CHON BURI, THAILAND – Ein 20-jähriger thailändischer College-Student soll in Na Jomtien einen 20-jährigen chinesischen Mann getötet haben, nachdem er ihn am 8. August im Zimmer seiner Freundin vorfand. Cao Ke starb am Tatort, die 21-jährige Frau wurde verletzt. Der Verdächtige stellte sich später der Polizei und wurde wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt.
Streit im Zimmer der Freundin eskaliert
Der Vorfall ereignete sich in einem Zimmer im Bezirk Sattahip. Die Frau, die unter dem Pseudonym A geführt wird, arbeitete in einem Hotel, das Cao gelegentlich besuchte. Beide kannten und unterhielten sich seit etwa zwei Monaten.
Nach ihren Angaben kam Cao gegen Mitternacht zu ihr. Sie sprachen miteinander und schliefen später ein. Am folgenden Morgen kehrte ihr Freund Thanachot von der Arbeit in Pattaya zurück und ging zu dem Zimmer.
Beide Männer schildern den Ablauf ähnlich
A sagte, Thanachot habe an die Tür geklopft und sie ihn hereingelassen. Zunächst sprachen die drei miteinander, bevor zwischen den beiden Männern ein Streit begann.
Thanachot erklärte der Polizei, er habe einen Fremden im Zimmer seiner Freundin vorgefunden. Es kam zu einem Gerangel, in dessen Verlauf Cao tödlich verletzt wurde. Thanachot gab an, ihn nicht töten gewollt zu haben.
Freundin wird beim Eingreifen verletzt
A sagte, sie habe versucht, den Streit zu beenden. Dabei wurde sie verletzt und konnte die beiden Männer nicht trennen.
Die Polizei wurde nach einem Bericht von Amarin TV um 7.10 Uhr über den Vorfall informiert. Beamte fanden Cao tot in dem Zimmer vor, während sich die verletzte Frau noch am Tatort befand.
Verdächtiger führt Polizei zum Messer
Thanachot floh nach dem Vorfall in Richtung Pattaya. Nachdem er erfahren hatte, dass Cao gestorben war, entschloss er sich nach eigenen Angaben, sich der Polizei zu stellen.
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Gegen 14.30 Uhr brachten Ermittler ihn im Rahmen der Ermittlungen zum Tatort zurück. Anschließend führte er die Beamten zu einem überwucherten Bereich hinter der Unterkunft, wo er die Tatwaffe weggeworfen hatte. Mit einem Metalldetektor fanden die Polizisten ein klappbares Messer mit gebogener Klinge und Spitze. Es wurde zur Untersuchung durch die Forensik sichergestellt. Die Ermittler befragten weitere Zeugen, werteten Überwachungsvideos aus und sammelten zusätzliche Beweise. Forensische Beamte untersuchten das Zimmer und die Umgebung.
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