Sangkhla Buri, Thailand – Die Polizei hat nach dem Fund der Leiche der siebenjährigen „Nong Angun“ eine Person aus dem engen familiären Umfeld als mit dem Tod in Verbindung stehend identifiziert. Der Körper war am 1. Juni in einem Bambusdickicht in der Provinz Kanchanaburi gefunden worden, Ermittler berichten, das Kind sei zuerst versteckt und später entsorgt worden. Forensische Untersuchungen konnten bisher keine eindeutige Todesursache liefern.
Verdächtiger aus dem Familienkreis benannt
Laut Bericht der Ermittlungseinheit der Polizeiregion 7 haben Beamte nach Befragungen und Spurensicherung eine Person aus dem engen familiären Umfeld als in Zusammenhang mit dem Tod von „Nong Angun“ identifiziert.
Die Polizei nennt keinen Namen; der Kreis der Verdächtigen sei auf Angehörige des Mädchens eingegrenzt worden, heißt es im Ermittlungsstand vom 6. Juni.
Leiche in Bambusdickicht gefunden
Beamte entdeckten den Leichnam am 1. Juni in einem Bambusdickicht im Bezirk Sangkhla Buri, Provinz Kanchanaburi.
Der Körper befand sich bereits in fortgeschrittener Verwesung, was den Zustand der Leiche bei Fund für die Ermittler deutlich erschwerte.
Ermittler rekonstruieren Verstecken und Entsorgen
Dem Ermittlungsbericht zufolge soll der Leichnam zunächst in einem Kleiderschrank versteckt worden sein, bevor er in einen Sack gesteckt und im Bambusdickicht entsorgt wurde.
Genau an jener Stelle, an der die Polizei später suchte, fanden die Beamten den Sack mit dem toten Kind, so die ermittelnden Einheiten.
Forensik stößt an Grenzen
Forensische Experten und Rechtsmediziner konnten die Todesursache bislang nicht eindeutig feststellen, weil die inneren Organe bereits stark verwest waren.
Der fortgeschrittene Verwesungszustand erschwerte Untersuchungen auf Giftstoffe und andere entscheidende Spuren.
Zu Beginn: Drei Hypothesen
Zu Anfang verfolgten die Ermittler drei mögliche Erklärungen: das Mädchen habe sich im Wald verlaufen, sei von Dritten entführt worden oder von einem giftigen Tier angegriffen worden.
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Nach weiterem Sammeln von Beweisen und Befragungen richteten sich die Ermittlungen schließlich auf Personen aus dem familiären Umfeld des Kindes.
Polizeichef vor Ort, Spezialteams eingesetzt
Am 5. Juni reiste Polizeigeneral Kittirat Phanphet mit seinem Stab zur Polizeistation Sangkhla Buri, um den Fortschritt der Untersuchungen zu verfolgen.
Forensiker, Rechtsmediziner und Beamte aus mehreren Einheiten wurden mobilisiert; der Ermittlungsbericht gibt an, dass ein Familienmitglied die Tat begangen hat.



Ich wüsste nicht wie mit so einer Tragödie umzugehen. Möge das arme Mädel in Frieden ruhen und die Familie irgendwie darüber hinwegkommen. Da war im übrigen der Bericht in der BP „Teen relatives held in killing of Kanchanaburi girl“ vom 6. Juni schon sehr viel detaillierter.