllt keine Fragebogen aus.
Das nennt sich Survivor Bias — und er ist bei Expat-Studien systematisch. Die Zufriedenen sind sichtbar, die Gescheiterten sind weg: zurück in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, oder schlicht nicht mehr auffindbar. Thailand ist das freundlichste Land der Welt für die, die es geschafft haben. Für die anderen existiert keine Statistik.
Redaktionelle Hinweise
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Die Suizidstatistik basiert auf einer 25-Jahres-Analyse (1994–2020) auf Grundlage von WHO- und Thai-Department-of-Mental-Health-Daten (Journal of Men’s Health, 2022). Die HART-Einsamkeitsstudie umfasst die Jahre 2015–2020 (BMC Psychiatry, 2023). Wer sich in einer psychischen Krise befindet, erreicht die englischsprachige Krisenhotline in Thailand unter 02 113 6789, Taste 2. Hinweis: Dieser Artikel enthält Links zu unseren Werbepartnern.
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Vieles richtig, aber die Lösung Ehrenamt und Vereine funktioniert ja gerade in Thailand NICHT! Eine Vereinsstruktur wie in D zB existiert ja nicht und es droht im Verein und noch mehr im „Ehrenamt“ immer der Ärger mit der Immigration.. beim Dorffest paar Gläser weg geräumt, schwupp die wupp, illegale Beschäftigung…. Verhaftung (noch ein Foto in den lokalen Medien), Bußgeld, Abschiebung, Einreisesperre…
Thailand ist das falsche Land, wenn man sich außer mit Geld ausgeben gerne noch irgendwie sinnvoll beschäftigen möchte.
Bleibt also nur ein Haus mit möglichst großem Garten. Und hohen Mauern herum. Dann kann man sich darin täglich betätigen. Und die Früchte der Arbeit und der sinnvollen Betätigung genießen. Wobei die Früchte auch in einem besseren Gesundheitszustand liegen können, denn regelmäßige Betätigung fördert bekannterweise die Gesundheit. Ein guter Bekannter, mit 101 gestorben, der hat sich bis zuletzt komplett alleine um seinen 3000 qm großen Garten gekümmert. Und seine große Bibliothek gepflegt. Wie wäre es mit einem spannenden und gewinnbringenden Hobby: der Börse? Damit Gewinn abfällt, muß man sich schon Kenntnisse aneignen und verläßlich agieren. Damit ist schon mal ein Teil des Tages ausgefüllt.
Das mit dem Haus und großen Garten mit hoher Mauer drum herum find ich gut! 😂
Ja, die Freiheit geb ich dir! Das ist dann wie ein Hochsicherheitstrakt im Knast… 🤣🤣🤣
Wobei vor knapp 11 Jahren, als ich hier einzog hatte mich das zuerst auch etwas irritiert. Auf der anderen Seite hat es etwas beruhigt, denn meine zukünftige Ex-Frau könnte nicht uneingeladen plötzlich bei mir im Garten stehen. Die Sorge war unbegründet, sie kam glücklicherweise nicht. Zwischenzeitlich sieht man die Mauern gar nicht mehr. Ist alles eingewachsen und man gewöhnt sich auch daran. Ich stelle mir das einfacher vor, als in so einer relativ kleinen Einzelzelle, egal mit wie vielen Sternen. Aber ich weiß, hin und wieder schwingt er sich ja auf seinen Feuerstuhl und geht die nächsten paar hunderttausend Kilometer an. Ab und an muss sich ja noch was bewegen zwischen den alten Beinen.
11 Jahre hinter Mauern auf demselben Grundstück! Viele Farangs lieben ja diese Ghettos. Aber das ist nicht mein Lifestyle! Nicht für geschenkt… 🤣🤣🤣
100.000 km = 2 ½ Erdumrundungen! Hört, hört, was soll sich da bewegen? 😮🥴
Für jemanden der sein ganzes Leben noch nirgends irgendwo so lange gelebt hat, ist es ein schönes Gefühl endlich doch noch angekommen zu sein. Das kann sich ein Harrycan natürlich nicht vorstellen. Einer der sich sein ganzes Berufsleben den Hintern auf einem Bürostuhl platt gesessen hat, sozusagen als Training um im hohen Alter dasselbe auf seinen Feuerstühlen mit ein bisschen Easy-Rider-Gefühl nachholen zu können.
