Israelisches Firmen-Netzwerk in Pattaya! DSI sorgt für Beben

Aufregung an Thailands Küste! Nach Razzien stehen Milliardenwerte auf dem Spiel. Zehn Zeugen müssen jetzt bei der Polizei aussagen.

Israelisches Firmen-Netzwerk in Pattaya! DSI sorgt für Beben
Pattaya News

PATTAYA, Chonburi – Die Ermittlungsbehörde DSI hat zehn Zeugen im Fall des israelischen Staatsangehörigen „Maimon“ vorgeladen. Im Mittelpunkt stehen mögliche thailändische Strohmann-Konstruktionen bei Unternehmen in Chonburi und die Frage, ob ausländische Geschäftsinteressen dadurch kontrolliert wurden.

DSI befragt zehn Zeugen

Die zehn vorgeladenen Personen sollen zur Gründung und tatsächlichen Arbeit der betroffenen Unternehmen aussagen. Alle zehn sind natürliche Personen.

Nach Angaben der DSI geht es um konkrete Beweise. Die Behörde will klären, ob die Firmen echte Geschäfte betrieben oder vor allem Immobilien hielten und Geschäfte über thailändische Vermittler abwickelten.

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Durchsuchungen in Pattaya und Banglamung

Der Fall trägt die Nummer 135/2569. Grundlage der Ermittlungen sind koordinierte Durchsuchungen vom 21. August 2026 an drei Orten im Bezirk Banglamung und in Pattaya.

Dabei beschlagnahmten die Ermittler Unterlagen und weitere Materialien. Sie stehen nach Angaben der Behörde mit umfangreichen Immobilien- und Geschäftsbeständen im Wert von mehreren Milliarden Baht in Verbindung.

Mindestens 14 Immobilienfirmen im Blick

Die DSI prüft Verbindungen von „Maimon“ zu mehreren Unternehmen im Osten Thailands. Quellen aus dem Umfeld der Ermittlungen zufolge scheint Maimons Netzwerk mit mindestens 14 immobilienbezogenen Unternehmen in Chonburi verbunden zu sein.

Untersucht wird, ob thailändische Beschäftigte oder andere Personen als Direktoren oder Anteilseigner eingesetzt wurden. Dadurch könnte eine ausländische Kontrolle über Geschäfte entstanden sein, die nach dem Gesetz über ausländische Unternehmen von 1999 Beschränkungen unterliegen.

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Minister ordnet größere Untersuchung an

Vize-Innenminister Polpeer Suwannachawi ordnete eine weitreichende Untersuchung mutmaßlich illegaler, mit Israelis verbundener Geschäftsnetzwerke an. Die Netzwerke sollen vor allem über thailändische Strohmänner betrieben worden sein.

Auslöser war die Entdeckung eines nicht genehmigten jüdischen Friedhofs in der Provinz Chachoengsao. Die Ermittlungen zu den Geschäftsaktivitäten in Chonburi laufen davon getrennt weiter.

Auch Rabbi und Chabad-Häuser werden geprüft

Die DSI untersucht außerdem mögliche Verbindungen zu einem Rabbi und zum Bau von Chabad-Häusern in mehreren Provinzen, darunter Phuket. Die Behörden prüfen, ob damit verbundene Aktivitäten unter Gesetze zum Gesundheitsschutz oder zur Baukontrolle fallen könnten.

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Noch keine formellen Vorwürfe

Gegen Verdächtige oder Unternehmensdirektoren wurden bisher keine Vorladungen zur Bestätigung formeller Anklagen ausgestellt. Die DSI schließt weitere Zeugenaussagen nicht aus, falls die laufenden Befragungen oder die Auswertung der beschlagnahmten Unterlagen neue Hinweise liefern.

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Das Verfahren befindet sich weiterhin in der Beweissammlung. Die Behörde will sämtliche Erkenntnisse prüfen, bevor sie über mögliche formelle Anklagen entscheidet.

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Quelle: Pattaya News

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