Razzia in Korat: Illegale Bar mit 13 Minderjährigen geschlossen

Schockierende Entdeckung bei nächtlicher Razzia: Behörden stürmten einen Club, in dem trotz fehlender Lizenz massenweise Alkohol floss – ungeachtet des gesetzlichen Verbots saßen mitten im Party-Trubel 13 Teenager.

Razzia in Korat: Illegale Bar mit 13 Minderjährigen geschlossen
ThaiRath

NAKHON RATCHASIMA – Mitten in der Nacht schlugen Beamte zu: In einem illegalen Nachtclub im Stadtgebiet entdeckten sie 13 Jugendliche unter 20 Jahren. Der Manager wurde festgenommen, dem Betreiber drohen jetzt saftige Konsequenzen.

Bürger beschwerten sich über den Laden

Seit Wochen gingen bei den Behörden Beschwerden aus der Nachbarschaft ein. Anwohner ärgerten sich über Lärm und beobachteten, wie der Betrieb weit nach Mitternacht noch Gäste empfing – darunter offenbar Minderjährige.

Die Sonderabteilung der Provinzverwaltung nahm die Hinweise ernst. Verdeckte Ermittler schlichen sich ein und dokumentierten, was hinter den Türen passierte.

Undercover-Ermittler im Einsatz

Die Beamten gaben sich als Gäste aus und stellten fest: Musik dröhnte, Alkohol floss – und das alles ohne die nötigen Lizenzen. Der Laden hatte weder eine Genehmigung als Unterhaltungsstätte noch eine Schanklizenz.

Damit stand fest: Hier lief ein illegaler Nachtclub, der sich einen feuchten Kehricht um Sperrstunde und Jugendschutz scherte.

Razzia um halb eins in der Nacht

Am 13. Juli um 00:30 Uhr rückte ein Großaufgebot an. Unter Führung von Gouverneur Anupong Suksomnit und Polizeichef Patcharadanai Karint stürmten die Einsatzkräfte den Laden.

Drinnen trafen sie auf zahlreiche feiernde Gäste. Mitten unter ihnen: 13 Jugendliche, die noch keine 20 Jahre alt waren.

13 Jugendliche unter 20 Jahren entdeckt

Die Beamten trennten die Minderjährigen sofort von den übrigen Gästen und verständigten die Eltern. Anschließend leiteten sie die gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen ein.

77 Personen mussten Urinproben abgeben. Das Ergebnis: Bei keinem der Getesteten wurden Drogen nachgewiesen.

Vier Anklagepunkte gegen den Manager

Die Beamten nahmen den Geschäftsführer des Ladens noch vor Ort fest. Ihm wird vorgeworfen, eine Unterhaltungsstätte ohne Genehmigung betrieben und Alkohol ohne Lizenz verkauft zu haben.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Zwei weitere Anklagepunkte wiegen besonders schwer: die Abgabe von Alkohol an Personen unter 20 Jahren sowie die Duldung unangemessenen Verhaltens von Kindern und Jugendlichen.

Auch der Besitzer muss mit Strafe rechnen

Die Polizei beschlagnahmte sämtliche Beweismittel und übergab den Verdächtigen an die Ermittler der Polizeistation Pho Klang. Die Strafverfolgung läuft jetzt auf Hochtouren.

Gegen den Geschäftsinhaber selbst wurde ebenfalls Anzeige erstattet. Auch ihm droht ein Strafverfahren.

Verstoß gegen NCPO-Erlass 22/2558

Der Fall hat noch eine zweite, politische Dimension. Der Betrieb verstieß laut Behörden gegen den Erlass 22/2558 des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung.

Die Akten gehen deshalb an Gouverneur Anupong Suksomnit. Er entscheidet über weitere Maßnahmen gegen einen Laden, der sich offen über geltendes Recht hinwegsetzte.

Operation 90 Days im Hintergrund

Die Razzia war kein Zufall. Sie lief im Rahmen der Operation 90 Days – einem landesweiten Plan zur Drogenbekämpfung, den die Regierung und das Innenministerium vorantreiben.

Ziel ist es, Jugendliche vor Alkohol, Drogen und kriminellen Milieus zu schützen. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen von Unterhaltungsbetrieben unvermindert fortzusetzen.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Thairath

Ein Kommentar zu „Razzia in Korat: Illegale Bar mit 13 Minderjährigen geschlossen

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.