Behörden gnadenlos! Franzose muss gehen

Der Franzose sitzt in Gewahrsam der Einwanderungspolizei. Die Land Watch Foundation will ihm und seiner thailändischen Frau bei rechtlichen Fragen helfen.

Behörden gnadenlos! Franzose muss gehen
Manager Online

BANGKOK, Thailand – Einwanderungspolizisten halten den französischen Staatsbürger Kevin Dimino fest, nachdem seine Abschiebung aus Thailand bestätigt wurde. Eine Stiftung will seiner Familie nun rechtlich helfen. Diminos Frau fürchtet, von ihrem Mann getrennt zu werden.

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Berufung gegen Abschiebung abgelehnt

Panthep zufolge ordnete Ministerpräsident und Innenminister Anutin Charnvirakul Diminos Abschiebung an. Als Grund wurde sein Verhalten genannt, das als Verstoß gegen öffentliche Ordnung, gute Sitten oder das Wohl der Bevölkerung galt.

Dimino legte Berufung ein. Anutin wies sie später zurück und bestätigte, dass die Abschiebung nach der ursprünglichen Entscheidung vollzogen werden soll, wie Panthep Puapongpan mitteilte.

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Stiftung übernimmt rechtliche Unterstützung

Die Land Watch Foundation will Dimino und seiner Frau bei rechtlichen Fragen umfassend helfen. Stiftungschef Panthep erklärte, man habe den Fall geprüft und wolle umfassend rechtlich helfen, damit weitere Schritte über die zuständigen Stellen erwogen werden könnten.

Die Stiftung nahm den Fall an, nachdem Diminos thailändische Frau, die als Khun Jin bezeichnet wird, um Hilfe gebeten hatte. Panthep gab die Entscheidung am 29. September in einem Facebook-Beitrag bekannt.

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Familie berichtet von Bedrohungen und Schikanen

Der Fall geht laut Darstellung der Stiftung auf einen Streit zurück. Die Familie habe berichtet, von Mitgliedern der israelischen Gemeinschaft in Thailand schikaniert, bedroht und belästigt worden zu sein.

Die Vorwürfe stammen aus der Darstellung der Familie und wurden von der Stiftung wiedergegeben. Sondhi Limthongkul, eine bekannte Medienfigur, ließ sich mit der Familie fotografieren und sprach ihr Mut zu.

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Dimino bleibt in Gewahrsam

Der Franzose befindet sich derzeit in Gewahrsam der Einwanderungspolizei. Seine Frau fürchtet nach Angaben Pantheps, von ihrem Mann getrennt zu werden.

Lesen Sie auch: Nach Ärger auf Koh Samui: Franzose muss ausreisen

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Quelle: AseanNow

6 Kommentare zu „Behörden gnadenlos! Franzose muss gehen“

  1. Nach meiner Erinnerung ist das Ganze mit einer virtuellen Auseinandersetzung mit einem Israeli eskaliert. Zwischenzeitlich wird dem Franzosen aber eine ganze Latte an Verfehlungen vorgeworfen. Der Israeli wurde doch angeblich auch in Gewahrsam zur Ausweisung genommen. Davon hört man aber aktuell nichts mehr. Müssen jetzt beide gehen, oder nur der Franzose?
    Ich will dabei aber nicht Ansatz beurteilen wer da was und wie versaubeutelt hat. Oder gar ob die Ausweisungen angemessen wären.

  2. Auch der Franzose scheint sich daneben benommen zu haben. Vielleicht nicht in der Auseinandersetzung mit dem Israeli, aber in anderen Fällen. Und zwar nicht zufällig und ohne eigenes Verschulden, sonder aufgrund eigenen Verhaltens und Antrieb. Insofern hat er sich ebenfalls als nicht sonderlich regelkonform und gesetzestreu herausgestellt und muß die Konsequenzen dessen tragen. Er ist nicht nur Opfer, sondern auch Täter und hat fälschlicherweise Thailand als Raum ohne Regeln für ihn wahrgenommen.

  3. Lustig bei der Sache ist, dass der Ministerpräsident, die neue beschleunigte Abschiebeprozedur erdacht hat. Lichtblick, die Betroffenen dürfen beim Innenminister eine Beschwerde gegen die Abschiebung stellen. Leider ist der aktuelle Ministerpräsident ebenfalls der Innenminister.

  4. Wenn nur die Hälfte der Vorwürfe stimmt, ist die Ausweisung gerechtfertigt. Den Artikel zusätzlich mit der zZt üblichen Prise Antisemitismus zu würzen ist überflüssig …

    1. Antwort auf: Lemler

      Danke für Ihren Kommentar. Der Artikel enthält keinen Antisemitismus – er gibt lediglich die Aussagen der betroffenen Familie wider, die von Schikanen durch Mitglieder der israelischen Gemeinschaft in Thailand berichtet hat. Das ist journalistische Quellenangabe, keine redaktionelle Wertung. Antisemitismus bedeutet Feindseligkeit gegenüber Juden als Religionsgruppe – davon ist hier nichts zu finden. Wichtig ist auch: Israel ist ein Staat mit Bürgern verschiedener Religionen – Juden, Muslime, Christen und andere. „Israelische Gemeinschaft“ bezeichnet schlicht Staatsbürger Israels, unabhängig von ihrer Religion oder Herkunft.

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