Man kann alles schön reden. Wie Harrycan schon sagte,kann ich gleich in einem Knast wohnen.Wer braucht im hohen alter viel Land? Kein Mensch.
der unterschied du kannst gehen und kommen wann du willst
Ja, das ist auch nicht zu verachten, auf einem Feuerstuhl. Aber man kann beides kombinieren. Und Feuerstuhl ist für viele tausend Kilometer auch nicht besonders gesundheitsfördernd. Man kann kein bisschen die Position wechseln und sich bewegen. Besonders die rechte Hand am Gasgriff, die ermüdet schnell. Nach einer halben Stunde ist Schluß mit Lustig. Auch der Pelvic-Muskel erlahmt bei Unbeweglichkeit, das will kein Mann haben. Wenn man so viele Kilometer zurücklegt, dann ist ein Auto doch viel bequemer. Auch ich fahre lieber Motorrad, bin mir auch der extrem hohen Gefahren für Motorradfahrer in Thailand bewußt. Nichtsdestotrotz werde ich mir mit der Zeit eine Harley zulegen und gelegentliche Touren machen.
Wie gesagt, meinen Lifestyle können sich die verwöhnten Mainstream-Farangs in Thailand nichtmal ansatzweise vorstellen… 🤣🤣🤣
alles halb so schlimm-schlimm ist die sonne von oben und die hitze von unten-motor!jeder längerer ampelstopp in der brennenden paradiessonne ist doch eine qual.
Na ja, mir genügt ein Kontakt zu deutsch Sprachigen so alle 3 bis 5 Wochen. Labertaschen die die neuesten YouTube Weisheiten von sich geben, nein Danke. Auch wenn es mit der thailändischen Sprache nicht so weit her ist, am Ende der Unterhaltung weiß man bescheid.
Alle 3 bis 5 Monate ist noch besser………
nicht labertaschen–besserwisser hoch3-jeder weiss es besser!
Es soll ja Menschen geben, die einfach ihre Ruhe haben möchten und Kontakte eher meiden. Sie genießen die Einsamkeit und brauchen keinen sozialen „Lärm“.
Genau, da macht man sich dann Gedanken und Sorgen, mit denen man selber nichts am Hut hat.
Es gibt in der Tat Dinge, die einem Sorgen bereiten und über die man auch nachdenken sollte.
Zum Bsp. die kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Europa, im speziellen Deutschland.
Immer die gleiche Leier. Hier gehts um Thailand nicht um Deutschland.
Bist du überhaupt Deutscher?
du denn thaitom?möchtest doch bestimmt lieber thai sein!
Solange sich ein angeblicher Schweizer mit seinem schwer gestörtem Deutschlandbild damit beschäftigt reicht das eigentlich voll und ganz.
Sozialer Lärm – nie gehört, abrt ein super Ausdruck! Leider gehört ein Haus und Garten nicht zu jedermanns Lieblingsbeschäftigung. Das Problem besteht aber genauso in Deutschland. Rente, Alter, etc. setzt eine inhaltliche Neudefinition des täglichen Lebens voraus. Egal wo. Und das fällt manchen leichter als anderen.
Am DACHler Stammtisch unterhalten sich nur einsame Menschen, die im WB ihren Frust ablassen!
U.a.sind Sesselfurzer die einsamsten Menschen,denn sie haben nie ein Handwerk gelernt!
Handwerk stirbt nie aus und somit keine Einsamkeit und langweilig wirds dabei nie!
Thai Sprache ist nat.die Voraussetzung….
Mai Ben Rai
Soll das thailändisch sein? Es heißt „Mai Pen Rai“, nicht „Mai Ben Rai“… 🇩🇪🇹🇭🧠🤣🤣🤣
Die Aussprache ist „Ben“
Man merkt deutlich daß du dich nicht mit Thais unterhalten tust!😂
Bleib bei deinem Stammtisch Brüdern,da lernst wenigstens etwas(??)
Ah, verstehe, richtig deutsch sprechen kannst du also auch nicht!
Zitat:
“Man merkt deutlich daß du dich nicht mit Thais unterhalten tust!”
🤣🤣🤣
B (bpoor pla) Ist ein B, ausgesprochen wird ein P –E (sala e) – – N (noor nuu)
„Mai pen rai“ oder in thailändischer Schrift: ไม่เป็นไร – zu dem „p“ /ป/ gibt es im Deutschen überhaupt keine korrekte lautliche Entsprechung, weil es *zwischen* einem weichen „b“ wie in Brief und einem harten „p“ wie in Papier ausgesprochen wird, also eher wie ein explosiv ausgesprochenes „b“.
„Am DACHler Stammtisch unterhalten sich nur einsame Menschen, die im WB ihren Frust ablassen!“
… sagt der Michael in eben diesem WB 🤔
Klassisches Eigentor 🤣😂
Alter Mann, das bist doch eher DU 😂😂
Ich habe ca. 2 Mio. Km mit dem Flugzeug hinter mir, da sind deine 300000 Km ein Pipifax!
