Bleibt der Baht stabil?

Schock-Welle an den Börsen? Thailand kontert die US-Zinsen mit einem gigantischen Milliardenschatz und beruhigt die Märkte.

Bleibt der Baht stabil?
Photo by Qing Luo on Pexels

BANGKOK, Thailand – Die Bank of Thailand sieht trotz des Zinsunterschieds zu den USA nur begrenzten Druck auf Kapitalabflüsse. Thailand verfügt über Nettowährungsreserven von mehr als 300 Milliarden US-Dollar, die kurzfristige Auslandsschulden 2,8-fach abdecken. Der Baht blieb zuletzt stabil.

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Reserven decken Auslandsschulden 2,8-fach

Nach Angaben der Bank of Thailand liegen Thailands Nettowährungsreserven über 300 Milliarden US-Dollar. Damit übertreffen sie internationale Richtwerte.

Die Reserven decken die kurzfristigen Auslandsschulden 2,8-fach ab. Das begrenzt nach Einschätzung der Zentralbank das Risiko starker Kapitalabflüsse.

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Zinsunterschied ist bereits eingepreist

Surach Tanboon, leitender Direktor der Abteilung für Geldpolitik bei der Bank of Thailand, sagte, der Ausblick auf den Zinsunterschied zwischen Thailand und den USA sei an den Märkten bereits berücksichtigt. Die Stabilität des Baht spiegele diese Erwartung wider.

Die Bewegungen der thailändischen Währung wurden laut Surach vor allem durch Veränderungen beim US-Dollar bestimmt. Auch die weltwirtschaftliche Entwicklung, die Geldpolitik großer Volkswirtschaften und geopolitische Faktoren wirkten sich aus.

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50 Milliarden Baht flossen in thailändische Anlagen

Seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten verzeichnete Thailand zwar Kapitalabflüsse. Nach Angaben der Zentralbank blieben die Summen im Vergleich zu anderen Ländern der Region jedoch relativ gering.

Seit Beginn des Jahres 2026 flossen netto rund 50 Milliarden Baht in thailändische Vermögenswerte. Der größte Teil ging in Aktien, während auch der thailändische Anleihemarkt Zuflüsse erhielt. Die Bank of Thailand sieht deshalb keinen Grund zur Sorge über die Kapitalbewegungen.

Lesen Sie auch: Thailand nur Platz drei der Top-Expat-Ziele

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Quelle: Nation (Business) Thailand

15 Kommentare zu „Bleibt der Baht stabil?“

  1. Deutschland hat Rekordeinnahmen, aber auch Rekordausgaben , die Thailand nicht hat. So kommt es , dass Deutsche Renter das Schlusslicht in der EU sind. Aber darüber darf man selbst im WB Forum nicht meckern, sonst ist man ein Nxxi und braun. Dafür sorgen die Wächter der wahren und einzigsten Demokratie.

    1. Antwort auf: Bruno

      Eine Runde Mitleid mit dem Bruno, dem Opfer! Oooohhhh 🫩
      Und weil’s so schön war, gleich noch eine Zugabe! Oooohhhh 🫩

      1. Antwort auf: Oskar Kusch

        Die Statistik interessiert mich schon, das deutsche Rentner das Schlusslicht in der EU sind.
        Schön lange nicht mehr in Europa gewesen, oder man fällt auf die Afd-propaganda rein.
        Aber hier geht es um Thailand. Und thailändischen Rentner geht es ja gut. Immerhin bekommen die, die nicht gearbeitet haben 600 bis 700 Baht (im Monat)

