Er wollte nur den Ehestreit schlichten – Jetzt ist er tot!

Drama in Ubon Ratchathani! Vor einem Supermarkt griff der tobende Nopporn unvermittelt an. Nach der Jagd auf den mutigen Helfer klickten die Handschellen. Doch welches Strafmaß droht ihm nun?

Er wollte nur den Ehestreit schlichten - Jetzt ist er tot!
DailyNews

UBON RATCHATHANI – Ein 27-jähriger Mann bezahlte seinen Einsatz für eine Frau in Not mit dem Leben. Er wollte einen Ehestreit schlichten und wurde wenig später auf offener Straße niedergestochen.

Attacke vor dem Supermarkt

Was als alltägliche Szene begann, endete am 5. Juli um 7.50 Uhr in einer fürchterlichen Tat. Thachakit Thawornchinnasombat geriet in der Chayangkoon Road in einen heftigen Streit zwischen Nopporn und dessen Ehefrau.

Nachdem der 27-Jährige eingriff, zog sich die Lage zunächst scheinbar zurück. Er ging zu einem etwa 100 Meter entfernten Lebensmittelgeschäft – nichts deutete auf die tödliche Gefahr hin.

Auf dem Moped aufgelauert

Nopporn war dem Opfer laut Zeugen jedoch gefolgt. Vor dem Geschäft passte der 58-Jährige Thachakit auf einem Motorrad ab und griff ihn unvermittelt an.

Retter der Gee-Kong-Ubon-Ratchathani-Stiftung brachten den Schwerverletzten ins Sunpasitthiprasong Hospital. Die Fahrt wurde zum Wettlauf gegen den Tod, den der junge Mann verlor.

Täter stellt sich der Polizei

Nach der Attacke flüchtete Nopporn zunächst. Wenig später erschien er auf der Mueang Ubon Ratchathani Police Station und stellte sich den Beamten.

Nopporn erschien freiwillig auf der Polizeiwache und stellte sich den Beamten.

Schwere Verletzungen mit tödlicher Folge

Thachakit erlitt schwere Verletzungen, die so gravierend waren, dass jede Hilfe zu spät kam. Er verstarb noch auf dem Weg in die Klinik.

Sein Verwandter Wittaya schilderte, dass der 27-Jährige eigentlich nur beruhigen wollte. Statt Dank erntete er blanken Hass und wurde attackiert.

Eskalation nach häuslichem Streit

Wittaya zufolge war Nopporn in der Nachbarschaft kein Unbekannter. Der 58-Jährige soll regelmäßig in Konflikte mit Autofahrern und vor allem mit seiner eigenen Frau verwickelt gewesen sein.

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ZUM ANGEBOT

Als Thachakit dazwischenging, habe sich Nopporns Wut schlagartig gegen den Helfer gerichtet. Die anfängliche verbale Konfrontation eskalierte zur tödlichen Jagd.

Anklage wegen Körperverletzung mit Todesfolge

Die Polizei hat Nopporn gemäß Artikel 290 des Strafgesetzbuches angeklagt. Der Paragraph sieht für Körperverletzung mit Todesfolge eine Haftstrafe zwischen drei und 15 Jahren vor.

Die Beamten der Mueang Ubon Ratchathani Police Station leiteten das Verfahren ein.

Gefährlicher Helferinstinkt

Der Fall erinnert an eine ähnliche Tragödie in der Provinz Trat, bei der ein Zeuge nach einer Intervention getötet wurde. Auch damals wurde heftig über die Risiken für Zivilpersonen diskutiert.

In sozialen Medien warnen Nutzer nun erneut vor dem Eingreifen in häusliche Gewalt. Die Sicherheit von Ersthelfern wird zum zentralen Thema einer Debatte, die mit jedem solchen Fall dringlicher wird.

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Quelle: Thaiger

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