KRABI – Alarm am Traumstrand: Am Laem Tanod Strand im Mu Ko Lanta Nationalpark wurden massenhaft gefährliche Portugiesische Galeeren angespült. Die Behörden schlossen den Strand sofort und warnen eindringlich: Die Tiere sind auch nach ihrem Tod hochgiftig.
Giftige Fracht im Sand
Ein Schock für Touristen und Parkwächter am Vormittag des 10. Juni: Entlang des gesamten Laem Tanod Strandes fand sich eine ungewöhnlich große Anzahl von Kadavern der Portugiesischen Galeere. Die durch ihre bläulich schimmernden Gaskörper gut sichtbaren Quallen türmten sich so dicht, dass der Strandabschnitt regelrecht in ihrer Farbe getaucht war.
Normalerweise tauchen die gefährlichen Nesseltiere nur vereinzelt bei starkem Wellengang auf. Diese Massenstrandung stellt selbst erfahrene Parkmitarbeiter vor ein Rätsel.
Parkchef: „So etwas habe ich noch nie gesehen“
Pramote Kaewnam, Leiter des Nationalparks, bestätigte den brisanten Fund. Bei der morgendlichen Inspektion bot sich den Beamten ein besorgniserregendes Bild: eine riesige Menge der giftigen Kadaver, angeschwemmt von den Wellen.
Er räumte ein, dass er in seiner Dienstzeit noch nie eine derartige Konzentration dieser Quallenart gesichtet habe. Die genaue Ursache für das massenhafte Auftreten ist derzeit noch völlig unklar.
Strand dicht: Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren
Die Nationalparkverwaltung reagierte sofort und ordnete die vorübergehende Schließung des betroffenen Strandes an. Das Betreten und vor allem das Schwimmen im Wasser sind dort ab sofort strikt untersagt.
Gleichzeitig begannen Reinigungsteams mit den Aufräumarbeiten. Da erwartet wird, dass noch weitere Kadaver antreiben, bleibt abzuwarten, wann der Küstenabschnitt wieder freigegeben werden kann.
Inspektionsbefehl für alle Inseln und Strände
Die Gefahr könnte weit über Laem Tanod hinausgehen. Pramote Kaewnam wies seine Beamten an, sämtliche Inseln und alle weiteren Strände im Zuständigkeitsbereich des Nationalparks systematisch zu untersuchen.
Ziel ist es, herauszufinden, ob diese giftige Quallenart auch anderswo im Mu Ko Lanta Nationalpark aufgetaucht ist und sofortige Warnungen auszusprechen.
Lebensgefahr auch nach dem Tod: So musst du dich verhalten
Die Portugiesische Galeere ist eine hochgefährliche Feuerqualle. Selbst wenn das Tier tot ist, können die Tentakel bei Berührung noch aktives Gift abgeben und schwerste Verletzungen verursachen. Ein Kontakt führt zu brennenden Schmerzen, starken Hautausschlägen und kann sogar Atemnot oder Bewusstlosigkeit auslösen.
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Touristen und Einheimische werden dringend aufgefordert, die Kadaver auf keinen Fall anzufassen. Beim Spaziergang am Strand ist festes Schuhwerk Pflicht. Wer die Quallen sichtet, muss umgehend die Parkbeamten oder Behörden vor Ort informieren.



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