BANGKOK, Thailand – Ein Polizeibeamter aus Songkhla soll Frauen zur Aufnahme von Videos mit sexuellem Inhalt gezwungen und diese online verkauft haben. Nach Angaben einer ehemaligen Freundin betrifft eine Aufnahme ein Minderjähriger; insgesamt könnten mehr als 20 Menschen betroffen sein.
Video mit vierjährigem Kind gefunden
Die ehemalige Freundin des Beamten erklärte, sie habe nach einem Verkehrsunfall im Mai auf Mobiltelefonen mit Verbindung zu ihm mehrere Videos gefunden. Eine Aufnahme soll ein vierjähriges Kind zeigen.
Nach dem Fund suchte die Frau nach weiteren möglichen Betroffenen. Eine Gruppe von Frauen wandte sich anschließend an die Thanakrit Law Firm, um rechtliche Unterstützung zu erhalten.
Frauen berichten von Drohungen und Zwang
Die Betroffenen werfen dem Polizisten vor, Frauen bedroht und sie zur Produktion von Videos mit sexuellem Inhalt gezwungen zu haben. Die Aufnahmen sollen später in privaten Online-Gruppen geteilt worden sein.
Nach ihren Angaben könnten mehr als 20 Menschen betroffen sein. Die genaue Zahl steht noch nicht fest.
Beweise in Bangkok eingereicht
Die Gruppe übergab die Beweismittel am Mittwoch in Bangkok an die Thanakrit Law Firm. Anwalt Thanakrit Jitareerat erklärte, die Frauen hätten bereits Beschwerden eingereicht.
Der Name des beschuldigten Polizeibeamten wurde nicht genannt.
Weitere Schritte beim Cyber Crime Investigation Bureau geplant
Anwalt Thanakrit Jitareerat erklärte, die Betroffenen wollten sich nun an das Cyber Crime Investigation Bureau wenden. Auch bei Zeugenschutzbehörden streben sie weitere Schritte an.
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Die Opfer suchen damit weitere Unterstützung beim Cyber Crime Investigation Bureau und bei den Zeugenschutzbehörden.
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