BANGKOK – Ein 18-jähriger Schüler wurde in der Soi On Nut 39 von drei Jugendlichen auf offener Straße angegriffen und erstochen. Das Motiv: ein flüchtiger Blickkontakt. Nur Stunden nach der Tat nahm die Polizei die drei Tatverdächtigen fest – sie hatten sich selbst gestellt.
Jugendliche stellen sich selbst
In den frühen Morgenstunden des 20. Juli, gegen 3 Uhr, griffen Beamte der Polizeistation Phra Khanong zu. Vor der Wache in Min Buri nahmen sie Herrn A (17), Herrn B (15) und Herrn C (19) fest. Polizeioberst Chaiwat Pradabthai leitete den Einsatz.
Zwei Motorräder, eine Yamaha NMAX und eine Honda Click 160, sowie zwei Helme stellten die Ermittler sicher. Alle drei Beschuldigten befinden sich nun in Gewahrsam.
Tödlicher Angriff in Soi On Nut 39
Der Vorfall ereignete sich am Abend des 19. Juli vor einem Supermarkt am Eingang der Soi On Nut 39 im Bezirk Suan Luang. Der 18-jährige Jiratchayut Thammachat war zu Fuß unterwegs, um seine Freundin zu besuchen. Er hatte zuvor eine Wochenendschule besucht.
Drei Jugendliche auf zwei Motorrädern hielten an und griffen den jungen Mann sofort an. Die Angreifer attackierten den jungen Mann mit einer Waffe und flüchteten danach mit ihren Fahrzeugen. Rettungskräfte fanden den Schüler leblos am Boden.
Ein flüchtiger Blick reichte aus
Die Ermittler fanden schnell heraus: Opfer und Angreifer kannten sich nicht. Der 17-jährige Haupttäter gab später an, man habe sich gegenseitig angesehen, und daraus sei der Streit entstanden.
Die beiden anderen Jugendlichen standen nach eigenen Angaben daneben und sahen zu, ohne einzugreifen. Nach der Tat flüchteten alle drei gemeinsam.
Überwachungskameras und eine Mutter als Schlüssel
Die Polizei wertete Aufnahmen von Überwachungskameras aus und identifizierte das Tatmotorrad mit dem Kennzeichen 1 Khor Lor 2466 Bangkok. Der Halter hatte das Fahrzeug seinem Neffen überlassen. Diese Spur führte zu den drei Jugendlichen.
Entscheidend war die Mutter des 17-jährigen Hauptverdächtigen. Frau Orada, 37, wurde aufgesucht und konnte ihren Sohn kontaktieren. Kurz darauf meldete sich der Jugendliche und kündigte an, sich mit seiner Gruppe bei der Polizeistation Min Buri zu stellen.
Tatwaffe und Kleidung im Kanal entsorgt
Nach der Tat warfen die drei Jugendlichen die benutzte Tatwaffe und ihre Oberteile in den Ban-Ma-Kanal, Soi Motorway 5, Abzweigung 3, im Bezirk Saphan Sung. Die Beamten fuhren mit den Festgenommenen dorthin, um die Gegenstände sicherzustellen.
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Die Kleidung und die Waffe werden nun kriminaltechnisch untersucht. Sie sind zentrale Beweise im Verfahren.
Anklage wegen gemeinschaftlichen Mordes
Polizeimajor Chawalit Treehirun, stellvertretender Leiter der Ermittlungsabteilung von Phra Khanong, erklärte, dass sich die drei Beschuldigten wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten müssen. Sie wurden dem Ermittlungsbeamten übergeben.
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Die drei jungen Männer besuchen das Technologische College für Industrieberufe Bangkok in Bang Kapi. Das Opfer, ein Wochenendschüler, hatte noch sein ganzes Leben vor sich.
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,,er hat gekuckt.. wie abgrundtief verdorben muss man sein!
Aber der Fisch stinkt vom Kopf will sagen, alles beginnt im Elternhaus, überall!
Mein Beileid an die Familie und Hinterbliebenen.
Ist schon traurig wie kurz die Zündschnur bei einigen Menschen ist.
Blickkontakt oder z.b. Hupen im Straßenverkehr bringt so manch einen aus der Fassung, was in anderen Ländern vollkommen anders und unkompliziert wahrgenommen wird, kann in Thailand richtig gefährlich werden. Ich weiß nicht ob das an der Bildung oder der Erziehung liegt. Vielleicht auch am ewigen Weg Lächeln und Frustaufbau.