Noch Fragen?
Sind jetzt abgeflogene Flugzeug KM der neue Zeugungsorgan Vergleich? Echt peinlich.
Spätentwickler(genau das bist DU🤣)…
Ich sitze nicht an einsame Stammtische, im Gegensatz zu euch, die noch dazu ca. 50km dorthin fahren 🤣🤣🤣
Wer lange Weile hat,der ist doch selber Schuld. Im Isan schalte ich das Licht um 19 Uhr und das wars oder mache noch Armtraining mit der Bierflasche. Aber in den Touristen Provinzen gibt es genügend zur Freizeitgestaltung. Tennis, Badminton, Squash ,Fitnessstudio etc.
Wer keine sinnvolle Beschäftigung hat braucht halt „Fitness“ Aktivität. Ich lösche das Licht tatsächlich um 19.30 Uhr, aber nur weil ich um 3.30 am Morgen aufstehe und in der Morgenfrische Arbeiten erledige, die ich nicht erledigen will wenn die Sonne hoch steht. Aber jeder wie er mag, ich bin jedenfalls glücklich und zufrieden hier und Indoorsport mochte ich schon nicht als ich in Europa arbeitete.
thailand als auswanderland weltweit an 22 zigste stelle-germany an 2–ausserdem seit ihr alle ja nur touris mit visa–das sieht mir eher als zufluchtsland aus.
Sind wir doch froh, steht Thailand nicht so weit vorn in der Rangliste, sonst hätten wir noch mehr unzufriedene Meckerer hier.
Langeweile??? Für mich undenkbar! Seit nunmehr 7 Jahren meines „Ruhestands“ in Hua Hin vertreibe ich mir die meiste Zeit mit Motorradtouren durch Thailand und Südostasien. Insgesamt bisher round about 250.000 km. Haus, Familie, Sofa, Farang-Bars oder Farang-Food langweilen mich. Freunde habe ich in allen Ländern, die ich bereist habe. Keine Farangs, sondern authentische Locals, mit denen ich weiter in engem Kontakt bin. Außerdem habe ich das Glück, eine thailändische Frau zu haben, die auch Motorrad fährt und mich auf meinen Touren begleitet. Wir haben zusammen Orte gesehen und Dinge erlebt und überlebt, von denen die meisten Menschen nur (alb)träumen können. Abenteuer, Freiheit und Adrenalin pur! Was will Mann mehr…? 🌏🇹🇭💃🏻🏍️🏍️🕺
Ich dachte eigentlich, die Gebrüder Grimm sind längst tot – aber in dir haben sie definitiv einen würdigen Nachfolger gefunden! 250.000 km in 7 Jahren… Hut ab vor dieser Märchenstunde! Jeden Tag stramme 100 km durch den Monsun und dazwischen noch Zeit für tiefste Lokal-Freundschaften – Respekt. Und wenn er nicht gestorben ist, dann fährt er noch morgen.
Die 250 000 können schon stimmen. Es ist ein kleiner Unterschied ob man Biker aus Leidenschaft ist, oder ein Bike für die Fahrt zum Kaffee oder Strand benutzt. Ein Biker fährt aus Freude am Fahren. Zu den vielen Kilometern, habe auch schon 1350 km an einem Tag zurückgelegt, wohlgemerkt in Deutschland, Österreich und in Italien.
