CHUMPHON, THAILAND – Ein 18-rädriger Sattelzug rutschte am frühen Morgen auf dem Asia Highway 41 in einen Straßengraben und enthüllte offenbar eine Schleuseraktion: Polizei nahm den Fahrer und zehn undokumentierte ausländische Staatsangehörige fest, die mutmaßlich nach Malaysia gebracht werden sollten.
Unfall auf regennasser Fahrbahn bei Kilometerstein 12
Am 5. Juni um 5:50 Uhr kam ein Isuzu-Sattelzug bei Kilometerstein 12 auf der Asia Highway 41 von der Straße ab und landete im Straßengraben.
Die Zugmaschine und der Anhänger, beide mit Zulassung aus Songkhla, wiesen nur leichte Schäden auf; der Fahrer verlor nach Angaben der Polizei offenbar auf nasser Fahrbahn die Kontrolle.
Anwohner entdeckt Versteckte hinter seinem Haus
Ein Anwohner, Herr Joe, berichtete, der Lkw habe am frühen Morgen den Zufahrtsweg zu seinem Haus blockiert und ihn daran gehindert, loszufahren, um Schüler zur Schule zu bringen.
Nachdem der Weg geräumt war, fand er im Gras und in der Vegetation zehn Fremde, die sich dort versteckt hatten, und alarmierte die Polizei.
Polizei umstellt Gebiet und nimmt Personen fest
Beamte der Polizeistation Ban Wisai Nuea stellten das Gebiet und nahmen acht Männer und zwei Frauen fest, deren Nationalität zunächst nicht bestätigt werden konnte.
Die Behörden vermuten, dass es sich um Wanderarbeiter aus Myanmar handeln könnte; die Personen wurden zur Befragung und Dokumentenprüfung mitgenommen.
Fahrer nennt Abholort und vereinbarte Zahlung
Der 50-jährige Fahrer Somkid Tipsombat aus der Provinz Songkhla gab an, die zehn Personen gegen eine Zahlung von 10.000 Baht in Wang Manao in der Provinz Phetchaburi aufgenommen zu haben.
Er sagte weiter, er habe elektronische Geräte von Nakhon Ratchasima nach Malaysia transportiert und die Migranten auf derselben Fahrt mitnehmen sollen.
Menschen versteckten sich nach Anweisung des Fahrers
Nach Polizeiangaben habe der Fahrer die Personen angewiesen, das Fahrzeug zu verlassen und sich in Büschen und hinter Wohngrundstücken zu verstecken, offenbar um einer schnellen Entdeckung zu entgehen.
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Dank des Hinweises des Anwohners konnten die Beamten alle zehn Versteckten lokalisieren und festnehmen.
Fahrer und Migranten in Gewahrsam – Ermittlungen laufen
Polizeioberstleutnant Somboon Kanjana von der Ban Wisai Nuea Police Station bestätigte, dass der Fahrer und die zehn ausländischen Staatsangehörigen in Gewahrsam sind und Befragungen sowie Dokumentenprüfungen durchgeführt werden.
Die Ermittler weiten die Untersuchungen auf mögliche Hintermänner, Vermittler und Rekrutierer des mutmaßlichen Schleusernetzwerks aus.



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