Gefahr aus dem Kühlschrank: 20 Wurst- und Fleischball-Marken verboten

Strenge Warnung: Diese Produkte stammen aus einer illegalen Großfabrik. Ob Ihre Vorräte betroffen sind und welche Marken Sie jetzt sofort entsorgen müssen, erfahren Sie bei uns.

Gefahr aus dem Kühlschrank: 20 Wurst- und Fleischball-Marken verboten
KhaoSod

PATHUM THANI – In der Provinz Pathum Thani flog eine riesige illegale Fabrik für Fleischwurst und Fleischbällchen auf. Beamte beschlagnahmten über 10.000 Beutel verdorbener Ware. Die FDA veröffentlichte eine schwarze Liste mit 20 Marken und warnt eindringlich vor dem Verzehr.

Illegale Wurstfabrik ausgehoben

Am Montag durchsuchten Ermittler der Lebensmittelbehörde FDA gemeinsam mit der Verbraucherschutzpolizei und dem Amt für Viehzucht ein Fabrikgelände im Bezirk Lam Luk Ka. Sie fanden eine Produktion vor, die ohne jede Genehmigung verarbeitete Fleischprodukte in großem Stil herstellte.

Die Beamten räumten das Lager. Insgesamt stellten sie 10.416 Beutel mit nicht standardkonformen Produkten sowie Maschinen und Rohstoffe sicher. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Ware liegt bei über sieben Millionen Baht.

Behörden nennen Ross und Reiter

Apothekerin Suphatra Bunsoem, Generalsekretärin der FDA, ließ eine komplette Liste der betroffenen Marken veröffentlichen. Insgesamt 20 verschiedene Produktnamen aus der illegalen Fabrik sind nun öffentlich bekannt. Die Behörde unterteilt sie in zwei gefährliche Gruppen.

Die erste Gruppe umfasst sechs Artikel, auf deren Etiketten überhaupt keine FDA-Zulassungsnummer zu finden ist. Die zweite, noch größere Gruppe besteht aus 14 Produkten, die mit einer gefälschten FDA-Nummer versehen wurden, um die Käufer zu täuschen.

Diese Ware hat nie eine Prüfung gesehen

Zu den Produkten ohne jede Registrierung gehören unter anderem die Marken „CHALAME“ mit Rindfleischbällchen und Rindersehnenbällchen sowie Hähnchenbällchen und Hähnchensehnenbällchen des gleichen Herstellers. Die vollständige Liste dieser Gruppe umfasst sechs verschiedene Posten.

Die FDA stellt klar: Diese Waren gelangten ohne jede Qualitätskontrolle in den Handel. Verbraucher sollen beim Anblick dieser Namen sofort alarmiert sein und die Produkte aus dem Kühlschrank entfernen.

Mit gefälschten Nummern getarnt

Noch dreister gingen die Betreiber bei 14 weiteren Marken vor. Sie druckten erfundene oder gefälschte Zulassungsnummern auf die Verpackungen. Darunter finden sich bekannte Produktnamen wie die Moo-Yor-Marke „Mae Ploy Boon“ mit Ubon-Rezept oder verschiedene Sorten des Herstellers „PPM (Chef P’Moo)“.

Auch die Marken „CFP“, „Mae Ploy Suk“ und „Super Pork“ mit Schweinefrikadellen Grad A tauchen auf der schwarzen Liste auf. Die Behörden betonen, dass diese Produkte trotz der aufgedruckten Nummern niemals eine offizielle Prüfung durchliefen.

Klare Ansage an Händler und Kunden

Die Warnung der FDA richtet sich nicht nur an Endverbraucher. Auch Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants und fliegende Händler sollen die 20 Marken sofort aus dem Sortiment nehmen. Der Verkauf ist illegal und gefährdet die Gesundheit der Konsumenten.

Was sich noch in den Kühlregalen oder privaten Kühlschränken befindet, solle umgehend entsorgt werden. Die Behörde rät dringend davon ab, die Produkte zu verzehren, da ihre Herkunft und Inhaltsstoffe nicht kontrolliert wurden.

Sicherheit per App und Hotline

Kunden können den Status einer FDA-Nummer einfach selbst prüfen. Die Behörde verweist auf die App „Mor Phrom“ sowie die offizielle Website der Lebensmittelbehörde. Ein kurzer Check genügt, um gefälschte Ware zu entlarven.

Wer verdächtige Produkte entdeckt oder Hinweise auf illegale Hersteller geben kann, erreicht die FDA rund um die Uhr. Meldungen nehmen die Beamten unter der Hotline-Nummer 1556 entgegen.

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Quelle: Khaosod Thai

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