PHUKET, THAILAND – Ein mittelschweres Erdbeben der Stärke 5,1 vor der indonesischen Insel Sumatra hat am Mittwochvormittag Teile von Phuket erschüttert. In mehreren Gebäuden der thailändischen Insel wackelten die Wände, Lampen gerieten ins Schwanken. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand.
Beben der Stärke 5,1 in zehn Kilometern Tiefe
Die Erdstöße wurden um 11:18 Uhr Ortszeit registriert. Das Epizentrum lag im Norden Sumatras in etwa zehn Kilometern Tiefe.
Bis zur thailändischen Küste waren es rund 381 Kilometer. Das Beben war dennoch so stark, dass es noch im südlichen Thailand deutlich zu spüren war.
Büroangestellte in Talad Yai berichten von Vibrationen
Im Stadtteil Talad Yai in Phuket Town meldeten sich Büroangestellte aus dem vierten Stock eines Gebäudes. Sie beschrieben spürbare Vibrationen und sahen, wie Deckenlampen hin- und herschwangen.
Die Erschütterung dauerte nur kurz, löste bei den Betroffenen aber Besorgnis aus. Schäden an Mobiliar oder dem Bauwerk selbst blieben aus.
Hotel in Patong: Schwanken für etwa zwei Sekunden
Auch im lebhaften Patong wurde das Beben wahrgenommen. Gäste und Personal eines Hotels berichteten aus der achten Etage eines mittelgroßen Gebäudes von einem deutlich spürbaren Schwanken.
Der Vorfall dauerte lediglich rund zwei Sekunden. Anschließend kehrte nach Augenzeugenberichten schnell wieder Ruhe ein.
Behörden wachen über die Lage, keine Tsunami-Warnung
Die zuständigen Behörden beobachten die Situation weiterhin. Sie gaben ausdrücklich keine Tsunami-Warnung heraus.
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