Im April waren es angeblich noch „rund 280.000 km mit dem Motorrad durch Südostasien, davon rund 150.000 km durch Thailand…“
Gut aufgepasst, Oskar. Ich habe diesmal die 30.000 km, die ich 2019 noch vor meiner Auswanderung nach Thailand in Europa gefahren bin, nicht mitgerechnet! Dann sind es 280.000 km…
Ich fahre übrigens seit meinem 16. Lebensjahr begeistert Motorrad… 🌍🌎🌏🏍️💪🏽
Unser Märchenonkel Harrycan hat ein Problem sich merken zu können was für Stories er uns wann vorgesetzt hat. Aber sowas kann schon mal bei 70+ Jährigen mal passieren. Im April hatte er folgendes geschrieben, Zitat:
„Anfang 2020 bin ich visafrei zum Motorradurlaub nach Thailand eingereist und inzwischen sind es jetzt 6 Jahre, die ich nun hier bin. Seitdem bin ich rund 280.000 km mit dem Motorrad durch Südostasien, davon rund 150.000 km durch Thailand gefahren. Eine Thai-Nanny brauchte ich jedenfalls nie“
Ein besonderes Highlight natürlich auch mit der nicht benötigten Thai-Nanny zu der nun behauptet, wiederum Zitat:
„Außerdem habe ich das Glück, eine thailändische Frau zu haben, die auch Motorrad fährt und mich auf meinen Touren begleitet. Wir haben zusammen Orte gesehen und Dinge erlebt und überlebt, von denen die meisten Menschen nur (alb)träumen können.“
🤣🤣🤣
Dann solltest du mal richtig lesen. 30.000 km 2019 und 250.000 km ab 2020. Und meine Frau ist absolut keine Nanny. Die hat mehr Power als die meisten Kerle. In deiner kleinen Farangwelt natürlich unvorstellbar… 💃🏻🏍️💪🏽
Hurrikan der Fa(l)angAufschneider des Monats 🤣🤣🤣
Das unterscheidet uns eben ganz grundsätzlich. Ich hatte „Abenteuer, Freiheit und Adrenalin pur“ während meines Lebens mehr als genug. Da brauche ich als alter Mann rein gar nichts mehr nachzuholen. Dafür habe ich mir eben auch keine schöne Pension ersessen. Und ja, ich bin bequem geworden. Bin angekommen, wohne und lebe so und da wo ich sein will. Wie man das nennt? Vielleicht Zufriedenheit?
Wann geht es denn nun wieder ins nächste Abenteuer? Wird Zeit, oder? Sonst versaust Du Dir am Schluss noch den ganzen Kilometerschnitt.
Ja, richtig, es geht wieder mit meiner Frau auf gemeinsame Motorradtour durch Vietnam. Das dritte Mal in diesem Jahr. Sie fährt genauso gut und leidenschaftlich Motorrad wie ich und ist in Hua Hin ebenso schnell gelangweilt wie ich… 🇻🇳💃🏻🏍️🏍️🕺💪🏽
kennst du john fastenmeier-ehemals cha am und chumphon-nun chiang mai
Dieses Mal mit Frau nur kurze 2.000 km! 🇻🇳💃🏻🏍️🏍️🕺
Schlaf weiter, alter Mann… 🙋♂️👴🏼 😇
Ja, das kann sich der langweilige Mainstream-Farang natürlich absolut nicht vorstellen. So weit reicht weder sein Tellerrand, noch seine Phantasie, noch sein geistiger Horizont… 😂😂😂
Hast du das Gefühl weil du ein paar Kilometer jährlich abspulst, was für einen Biker nichts Aussergewöhnliches ist, bist du hier der Oberchecker?
Träum weiter!
Na dann lass uns doch mal die Route23 in Laos fahren. Die fehlt mir noch… 🇱🇦🏍️
Ich muss mir im Leben nichts mehr beweisen. Habe genug erlebt und geniesse nun meinen Ruhestand in Thailand.
Mein Tellerrand reicht mir und mein geistiger Horizont erweitert sich trotzdem.
Unser etwas in die Tage gekommener Märchenonkel und virtuelle Held an der Tastatur weiß das natürlich!
🤣🤣🤣
So, ich konzentriere mich jetzt wieder auf das Wesentliche… 🌏🏍️🏁💪🏽
Euch Allen wünsche ich noch weiterhin einen geruhsamen Lebensabend in eurer Farangblase. Ciao… 🙋♂️👴🏻
Neue Ideen sammeln für die nächsten Märchen? Gute Idee! 😂
Wie war.Wer kaum Geld hat, wird von vielen Dingen ausgeschlossen. Das ist auch in Deutschland nicht anders. Als ich vor einigen Jahren mit Rucksack und Notebook durch Thailand gezogen bin, habe ich einige vereinsamte Landsleute getroffen, die aber aus Scham nicht zurück nach Deutschland wollten.
Aus „Scham“ , so so. Da spielen ganz andere Gründe eine wesentliche Rolle.
Dieses Mal mit Frau nur kurze 2.000 km! 🇻🇳💃🏻🏍️🏍️🕺
Schlaf weiter, alter Mann… 🙋♂️👴🏼 😇
Ich glaube Sie verwechseln mich mit jemanden. Wo habe ich behauptet „Dieses Mal mit Frau nur kurze 2.000 km!“ unterwegs gewesen zu sein? Ihren Kommentaren nach scheinen Sie deutlich älter zu sein. Vielleicht sollte der alte Herr Harrycan nach sieben Jahren Ruhestand endlich aufwachen!?
Unglaublich diese Feindseligkeit einiger Kommentatoren! Narzissmus ?