Briten-Tuk-Tuk-Schläger auf Phuket geschnappt – Visum entzogen

Shane Daniel Correia trat vor einem Hotel auf einen Einheimischen ein und raste davon. Jetzt stufen Behörden den Geschäftsmann als Gefahr ein. Ob er zur Tat steht, bleibt abzuwarten.

Briten-Tuk-Tuk-Schläger auf Phuket geschnappt - Visum entzogen
KhaoSod English

PATONG, PHUKET – Ein 33-jähriger Brite soll in der Partymeile Patong einen Tuk-Tuk-Fahrer attackiert haben und dann mit dem Auto geflüchtet sein. Die Polizei nahm Shane Daniel Correia fest, und Thailands Einwanderungsbehörde zog noch am selben Tag die Aufenthaltserlaubnis des Geschäftsmannes ein.

Eskalation vor Hotel an der Na Nai Road

Es war in den frühen Morgenstunden des 2. Juli, als die Situation an der Na Nai Road völlig aus dem Ruder lief. Gegen 5 Uhr morgens soll der 33-jährige Brite vor einem Hotel auf einen 48-jährigen Tuk-Tuk-Fahrer aus der Provinz Trang losgegangen sein.

Der Angriff war kein kurzer Schlagabtausch. Der Verdächtige trat nicht nur zu, sondern flüchtete laut Polizei unmittelbar nach der Attacke mit einem Auto vom Tatort und ließ das Opfer verletzt zurück.

Tuk-Tuk-Fahrer erstattet sofort Anzeige

Der geschockte Fahrer handelte schnell und erschien bereits um 6:13 Uhr auf der Polizeiwache, um den Angriff zu melden. Die Beamten nahmen die Anzeige wegen Körperverletzung auf und leiteten umgehend die Fahndung ein.

Durch die Verbreitung des Vorfalls in den sozialen Medien gerieten die Ermittler zusätzlich unter Druck. Der Fall machte schnell die Runde und zwang die Polizei zum raschen Handeln.

Polizei spürt flüchtigen Briten auf

Die Fahndung war erfolgreich: Noch am Freitag identifizierten die Beamten den britischen Staatsbürger Shane Daniel Correia als mutmaßlichen Täter und brachten ihn zur Vernehmung auf die Wache. Dort wurde er mit den Vorwürfen des Tuk-Tuk-Fahrers konfrontiert.

Die Einwanderungspolizei in Phuket wurde eingeschaltet, um den Aufenthaltsstatus des Briten zu überprüfen. Correia hielt sich eigentlich zu geschäftlichen Zwecken legal im Land auf, doch diese Toleranz hatte nun ein jähes Ende.

Aufenthaltserlaubnis sofort einkassiert

Die Behörden stuften das mutmaßliche Verhalten des Briten als klare Bedrohung für die öffentliche Sicherheit und soziale Ordnung ein. Gemäß Abschnitt 12(7) des thailändischen Einwanderungsgesetzes galt er damit als unzulässige Person.

Der Kommandeur der Immigration Division 6 zögerte nicht lange. Am 3. Juli unterzeichnete er den Widerruf von Correias Aufenthaltserlaubnis, gestützt auf die Paragrafen 12(7) und 36 des Einwanderungsrechts.

Weiterer Weg führt ins Abschiebegefängnis

Nachdem der Brite über sein Berufungsrecht informiert worden war, übergab die Einwanderungsbehörde den Festgenommenen an die Polizei in Patong zurück. Die rechtlichen Schritte wegen Körperverletzung laufen parallel weiter.

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Die letzte Station für den Touristen wurde schließlich das Phuket Immigration Detention Centre. Dort wartet er nun auf den weiteren Verlauf seiner Abschiebung und die Konsequenzen der Prügelei vor dem Hotel.

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Quelle: Khaosod English

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