Wachsende Sorge: Thailands Politik warnt vor israelischer Community

Wachsende Spannungen durch Israels Gemeinschaft: Thailändische Abgeordnete schlagen Alarm wegen Sicherheitsrisiken und illegaler Geschäfte auf Koh Phangan. Drohen nun landesweit Razzien und Massenabschiebungen für Touristen?

Wachsende Sorge: Thailands Politik warnt vor israelischer Community
Bangkok Post / Thai Examiner

Koh Phangan, Thailand – Die wachsende israelische Präsenz auf Koh Phangan sorgt für politische Alarmbereitschaft, eine Rüge der israelischen Botschaft und schärfere Kontrollen durch thailändische Behörden in Phuket. Politiker fordern Untersuchungen wegen möglicher illegaler Geschäfte und Sicherheitsrisiken, während Beamte Razzien, Visastornierungen und Abschiebungen ankündigen, beispielsweise Führerscheinpflicht, Visum-Stornierungen und Abschiebungen.

Abgeordneter verlangt Untersuchung auf Koh Phangan

Chris Potranandana, Listenabgeordneter der Economic Party, forderte am 7. Mai eine offizielle Untersuchung der israelischen Gemeinschaft auf Koh Phangan und warnte vor möglichen Sicherheits- und Souveränitätsrisiken für Thailand.

Er nannte Zahlen von rund 4.000 langfristig lebenden Israelis auf der Insel und etwa 3.000 derzeitigen Touristen und sprach von Beschwerden über Lärm, Drogenkonsum und mutmaßlich illegale Geschäftstätigkeiten.

Anutin reist zur Beruhigung der Anwohner

Der Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul besuchte die Insel am Mittwoch, um mit Anwohnern zu sprechen und zu beruhigen.

Der Besuch fand statt, während die Sorgen über ausländischen Einfluss in den südlichen Touristenzentren wuchsen.

Israelische Botschaft warnt vor schärferer Durchsetzung in Phuket

Am 7. Mai veröffentlichte die Botschaft von Israel in Thailand eine Warnung auf Hebräisch, in der vor verstärkter Durchsetzung lokaler Gesetze in Phuket gewarnt wurde.

Die Botschaft nannte als mögliche Folgen Visastornierungen, Abschiebungen und gerichtliche Schritte sowie eine Null-Toleranz-Politik beim Fahren ohne Führerschein und kündigte Informationskampagnen für Touristen an.

Ermittlungen, Festnahmen und Verdacht auf Nominee-Geschäfte

Am 8. April verhaftete die Polizei in Phuket einen israelischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts, ein Reisebüro über einen thailändischen Nominee betrieben zu haben; Tourismusministerium und Touristenpolizei leiteten die Aktion.

Bei der Untersuchung identifizierten Behörden zwei Firmen, Gmat Hospitality und Andaman Sunday, die angeblich gegen thailändisches Recht operierten; solche Nominee-Arrangements stehen im Zentrum der Kritik an illegalen Tourismusgeschäften.

Beamte beraten mit Avi Bitton über Beschwerden

Thailändische Strafverfolgungsbeamte trafen sich in Phuket mit Avi Bitton, um Beschwerden über israelische Touristen und Betreiber auf Koh Samui, Koh Phangan, Phuket und Pai zu besprechen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Bitton unterstützte laut Berichten das Recht Thailands, gegen Gesetzesverstöße vorzugehen, während Behörden Probleme wie illegale Tourismusunternehmen und umgangene Finanztransaktionen prüfen.

Konsequenzen, Aufklärung und Debatte ums Visafreie Programm

Die Behörden haben verstärkte Überwachung, Razzien und Aufklärungskampagnen angekündigt; gleichzeitig läuft eine Debatte über die Auswirkungen der visafreien Einreise, während einige Forderungen nach schärferem Screening oder einer Überprüfung des Programms laut werden.

Die Tourist Police plant zudem, gezielte Informationskampagnen für israelische Touristen durchzuführen, um über thailändische Gesetze und Verhaltensregeln aufzuklären und so weitere Verstöße zu verhindern.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thai Examiner

2 Kommentare zu „Wachsende Sorge: Thailands Politik warnt vor israelischer Community

    1. Habe für dich die AI befragt!
      Avi Bitton ist nicht nur Anwalt in Paris, sondern auch Vorsitzender der Union der israelischen Gemeinden in Thailand. In diesem Zusammenhang taucht sein Name im Kontext von Phuket auf, weil dort eine besonders große israelische Community lebt.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.