Wetter-Alarm in Thailand: Heftige Stürme und hohe Wellen drohen

Roter Alarm in fünf Provinzen: Ein massiver Monsun peitscht das Land mit haushohen Wellen und sintflutartigen Regenfällen auf. Drohen jetzt verheerende Sturzfluten und gefährliche Erdrutsche in den betroffenen Küstenregionen?

Wetter-Alarm in Thailand: Heftige Stürme und hohe Wellen drohen
Pattaya Mail

BANGKOK – Das Meteorologische Amt warnt ab sofort bis zum 15. Juli vor einer massiven Verschärfung des Wetters. Ein kräftiger Südwest-Monsun bringt heftigen Regen und gefährlich hohe Wellen. Für fünf Provinzen gilt bereits die höchste Alarmstufe Rot wegen akuter Sturzflutgefahr.

Wellen bis über vier Meter hoch

Der Monsun deckt die Andamanensee, Thailand und den oberen Golf von Thailand ab. In diesen Gebieten wird die See in den kommenden Tagen zur ernstzunehmenden Gefahr. Das Meteorologische Amt erwartet im oberen Teil der Andamanensee Wellen von zwei bis vier Metern.

Während Gewittern können die Wellen sogar auf über vier Meter ansteigen. Im unteren Teil der Andamanensee und im oberen Golf von Thailand sind Höhen von zwei bis drei Metern möglich. In von Stürmen betroffenen Zonen ist auch dort mit über drei Metern zu rechnen.

Behörde ruft Boote zurück an Land

Fischer und Bootsbetreibern gilt eine dringende Mahnung zur Vorsicht. Bei Gewittern hat kein Schiff auszulaufen, so der klare Appell des Amtes. Kleinen Booten wird während der gesamten Warnperiode ein Fahrverbot auferlegt.

Diese Anordnung gilt für die gesamte Andamanensee und den Golf von Thailand. Die Bootsbesitzer werden auf die extreme Gefahr durch plötzlich auftretende Sturmböen hingewiesen.

Heftige Regenfälle in diesen Regionen erwartet

Gleichzeitig braut sich über Land eine prekäre Lage zusammen. Von heute bis zum 14. Juli rechnen die Meteorologen mit heftigen bis sehr heftigen Regenfällen. Besonders betroffen sind die Westküste Südthailands, das westliche Zentralthailand und die östliche Region.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den östlichen Provinzen Chanthaburi und Trat, die am stärksten betroffen sein werden. Auch den Bewohnern von Pattaya und Chonburi, beides an der Ostseite des Golfs von Thailand, wird geraten, höchst wachsam gegenüber heftigen Schauern und rauer See zu bleiben.

Fünf Provinzen unter roter Sturzflut-Warnung

Die Zuspitzung der Lage hat das Amt veranlasst, für fünf Provinzen die Alarmstufe Rot auszurufen. Betroffen sind Kanchanaburi, Chanthaburi, Trat, Ranong und Phang Nga. Ranong und Phang Nga liegen an der Westküste, der nördlichen Andamanensee.

Die Warnung erfolgt aufgrund akuter Gefahr durch Sturzfluten und plötzlich auftretenden Waldabfluss. Gefährdet sind besonders Anwohner in der Nähe von Vorgebirgen, Wasserwegen und tiefliegenden Gebieten. Angesammelte Niederschläge können das Risiko plötzlicher Überschwemmungen drastisch erhöhen, insbesondere dort, wo das Wasser schlecht abfließt.

Taifun Bavi heizt den Monsun zusätzlich an

Die brisante Wetterlage wird indirekt durch Taifun Bavi befeuert. Der Sturm ist bereits in der chinesischen Provinz Zhejiang auf Land getroffen und schwächt sich dort zu einem Tiefdruckgebiet ab. Eine direkte Bedrohung für Thailand stellt Bavi damit nicht dar.

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ZUM ANGEBOT

Dennoch verstärkt er die vorherrschenden südwestlichen Winde und die Regenfälle in Thailand erheblich. Das Meteorologische Amt fordert die Öffentlichkeit daher auf, die Wetterentwicklung genau zu verfolgen. Aktuelle Informationen gibt es auf der Website des Amtes oder rund um die Uhr unter der Hotline 1182.

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Quelle: Pattaya Mail

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