PATTAYA, THAILAND – Der 20‑jährige Brite Ethan Lacey liegt nach einem schweren Verkehrsunfall in Pattaya auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben. Berichten zufolge fiel er von einem fahrenden Pickup und wurde anschließend vom Hinterrad überrollt; der Fahrer soll den Unfallort verlassen haben. Der Fall rückt erneut die Gefahren thailändischer Straßen, hohe Behandlungskosten für nicht versicherte Reisende und die Frage nach mehr Schutz für Touristen in den Fokus.
Schwere Kopfverletzungen nach Pickup-Sturz
Berichten zufolge stürzte Ethan Lacey in den frühen Morgenstunden des 15. Mai von einem fahrenden Pickup und wurde anschließend vom Hinterrad des Fahrzeugs überrollt. Lokale Berichte sprechen von einer mutmaßlichen Fahrerflucht, der Fahrer soll den Unfallort verlassen haben.
Lacey liegt auf der Intensivstation und wird an lebenserhaltenden Maßnahmen angeschlossen gehalten. Die Familie nennt schwere Hirnverletzungen als Folge des Unfalls.
Familie fand ihn erst Tage später
Der Kontakt zu Lacey brach am 15. Mai ab; die Angehörigen in Großbritannien gaben an, von den thailändischen Behörden zunächst keine Informationen über seinen Verbleib zu erhalten. Erst durch eine Freundin in Thailand entdeckte die Familie, dass er im Krankenhaus liegt; sie lokalisierte ihn am 19. Mai um 5 Uhr britischer Zeit.
Familienmitglieder reisten daraufhin nach Thailand, um vor Ort Auskünfte zu bekommen und bei der Versorgung zu unterstützen. Die Angehörigen kritisierten, dass sie Informationen selbst zusammentragen mussten statt offizielle Hilfe zu erhalten.
Ärzte sprechen von kritischem Zustand
Ärzte berichteten der Familie, dass Lacey Hirnblutungen erlitten habe und sein Zustand als kritisch eingestuft werde. Mediziner gaben eine Überlebenschance von etwa 30 Prozent an.
Sein Vater sagte nach Medienberichten: „Es sieht nicht so aus, als würde er es schaffen.“ Die Ärzte rieten laut Familie, ihn zunächst für zwei Wochen an lebenserhaltenden Maßnahmen zu belassen, um die Chancen auf Stabilisierung zu erhöhen.
Versicherung abgelaufen – Spendenkampagne gestartet
Die Familie entdeckte nach dem Unfall, dass Laceys Reiseversicherung bereits ausgelaufen war, und steht nun vor hohen Krankenhauskosten. Ärzte schätzen die Behandlungskosten auf 800 bis 1.000 Pfund pro Tag.
Seine Großmutter startete eine Online-Spendenaktion; bislang sind rund 2.200 Pfund von einem Ziel von 5.500 Pfund eingegangen. Auf der Spendenseite schrieb sie: „Wir brauchen wirklich Hilfe und Unterstützung von jedem, der kann.“
Behörden schweigen, Ermittlungsstand unklar
Bisher gab es keine offiziellen Stellungnahmen der thailändischen Behörden oder des behandelnden Krankenhauses zu Ermittlungen oder zum genauen Unfallhergang. Die Familie beklagt das fehlende Informationsangebot seitens der Behörden.
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Es ist nicht bestätigt, ob eine förmliche polizeiliche Untersuchung gegen den Fahrer eingeleitet wurde. Angehörige versuchen weiterhin, Laceys letzte Bewegungen und die Umstände der Kollision zu rekonstruieren.
Nächste Schritte: Behandlung, Rückführung und entscheidende Tage
Die Familie hofft, Lacey nach einer Stabilisierung seines Zustands nach Großbritannien zurückzubringen; eine Rückführung ist für den Fall einer Stabilisierung geplant. Angehörige warten auf weitere medizinische Updates, während die Behandlungskosten weiterlaufen.
Die Ärzte haben der Familie berichtet, dass die kommenden Tage für sein Überleben entscheidend sein werden; die Angehörigen konzentrieren sich nun auf medizinische Entscheidungen, Kostenfragen und die Suche nach klaren Antworten zum Unfallhergang.



Tragischer Vorfall. Aber lieber Wochenblitz! Es geht um Leben oder Tod! Ncht gleichzeitig.
Vielen Dank für Ihren aufmerksamen Kommentar! Ihre Logik ist durchaus nachvollziehbar – rein rational betrachtet schließen Leben und Tod einander aus, weshalb „oder“ treffender klingen mag.
Allerdings handelt es sich bei „Kampf um Leben und Tod“ um eine feststehende idiomatische Redewendung in der deutschen Sprache – vergleichbar mit „mit Haut und Haaren“ oder „auf Biegen und Brechen“. In solchen Wendungen verbindet „und“ zwei gegensätzliche Pole zu einem einzigen Begriff, der eine extreme Situation beschreibt. Die Konjunktion folgt hier nicht der Alltagslogik, sondern einer sprachlichen Konvention, die sich über Jahrhunderte etabliert hat.
