PATTAYA – Eine Gaskartusche explodierte am Sonntagnachmittag auf dem Balkon einer Eigentumswohnung und setzte eine Wohneinheit im vierten Stock in Brand. Der 72-jährige US-Eigentümer erlitt schwere Verbrennungen. Feuerwehrleute verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf den Rest des Gebäudes.
Stichflamme beim Öffnen der Balkontür
Gegen 16:16 Uhr brach das Feuer im Casa Espana Condominium an der Soi Ketsin 7 aus. Richard Rainer Suborough hatte Rauch auf seinem Balkon bemerkt und ging nachsehen.
Als der 72-Jährige die Tür öffnete, explodierte die dort zum Kochen genutzte Gaskartusche. Die Stichflamme erfasste ihn sofort und verletzte ihn an Rücken und Oberkörper schwer.
Bewohner flohen aus dem brennenden Komplex
Flammen und dichter Rauch quollen aus Zimmer 36 und versetzten Anwohner und Touristen in Panik. Einsatzkräfte der Katastrophenschutz- und Rettungseinheiten evakuierten umgehend das gesamte Gebäude.
Während die Menschen ins Freie strömten, richteten die Feuerwehrleute ihre Schläuche auf den Brandherd. Es dauerte über 30 Minuten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Schwere Verbrennungen und eine schnelle Rettung
Trotz seiner Verletzungen schaffte es Suborough, aus dem brennenden Zimmer zu entkommen. Rettungskräfte versorgten ihn noch vor Ort und brachten ihn in ein Krankenhaus.
Von seinem Krankenbett aus sagte er: „Ich hatte Glück, dass die Leute schnell die Behörden alarmierten.“ Das Innere seiner Wohneinheit erlitt umfangreiche Brandschäden.
Polizei setzt auf forensische Untersuchung
Erste Ermittlungen bestätigen eine tragbare Gaskartusche als Brandursprung. Warum sich das Feuer so schnell ausbreiten konnte, ist noch unklar.
Die Polizei will den Tatort erneut untersuchen und wartet auf die vollständige Aussage des Verletzten. Forensische Experten wurden hinzugezogen.
Keine weiteren Verletzten, eindringliche Warnung
Das Feuer griff nicht auf Nachbareinheiten über, weitere Verletzte gab es nicht. Die Polizei ermittelt unter Einbeziehung forensischer Experten; die Behörden mahnen zur regelmäßigen Überprüfung von Gasgeräten und ausreichender Belüftung.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



An -nicht- ausreichender Belüftung wird es wohl nicht gelegen haben, warum es zur Explosion eine Gaskartusche gekommen ist. Ursache dürfte viel mehr -Selbstentzündung- sein, durch zu lange Sonneneinstrahlung die der Gaskocher ausgesetzt war. Das kann vorkommen, insbesondere bei Personen die nach dem letzten Gebrauch – den Gaskocher IMMER auf dem Balkon belassen. Gaskocher sollten -niemals- dauerhaft, der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Das ist GROB FAHRLÄSSIG, das sollte ein 72jähriger aber auch wissen.