UBON RATCHATHANI, Thailand – Ein 23‑jähriger laotischer Staatsangehöriger wurde am 5. Juni 2026 in Ubon Ratchathani festgenommen, weil er seinen Aufenthalt in Thailand um 2.256 Tage überschritten haben soll. Die Einwanderungsbehörde übergab den Mann für rechtliche Schritte an die Polizei; im Anschluss drohen Abschiebung und ein zehnjähriges Einreiseverbot.
Festnahme nach mehr als sechs Jahren Überziehung
Einwanderungsbeamte nahmen den 23‑Jährigen, genannt Khamphouan, im Rahmen einer Kontrolle in Ubon Ratchathani fest. Die Behörden stellten fest, dass sein erlaubter Aufenthalt um 2.256 Tage überschritten wurde, das entspricht rund sechs Jahren und zwei Monaten.
Berichte beschreiben den Mann zudem als „ladyboy“, nennen aber keine Hinweise darauf, dass dies für das Verfahren relevant wäre. Die Angaben zur Überziehung stammen aus dem Abgleich von Reisepass und Einwanderungsdatenbank.
Großangelegte Kontrolle unter hoher Führung
Die Aktion lief im Rahmen einer verschärften Durchsetzungskampagne unter der Leitung von Pol. Maj. Gen. Pairat Phukcharoen, Kommandeur der Immigration Division 4, und Pol. Col. Samran Klanma von Ubon Ratchathani Immigration. Pol. Lt. Col. Nopparat Yangdamrong fungierte als stellvertretender Leiter der örtlichen Einheiten.
Laut Behörden wurden Ermittlungsteams angewiesen, Orte mit hohem Risiko in der Provinz zu durchsuchen, um Verstöße gegen das Einwanderungsgesetz B.E. 2522 (1979) und andere Delikte, die die nationale Sicherheit betreffen, zu verhindern.
Operation vor Ort geführt und unterstützt
Die Durchsuchungen und die Festnahme wurden vor Ort von Pol. Lt. Col. Ying Wasana Thepprasit geleitet und von einem Ermittlungsteam unter Pol. Capt. Pricha Praking unterstützt. Die Beamten sammelten Informationen und überprüften Dokumente direkt am Einsatzort.
Die Kontrolle am Tatort diente der schnellen Identifizierung von Personen mit abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigungen und der Sicherung relevanter Beweismittel für das weitere Verfahren.
Übergabe an die Polizei und weitere Schritte
Nach Feststellung der Überziehung übergaben die Einwanderungsbeamten den Verdächtigen zusammen mit unterstützenden Unterlagen an die Polizeistation Chong Mek im Bezirk Sirindhorn zur Einleitung rechtlicher Schritte. Dort prüfen die Ermittler die Vorwürfe weiter.
Die Behörden erklärten, dass im Anschluss an das polizeiliche Verfahren eine Rücküberstellung an die Einwanderungsbehörde zur Abschiebung erfolgen soll.
Abschiebung geplant und Einreisesperre
Nach Angaben der Behörden wird der Name des Mannes in das Blacklist-System der Einwanderungsbehörde eingetragen, was eine Einreisesperre für Thailand von zehn Jahren zur Folge hat. Die Abschiebung soll im Anschluss an das rechtliche Verfahren umgesetzt werden.
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Die Eintragung in die Blacklist dient dazu, die Einreise des Betroffenen nach Thailand für die Dauer von zehn Jahren zu verhindern und somit die Einhaltung der Einwanderungsgesetze zu gewährleisten.



Dachte immer,dass Laos und Thailand wie Brüder und Schwestern sind???