PATTAYA – Starkregen hat am Samstagmorgen (4. Juli 2026) mehrere Straßen im Stadtgebiet Pattaya überflutet und zeitweise lahmgelegt. Besonders hart traf es die Third Road: Der Abschnitt an der Kreuzung Mum Aroi war für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.
Das Wasser stieg so rasch, dass weder Pkw noch Lkw den Bereich passieren konnten. Polizeibeamte der Pattaya City Police und Mitarbeiter der Stadtverwaltung rückten aus, regelten den Verkehr und schoben liegengebliebene Autos aus den überfluteten Zonen. Die Sperrung wurde im Laufe des Vormittags schrittweise aufgehoben, nachdem der Regen nachließ und das Wasser abfließen konnte.
Sukhumvit Road, Bahnlinie, Thepprasit Soi 7: Überschwemmungen im ganzen Stadtgebiet
Auch abseits der Third Road lief das Wasser in mehrere Hauptachsen. Auf der Sukhumvit Road in Höhe des Wat Nong Yai und an der South-Pattaya-Kreuzung blieb in Richtung Chonburi zeitweise nur eine Fahrspur offen. Die Kreuzung South Pattaya Road/Sukhumvit Road sowie mehrere Querstraßen entlang der Bahnlinie standen unter Wasser, ebenso die Thepprasit Soi 7.

An mehreren Stellen reichte das Wasser bis zur Türschwelle parkender Fahrzeuge. Die Umgehungsstraße entlang der Bahnlinie gilt seit Jahren als verlässlicher Flutpunkt – das Entwässerungssystem ist dort bei Starkregen regelmäßig überfordert. Wer am Morgen nach Jomtien oder Naklua wollte, musste erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Die Lage normalisierte sich im Laufe des Vormittags.
Weitere Regenfälle am Wochenende erwartet
Das Meteorologische Amt hält die Regenwahrscheinlichkeit für die Provinz Chonburi auch am Sonntag für hoch. Autofahrer sollten überflutete Fahrbahnen grundsätzlich nicht auf eigene Faust passieren – die tatsächliche Wassertiefe ist von der Oberfläche kaum einzuschätzen. Überschwemmungen und verstopfte Abflüsse lassen sich rund um die Uhr über die Stadthotline 1337 melden, Polizei unter 191, Krankenwagen unter 1669.

Die Stadtverwaltung Pattaya plant ein Infrastrukturprojekt über 2,75 Milliarden Baht gegen die chronischen Überflutungen – Baubeginn ist jedoch frühestens 2027. Bis dahin bleibt Vorsicht bei jedem Monsunschauer die einzig verlässliche Strategie.



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