PHANG NGA – Ein dreijähriges Mädchen hat am Samstag mehr als zwei Stunden eingeschlossen in der Schleudertrommel einer Waschmaschine verbracht und dabei das Bewusstsein verloren. Rettungskräfte mussten die gesamte Trommeleinheit aus dem Gerät entfernen, um das Kind schließlich im Krankenhaus mit Spezialwerkzeug zu befreien.
Beim Spielen in die Trommel gekrochen
Das Mädchen spielte im Haus der Familie in Village 3 im Bezirk Kuraburi, als es in die Schleudertrommel der Waschmaschine kletterte. Laut ihrer Großmutter passte das Kind durch die Öffnung hinein, konnte sich aber aus eigener Kraft nicht mehr befreien.
Erst nach mehr als zwei Stunden bemerkten Angehörige das Fehlen des Mädchens und hörten schließlich Geräusche aus dem Gerät. Zu diesem Zeitpunkt war das Kind bereits völlig erschöpft.
Rettungsteam fand bewusstloses Kind vor
Die alarmierten Helfer der Ranong Rescue Foundation, Einheit Kuraburi, fanden das Mädchen sichtlich entkräftet im engen Kunststoffgehäuse vor. Sein Zustand verschlechterte sich rapide, noch bevor die Befreiung beginnen konnte, verlor es das Bewusstsein.
Um keine Zeit zu verlieren und das Kind nicht durch hektische Bewegungen zu verletzen, trafen die Einsatzkräfte eine drastische Entscheidung: Sie bauten kurzerhand die komplette Schleudereinheit samt Trommel aus dem Gehäuse der Waschmaschine aus.
Befreiung erst im Krankenhaus möglich
Mit dem sperrigen Maschinenteil, in dem das Mädchen weiterhin eingeschlossen war, ging es sofort ins Kuraburi Chai Pattana Hospital. Dort verabreichten Ärzte und Schwestern dem bewusstlosen Kind umgehend Sauerstoff und überwachten seine Vitalfunktionen.
Erst unter kontrollierten Bedingungen im Krankenhaus öffneten die Rettungskräfte die Kunststofftrommel Stück für Stück mit speziellen Schneid- und Spreizwerkzeugen. Dabei achteten sie darauf, das Mädchen nicht durch das Werkzeug oder splitterndes Material zu verletzen.
Große Erleichterung bei Familie und Helfern
Nach der erfolgreichen und behutsamen Befreiung war die Erleichterung bei der Familie und den Rettungskräften riesig. Die behandelnden Ärzte bestätigten nach einer ersten Untersuchung, dass das Mädchen in Sicherheit ist und keine unmittelbare Lebensgefahr mehr besteht.
Das dreijährige Kind bleibt dennoch unter strenger medizinischer Beobachtung im Krankenhaus. Details zu möglichen inneren Verletzungen oder Folgeschäden durch den Sauerstoffmangel wurden von den Ärzten nicht veröffentlicht.
Mahnung vor unterschätzten Gefahren im Haushalt
Die Einsatzkräfte nutzten den dramatischen Rettungseinsatz, um eindringlich vor solchen oft unterschätzten Gefahren zu warnen. Gerade scheinbar harmlose Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Truhen können für kleine Kinder schnell zur tödlichen Falle werden.
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Der Fall des Mädchens aus Kuraburi ist für sie eine bittere Mahnung an alle Eltern und Betreuer, kleine Kinder in der Nähe von Haushaltsgeräten niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Die Kleine erholt sich derweil weiter im Krankenhaus von ihrem stundenlangen Martyrium.



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