Zwei thailändische Frachtschiffe, die auf die Durchfahrt durch die Straße von Hormus warten, sollen nach einem Treffen am 18. Mai im Regierungssitz vom Iran Unterstützung für eine sichere Passage erhalten. Wan Muhamad Noor Matha, Chefberater des thailändischen Premierministers, traf dazu Mehdi Zare, Kulturrat der iranischen Botschaft. Die Zusage ist wichtig, weil der andauernde US‑Iran‑Konflikt bereits Ölpreise, Lebenshaltungskosten und den Flugverkehr belastet.
Iran sichert Hilfe für die zwei Frachter zu
Bei dem Gespräch im Government House bat Wan Noor um die Unterstützung Irans für die beiden thailändischen Frachtschiffe, die die Straße von Hormus noch nicht passiert haben.
Mehdi Zare erklärte, das sei kein Problem, weil Thailand keine Konfliktpartei sei, und dass Teheran die sichere Durchfahrt so schnell wie möglich ermöglichen werde.
Thailand betont klare Neutralität
Wan Noor hob hervor, Thailand verfolge eine Politik der Neutralität, des Gewaltverzichts und der Einhaltung internationaler Verpflichtungen, was auch vom Außenminister bestätigt worden sei.
Er sagte außerdem, Thailand habe dem Iran sein Beileid zum Verlust des obersten Führers übermittelt und stehe dem Land in schwierigen Zeiten als Freund zur Seite.
Gespräche über Energie und weitergehende Kooperation
Iran signalisierte Bereitschaft zur Zusammenarbeit „in allen Bereichen, einschließlich Energie“, wobei konkrete Energieprojekte mit den zuständigen Behörden besprochen werden müssten.
Die Delegation betonte zudem die lange Handelsbeziehung – Iran ist weiterhin ein wichtiger Handelspartner und Käufer thailändischen Reises – und zeigte Fortschritte in laufenden Verhandlungen mit Hoffnung auf ein späteres Abkommen.
Ölpreisschock trifft Alltag und Luftverkehr
Der anhaltende US‑Iran‑Konflikt hat bereits zu einem Ölpreisschock geführt, der weltweit die Lebenshaltungskosten steigen lässt und zu zahlreichen Flugstreichungen geführt hat; thailändische Fluggesellschaften planen wegen der Kerosinkrise Kapazitätskürzungen in den kommenden Monaten.
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alle vom Konflikt betroffenen Länder sollten dem Iran zeigen, das die freie Schifffahrt ein Recht ist, das der Iran nicht nehmen kann. Notfalls muss eine Allianz mit Bodentruppen dem Regime ein Ende bereiten. Aber dazu müssten sich z.b. auch China und Russland daran beteiligen und das wird wohl nicht geschehen!