      2. Antwort auf: Oskar Kusch

        Oskar, Sie fallen immer wieder mit solchen unsubstantiierten Kommentaren auf. Und wenn Sie dann versuchen mit Fakten zu argumentieren, liegen Sie auch noch daneben wie bei Ihren Kommentaren zum Bericht „Thailand-warum-expats-aufgeben-und-heimkehren“. Leider konnte ich die Ergebnisse der Überprüfung Ihrer Aussagen (u.a. keine vietnamesische Wohnsitzbescheinigung Deutschland behält dann das volle Besteuerungsrecht) nicht direkt unter Ihrem Kommentar als Antwort einfügen, da das Antwortfeld fehlte. Es ist nicht das erste Mal das mir so die Redaktion keine direkte Antwort ermöglicht. Es könnte wegen der an dieser Stelle fehlenden direkten Antwort der Eindruck entstehen, dass der Oskar mit seinen Aussagen zum Thema recht hat. Das ist aber bei weitem nicht so. Also schauen Sie noch mal nach. Meine Antwort finden Sie bedauerlicherweise nicht direkt unter Ihrem Kommentar, sondern gezwungenermaßen an anderer Stelle mit der Überschrift: „Hallo Oskar und liebe Interessierte“. Und liebe Redaktion, unterlasst es bitte zukünftig den Dialog in der Art und Weise zu unterbrechen. Eine chronologische Reihenfolge der Antworten, also die Platzierung hintereinander ist wichtig, sonst glaubt der eine oder andere Leser, der nicht alle weiteren Kommentare liest vielleicht noch den falschen Aussagen von Oskar.

        1. Antwort auf: Andre

          Ihre Antwort hatte ich gelesen. Aber sie war und ist mir keine Antwort wert. Wenden Sie sich einfach an das zuständige Finanzamt Neubrandenburg. Die ist selbst bei deutschen „Asylanten“ in Vietnam für diese Frage zuständig.

    2. Antwort auf: Bruno

      Was haben Zinsen Kapitalmarkt mit Nazis zu tun.
      Fällt Dir nix anderes ein.
      Sorry , das musste ich mal sagen.
      Es nervt nur.

        1. Antwort auf: Axel Grohnke

          Nö. Es ging hier um den Bath, Zinsen , Währung…. in Thailand. Das hat nun wirklich nix mit dem armen deutschen Rentner zu tun, der sich als Nazi angegriffen fühlt.
          Bezieht Euch sachlich auf den Beitrag.
          Das macht es dem Admin und uns das Leben leichter.
          Seid lieb zueinander.👋😀👋

          1. Antwort auf: Christian

            Heutzutage wird man aber auch schnell als Nazi beschimpft, zBsp. wenn man die Wahrheit ausspricht, Realität beim Namen nennt oder gewisse Dinge kritisiert oder hinterfragt. Keine Argumente, also wird die Nazikeule geschwungen.

    3. Antwort auf: Bruno

      Hallo Bruno,
      zum Glück hat mich hier im WB-Forum noch niemand direkt als Nxxi bezeichnet, auch noch nicht als braun. Aber in die blau-braune Ecke wurde ich von Oskar schon gestellt. Übrigens, auch wenn dein Kommentar Oskar triggert und er sich mit unsubstantiierten Äußerungen nicht zurückhalten kann, ist dein Kommentar zutreffend, dass Deutsche Rentner das Schlusslicht in der EU sind bzw. waren. Die EZB veröffentlicht 2013 unter Draghi eine Studie über das Gesamtvermögen privater Haushalte inklusive der Rentner und die stufte Deutschland beim Medianvermögen tatsächlich auf den letzten Platz im Euroraum ein. Die Veröffentlichung der EZB-Studie war damals brisant, weil Deutschland und andere Eurostaaten Krisenstaaten wie zum Beispiel Griechenland und Zypern mit Milliardenkrediten vor der Pleite gerettet hatten, was nach der „No-Bailout-Klausel“ im Maastricht-Vertrag und den folgenden Verträgen von Amsterdam und Lissabon nicht zulässig war.

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  3. Wenn ich Geld (Thai-Bath) übrig habe lege ich es in Thai Gold 96,5% an, die letzten 10 Jahre damit eine super Rendite eingefahren, außerdem kann man es täglich zu Bargeld machen, das Netz von Goldshops ist größer als das Bankennetz, außerdem glaube ich, dass wir in naher Zukunft die 100`000,- THB sehen werden für 1 Bath Gold. Das heist nicht, dass ich den ThaiBath für schwach halte – auf jeden Fall stärker als den EUR und den US§. Das Problem hier ist, dass die Bevölkerung total überschuldet ist, darum leiht kein Geld schenkt es lieber !

    1. Antwort auf: Otto Philipp

      Otto, sehr gut! Alles richtig gemacht. In Thailand ist Gold quasi ein jederzeit liquides Zahlungsmittel und Gold kann anders als Banken nicht Pleite gehen. Wichtig ist beim Gold es niemals in Form von Schmuck zu investieren, der könnte jederzeit auf zwei Beinen auf Nimmerwiedersehen davonlaufen.

Kommentare sind geschlossen.

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