„Kampf um Leben oder Tod“ klingt für deutschsprachige Ohren hingegen ungewohnt – und würde in einer Redaktion als stilistischer Fehler markiert werden, auch wenn die Absicht logisch nachvollziehbar ist.
Wir freuen uns immer über kritische Leser!
immer daselbe ..
die Eltern lassen die Sprösslinge in die weite Welt ziehen, oft um angeblich Erfahrungen zu sammeln.
Ob sie im Ernstfall entsprechend umfänglich abgesichert sind, ist zweitrangig.
Und wenns dann schiefgeht ist Heulen und Zähneknirschen und ein Spendenaufruf solls dann richten.
Unbenommen der Tragweite, nichts gibts, gar nichts!
Warum? Weil ich zeitlebens für solche Fälle mit meinem erarbeiteten Geld vorgesorgt habe.
Punkt
Wie lange ist denn ein Hannes für seine Sprösslinge verantwortlich? Und dabei bewundere ich immer alle, die von früher Jugend an ihre Sicherheit an allererster Stelle gesetzt haben. Egal wo es hinging, zuerst eine Versicherung. Und wenn’s auch nur bis zum nächsten Baggersee ging. Hauptsache Allianz versichert!
Wer hat Deinen Kompass verstellt, neu justieren wäre dringend angesagt.
Manchmal frage ich mich ja schon, ob hier wirklich jeder schon als alter weißer Mann mit einer Reisekrankenversicherung auf die Welt gekommen ist. Oder kann sich der eine oder andere einfach nicht mehr erinnern wie das damals war? Könnte natürlich auch sein, dass ich damals über vieles, aber bestimmt nicht über eine Reisekrankenversicherung nachgedacht hätte. Mit 15 ein Monat durch Kalifornien getrampt, ganz ohne Reisekranken. Mit 19 und 2 Kumpels im VW Käfer nach Indien gefahren. Schon wieder ohne! Bin ich wirklich der Einzige der jemals jung war? Lang, lang ist’s her!
Eine Auslandskrankenversicherung zum Beispiel vom ADAC kostet 19 Euro im Jahr. Und da ist sogar eine mögliche Rückholung nach Deutschland oder die Kosten eines Besuches von Angehörigen in Thailand abgedeckt. Es ist jeder selber Schuld wenn man so etwas vor Antritt der Reise einfach ignoriert.
Haben Sie das Kleingedruckte in der ADAC Reiseversicherung auch genau durchgelesen? Oder bloss den Teaser für leichtgläubigen Kunden?
was mir bei den briten allgemein auf faellt ist die schilderung, das die KV gerade abgelaufen ist , so o. so aehnliche formulieren werden dargestellt von seiten der angehoerigen, und von den medien ungeprueft uebernommen.
logisch, die red. nimmt das so auf und kann nicht erst noch policen usw anfordern.555 oder , die kv hat die zahlung verweigert wegen das und das ,bla bla ,bla . die hatten nie eine gehabt ,aber es zieht und lockt spender an ! finde ich nicht gut 👎
Einfach so fällt nan ja nicht von einem Pick Up.
Um die genannte Uhrzeit könnte Alk I’m Spiel gewesen sein.
Spätestens dann hätte sich die Versicherung gedrückt.
danke fuer deine antwort 🙏
das denke ich nicht , auch wenn er betrunken war hat die VS nicht das recht die zahlung zu verweigern und sich zu druecken, da wuerden noch andere faktoren eine entscheidende rolle spielen. selbst wenn sie eine kv gehabt haetten , haben sie es verpennt zu verlaengern o. neu abzuschliessen.
persoenlich habe ich einen dachler in phuket gekannt. der gute kam immer fuer 4- 6 monate.
hat sich mit dem roller auf die ….. gelegt , die KH rechnung war nicht sonderlich hoch, aber es tat ihm weh. die wunden wahren verheilt und er sagte das ihm das nicht nochmal passiert ohne KV.
genau ein jahr spaeter zur gleichen zeit schlug der wieder auf , rate mal wieviel kvs der abgeschlossen hat, keine einzige🤮 !!
Habe nur ich diesen Eindruck oder sind es wirklich gerade Engländer die ständig ohne Versicherung nach Th. kommen? Man muss doch schon echt blöd sein ohne Versicherung…und jetzt wird mal wieder um Spenden gebettelt.
frechheit siegt 🤣
Sobald britische Staatsbürger das Land verlassen, erlischt die direkte Zuständigkeit des National Health Service (NHS). In Ländern ohne besondere Abkommen übernimmt der NHS keinerlei Kosten. Alle Kosten sind selbst zu tragen. Die britische Regierung rät dringend den Abschluss einer Travel Insurance für jede Auslandsreise.
Auch die deutsche gesetzliche Krankenversicherung übernimmt keine Kosten im Ausland. Von deutschen Staatsbürgern in solchen Notlagen liest man weniger als über britische. Warum das so ist, weiss ich auch nicht.
so, so du weisst nicht woran das liegt !!
evtl. liegt es daran das mehr deutsche als briten eine kv abschliessen vor der reise , gruebel , gruebel !!