TukTuk-Fahrer verprügelt: Ausländer wollte nicht zahlen (Video)

Wegen mickriger 300 Baht, die der Ausländer nicht zahlen wollte, eskalierte die Fahrt an der Bangla Road. Doch die Kamera hat alles aufgezeichnet.

TukTuk-Fahrer verprügelt: Ausländer wollte nicht zahlen (Video)
Facebook/ Phuket Times ภูเก็ตไทม์

PHUKET – Ein harmloser Tuk-Tuk-Trip endete am frühen Morgen für einen thailändischen Fahrer blutig: Ein ausländischer Mann verweigerte die Zahlung von 300 Baht und streckte den Tuk-Tuk-Fahrer mit einem wuchtigen Schlag ins Gesicht nieder. Die brutale Szene wurde von einem Zeugen gefilmt und zeigt, wie der Angreifer erst das Handy des Fahrers wegstößt und dann zuschlägt. Das Opfer musste mit einer klaffenden Mundwunde ins Krankenhaus – zehn Stiche waren nötig.

300 Baht wurden zum Auslöser der Eskalation

Der Tuk-Tuk-Fahrer hatte den Mann und zwei ausländische Frauen gegen 5 Uhr morgens an der Bangla Road aufgenommen. Ziel war die Soi Na Nai, der Preis war mit 300 Baht klar vereinbart.

Bei der Ankunft blieb die Bezahlung jedoch aus. Laut Zeugen verließ der ausländische Mann kurz das Tuk-Tuk, um einen Pickup zu holen, und kehrte dann zurück, um die Frauen abzuholen – ohne einen einzigen Baht zu zahlen.

Handy weggestoßen, dann traf die Faust

Der Fahrer stellte die Gruppe noch einmal zur Rede und hielt die Begegnung mit seinem Telefon fest. Auf dem später verbreiteten Facebook-Video ist zu sehen, wie der Mann in dem weißen Hemd das Gerät beiseite schlägt.

Dann geht alles ganz schnell: Ein gezielter Faustschlag trifft den Fahrer im Gesicht. Der Thailänder fällt rückwärts zu Boden, der Angreifer steht über ihm. Der Clip wurde über die Facebook-Seite der Phuket Times rasend schnell geteilt.

Mundverletzung erforderte zehn Stiche

Für den Tuk-Tuk-Fahrer endete die Konfrontation schmerzhaft. Er erlitt eine tiefe Wunde am Mund, die ärztlich versorgt werden musste.

Insgesamt zehn Stiche waren nötig, um die Verletzung zu nähen. Der Name des Mannes wurde nicht veröffentlicht, doch die Bilder der Verletzung sorgten in sozialen Medien für große Anteilnahme.

„Ich versuche nur, meinen Lebensunterhalt zu verdienen“

Gegenüber der Phuket Times zeigte sich der Fahrer frustriert und enttäuscht. Er betonte, dass er nichts weiter wolle, als ehrlich seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Immerhin gelang es ihm, das Gesicht des Schlägers mit der Handykamera einzufangen. Das Videomaterial könnte nun helfen, den Angreifer zu identifizieren.

Gewalt gegen Tuk-Tuk-Fahrer hat in Phuket bittere Tradition

Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Attacken ein. Erst im März griff ein ausländischer Mann seine eigene Freundin im Tuk-Tuk an und ging dann auf den Fahrer los, der schlichten wollte.

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Bereits im vergangenen Jahr kam es zu einem Fall, bei dem drei ausländische Männer einen Tuk-Tuk-Fahrer attackierten – ausgelöst durch einen Streit um einen Parkplatz.

Bleibt die Polizei außen vor?

Ob der verletzte Fahrer nach der Attacke Anzeige erstattet hat, ist bislang unklar. Die Polizei hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert.

Das Videomaterial wurde auf der Facebook-Seite der Phuket Times veröffentlicht und könnte die Ermittlungen unterstützen.

Video

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Quelle: Thaiger

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