Ex-Popstar verklagt Airline wegen verzehrtem Holzsplitter

Ein Ex-Popstar verklagt Singapore Airlines: Ein Holzsplitter im Satay-Spieß soll die Stimmbänder der Sängerin Briohny Smyth verletzt haben.

Ex-Popstar verklagt Airline wegen verzehrtem Holzsplitter
KhaoSod English

BANGKOK – Eine ehemalige thailändische Teenie-Popsängerin verklagt Singapore Airlines. Briohny Smyth, 44, behauptet, auf einem Flug einen abgebrochenen Holzsplitter eines Hähnchen-Satay-Spießes verschluckt zu haben. Die Verletzung soll ihre Stimmbänder dauerhaft geschädigt haben.

3,8 Zentimeter langer Splitter durchbohrt fast die Stimmbänder

Der Vorfall ereignete sich am 28. Juli 2024 auf einem Flug nach Los Angeles. Smyth saß in der Business Class und aß die Bordmahlzeit. Ein Stück des Satay-Spießes, etwa 1,5 Zoll lang und scharfkantig, löste sich und blieb in ihrem Hals stecken.

Sie würgte den gezackten Splitter schließlich unter heftigen Schmerzen aus. Die Klage spricht von Erstickungsgefühlen und panischem Husten unmittelbar nach dem Schlucken.

Ständige Heiserkeit nach dem Vorfall

Nach dem Unfall klagte Smyth über anhaltende Stimmermüdung, Schmerzen beim Sprechen und ein Engegefühl im Hals. Die Beschwerden traten besonders bei längerem Reden oder beim Singen auf.

Ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde diagnostizierte später Narben und Gewebeverletzungen. Das Trauma passe genau zu einer Verletzung durch einen spitzen Fremdkörper, heißt es in der Klageschrift.

Vom Teenager-Star zur Wellness-Ikone

Briohny Smyth war in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren in Thailand bekannt. Mit nur 13 Jahren veröffentlichte sie ein Platin-Album und feierte als Sängerin Erfolge.

Später zog sie in die USA und arbeitet heute als Yoga-Lehrerin und Wellness-Pädagogin. In der Klage wird sie auch als öffentliche Rednerin und Performerin beschrieben.

Smyth macht Airline verantwortlich

Smyth argumentiert, sie habe das Essen „wie vorgesehen“ zu sich genommen. Die Verantwortung für den Fremdkörper im Gericht liege bei der Fluggesellschaft.

Sie fordert Schadensersatz für die Körperverletzung, Verdienstausfall und emotionalen Stress. Auch eine Angst vor dem Essen und Fliegen sei eine Folge des Vorfalls.

Singapore Airlines schweigt zu Vorwürfen

Die Airline hat sich bisher nicht öffentlich zu der Klage geäußert. Die Vorwürfe sind nun Gegenstand eines Verfahrens vor einem Bundesgericht in Los Angeles.

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Die Klage wurde am 24. Juli bei einem Bundesgericht in Los Angeles eingereicht.

Karriereknick durch verletzte Stimme

Für Smyth steht viel auf dem Spiel. Die Stimme sei für ihre berufliche Existenz als Coach und Rednerin unverzichtbar. Die Verletzung könnte sie dauerhaft einschränken.

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Sollte sich das Gericht ihrer Argumentation anschließen, droht Singapore Airlines eine hohe Entschädigungszahlung. Ein Urteil ist noch nicht gefallen.

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Quelle: Khaosod English
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