Visum auf Wackelfüßen! Thailand prüft Privilege-Inhaber

Große Unruhe unter Ausländern in Thailand! Die Elite-Karte wird zur Kontroll-Falle. Schon bei kleinstem Verdacht droht die sofortige Sperre.

Visum auf Wackelfüßen! Thailand prüft Privilege-Inhaber
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BANGKOK, Thailand – Die Thailand Privilege Card verschärft die Kontrollen für ausländische Antragsteller und Mitglieder. Bei Unregelmäßigkeiten oder wenn die Polizei Informationen anfordert, kann ein Mitglied künftig sofort auf den Status „Pending“ gesetzt werden, während die Prüfung noch läuft. Für Teilnehmer des Programms, das früher Elite Card hieß, bedeutet das regelmäßige Kontrollen während der gesamten Mitgliedschaft.

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Fünf Behörden prüfen jetzt gemeinsam

Das neue „4+1“-Verfahren umfasst fünf Stellen: die Konsularabteilung des Außenministeriums, das Einwanderungsbüro, Interpol, das Central Investigation Bureau und das Amt zur Bekämpfung der Geldwäsche.

Interpol wurde Ende 2025 aufgenommen, damit Informationen über Straftäter schneller und vollständiger beschafft werden können. Das Geldwäscheamt prüft die finanziellen Verhältnisse genauer, vor allem wenn ein Mitglied seine Staatsangehörigkeit gewechselt hat.

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Kontrollen laufen während der Mitgliedschaft weiter

Jeder Antragsteller wird vom ersten Tag des Antrags an geprüft. Nach Angaben der Thailand Privilege Card durchlaufen 100 Prozent der Antragsteller eine Hintergrundprüfung.Zum Zeitpunkt der Antragstellung hatten nach Angaben des Unternehmens alle Mitglieder ein unauffälliges Prüfergebnis.

Die Kontrollen werden danach alle 90 Tage wiederholt. Weitere Prüfungen finden bei der jährlichen Visaverlängerung und bei jedem fünfjährigen Visa-Bestätigungszyklus statt. Das Einwanderungsbüro kontrolliert Mitglieder damit etwa viermal im Jahr.

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„Pending“ schon während laufender Prüfung

Stellt die Thailand Privilege Card eine Unregelmäßigkeit fest oder fordert die Polizei Informationen an, wird die Mitgliedschaft ab dem Beginn der Hintergrundprüfung sofort auf „Pending“ gesetzt.

Früher wartete das Unternehmen nach eigenen Angaben auf eine endgültige Entscheidung in einem Fall. Straftaten durch Inhaber der Privilege Card seien weiterhin sehr selten und beträfen weniger als 0,1 Prozent der gesamten Mitgliedschaft.

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Thailand Privilege Card will Sicherheitslücken schließen

Vor zwei oder drei Jahren waren nur das Einwanderungsbüro und die Konsularabteilung an den Kontrollen beteiligt. Mit dem erweiterten Verfahren will die Thailand Privilege Card Lücken schließen und grenzüberschreitende Kriminalität besser verhindern.

Das Unternehmen erklärte am 16. September, die strengeren Prüfungen sollten ausländische Betrüger abschrecken. Zugleich sollten sie das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen thailändischer Bürger und ausländischer Touristen stärken.

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China bleibt größter Markt

Die Thailand Privilege Card hat rund 40.000 Kunden und will bis Ende 2026 etwa 43.000 Mitglieder erreichen. China ist mit rund 20.000 Mitgliedern auf dem chinesischen Festland und in Hongkong der größte Markt.

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Japan folgt auf Platz zwei. Danach kommen die USA, Großbritannien, Taiwan und Russland. Für die Vermarktung in China will das Unternehmen mit der thailändischen Tourismusbehörde und großen chinesischen Verkaufsagenturen zusammenarbeiten.

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Starke Nachfrage aus mehreren Ländern

Die wichtigste Nachfrage gilt den besonderen Visa-Rechten über das Privilege-Entry-Visum. Mitglieder sehen dieses nach Angaben der Thailand Privilege Card als eine Art zweiten oder dritten Pass, der ihnen Ruhe und Sicherheit geben soll.

Politische Unruhen und geopolitische Spannungen haben in den vergangenen zwei Jahren das Interesse aus Russland und Myanmar erhöht. Auch aus Israel kommt eine starke Nachfrage, doch die Thailand Privilege Card hat ihre dortige Vermarktung wegen der unübersichtlichen Kriegslage verschoben.

Lesen Sie auch: Thailand prüft Konten – Sperrung droht!

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Quelle: AseanNow

Ein Kommentar zu „Visum auf Wackelfüßen! Thailand prüft Privilege-Inhaber

  1. Ist ja dolle, dass sie jetzt schon drauf kommen, dass diese Kaufversion eines Visums ein beliebtes Einfallstor für jeden etwas besseren Verbrecher sein könnte. Was soll eigentlich „pending“ bedeuten? Dass man damit mit einem ausgesetzen (=pending) Visum illegal im Land aufhält? Oder darf man nur nicht mehr kostenlos Golf spielen oder sonstige „Incentives“ wahrnehmen?
    Wie auch immer, es zeigt sich halt gerade bei dieser Visa-Kategorie, dass viel Geld kein „Qualitätsnachweis“ ist und die HIntergrundüberprüfungen das Papier nicht wert sind auf denen sie gedruckt stehen.

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