Drama vor Phuket: Suche nach vermisstem Schwimmer am Naithon Beach

Vermisst im Meer vor Naithon Beach: Ein junger Mann wurde von der Strömung mitgerissen, trotz Roter Flaggen ging er ins Wasser. Rettungskräfte kämpfen nun gegen die tosenden Wellen und suchen verzweifelt nach einer Spur.

Drama vor Phuket: Suche nach vermisstem Schwimmer am Naithon Beach
Achadthaya Chuenniran / Bangkok Post

PHUKET, THAILAND – Vor Naithon Beach suchen Behörden und Helfer nach einem etwa 20 Jahre alten Mann, der offenbar von starken Winden und Strömungen ins offene Meer gezogen wurde; Rettungsschwimmer hatten zuvor entlang des Strandes rote Warnflaggen gehisst.

Suche nach Vermisstem läuft

Ein Mann, mutmaßlich thailändischer Staatsbürger und etwa 20 Jahre alt, wurde zuletzt am Freitag gegen 18:30 Uhr in der Nähe von Naithon Beach gesehen. Rettungskräfte suchten daraufhin, mussten die Suche um 19:00 Uhr aber vorübergehend unterbrechen.

Am Samstag richteten Behörden ein Suchzentrum ein, um die Einsätze zu koordinieren und die Maßnahmen an der Küste zu bündeln. Die weitere Suche konzentriert sich wegen der rauen See auf Küstenabschnitte.

Rettungsschwimmer berichtet von Kampf gegen die Wellen

Der 18-jährige Rettungsschwimmer Pongphitak Pratheep Na Thalang sagte, er habe den Mann zwischen der Holzbrücke und dem öffentlichen Park bei Ebbe und starker Strömung in der äußeren Wellenzone kämpfen sehen. Er lief los, um Rettungsflossen zu holen, kehrte zurück, fand den Wasserbereich aber leer vor.

Pongphitak warnte bereits zuvor vor den Bedingungen: Am Vortag hatten Rettungskräfte zwei Menschen rechtzeitig aus dem Wasser gezogen. Die Vorfälle zeigen, wie schnell Schwimmer von Rückströmungen erfasst werden können.

Rote Flaggen: Schwimmen verboten

Am Freitagvormittag hissten Rettungsschwimmer entlang des Strandes rote Warnflaggen und baten Touristen, das Meer nicht zu betreten. Die Maßnahme folgte auf Monsunbedingungen, starken Wind und Hinweise auf herannahende Stürme.

Der Westküstenstrand ist für gefährliche Brandungsrückströmungen bekannt, die besonders schwache Schwimmer weit aufs offene Meer ziehen können. Die Rettungsschwimmer gingen zudem am Strand entlang und warnten Besucher.

Suchzentrum unter Leitung des Tambon-Chefs

Das Suchzentrum wurde am Samstag eingerichtet und von Trin Panyawai, dem Chef von Tambon Sakhu, koordiniert. Rettungs- und Notfallpersonal sowie Freiwillige beteiligen sich an den Suchaktionen.

Wegen des rauen Seegangs sind Einsätze zu Wasser derzeit kaum möglich, deshalb verlagern Teams ihre Aktivitäten auf die Küstenlinie und Beobachtungsposten entlang des Strandes.

Polizei sicherte Fahrzeug am Strand

In der Nähe des Tatorts stellten Beamte einen silbernen Toyota Camry mit dem Kennzeichen กธ 4336 sicher, der vermutlich dem Vermissten gehört. Das Fahrzeug wurde zur Polizeistation Sakhu gebracht.

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Die Behörden versuchen, die Identität des Mannes abschließend zu klären und Angehörige zu benachrichtigen, während Ermittlungen und Suchmaßnahmen andauern.

Aktueller Stand: Suche auf Küste beschränkt

Wegen der anhaltend rauen See ist die Suche derzeit auf Küstenabschnitte beschränkt; Wasserrettungen bleiben aufgrund der Bedingungen ausgesetzt. Teams beobachten Strandabschnitte und koordinieren weitere Einsätze vom Suchzentrum aus.

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Quelle: Bangkok Post Thailand

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