Bangkok, Thailand – Thailands Einwanderungsbehörde warnte am 17. Mai davor, an ein angebliches, bezahltes Fast-Track-Angebot zu glauben, das online kursierte und angeblich über Trip.com verfügbar sei. Die Behörde stellte klar, dass es keinen kostenpflichtigen Fast-Track-Kanal gibt und rät Reisenden, nur offizielle Informationen zu nutzen.
Behörde weist Angebot zurück
Die Einwanderungsbehörde veröffentlichte am 17. Mai ein Video, in dem sie ausdrücklich erklärte, keinen kostenpflichtigen Fast-Track-Service am Suvarnabhumi Airport anzubieten. Die Botschaft war deutlich: Offizielle Stellen bieten keine Sonderspur gegen Gebühr an.
Die Behörde warnte zugleich vor Angeboten Dritter, die fälschlich als offizielle Dienstleistung dargestellt werden könnten. Sie forderte Reisende auf, bei solchen Meldungen misstrauisch zu sein.
Die Behauptung aus dem Netz
Auslöser war ein Beitrag eines chinesisch-taiwanischen Touristen, der schrieb, er habe einen Fast-Track-Service für 650 Yuan gekauft und zeigte ein App-Bild, das die Einreise innerhalb einer Minute versprach. Diese Darstellung verbreitete die Annahme, es handle sich um einen offiziellen Service.
TravelNews berichtete, dass der Fall unter ausländischen Touristen für Aufmerksamkeit sorgte. Unklar ist, ob Trip.com den Dienst tatsächlich beworben hat oder ob es sich um eine Behauptung Dritter handelte.
Warnung vor Betrug und Datenmissbrauch
Die Einwanderungsbehörde warnte, dass die Nutzung nicht autorisierter Dienste zu Betrug, finanziellem Verlust oder Missbrauch persönlicher Daten führen könne. Solche Angebote könnten persönliche Informationen abgreifen oder Zahlungen ohne Gegenleistung einziehen.
Reisende sollen daher Informationen über Einreiseverfahren ausschließlich über offizielle Kanäle prüfen. Die Behörde empfiehlt, Buchungsplattformen und inoffizielle Angebote kritisch zu hinterfragen.
Ähnlicher Vorfall in Phuket Ende März
Ende März hatte die Einwanderungspolizei bereits Berichte über eine angebliche kostenpflichtige Sonderspur am Phuket International Airport zurückgewiesen und die Warteschlangen mit einer vorübergehenden Systemverlangsamung erklärt. Die Polizei stellte klar, dass keine Sonderspur gegen Gebühr existierte.
Polizeioberst Phongthon Phongrattanant, stellvertretender Kommandeur und Sprecher der Einwanderungsabteilung 2, sagte, die Beamten hätten während der Störung auf ein Offline-Verfahren umgestellt und es gebe keinen Fast-Track-Kanal gegen 200 Baht oder andere Gebühren.
Wie Reisende sich verhalten sollten
Während der Systemverlangsamung setzten Beamte manuelle Offline-Prozesse ein und reduzierten vorübergehend einzelne Kontrollelemente, um Rückstaus schnell abzubauen. Die Einwanderungsbehörde fordert Reisende auf, gefälschte Dienste nicht zu bezahlen und sich an offizielle Informationswege zu halten.
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