KANCHANABURI, Thailand – Ein 54-jähriger Autofahrer soll mit seinem Wagen in ein Kinderentwicklungszentrum in Kanchanaburi gefahren sein und 19 Kinder verletzt haben. Die Polizei erhebt gegen ihn und seinen 30-jährigen Verwandten fünf Vorwürfe und will beide dem Provinzgericht vorführen. Eine Freilassung gegen Kaution soll verhindert werden.
Polizei erhebt fünf Vorwürfe
Die Ermittler werfen dem Fahrer vor, durch fahrlässiges Fahren Sachschäden und Verletzungen verursacht zu haben. Außerdem geht es um den Besitz einer nicht registrierten Schusswaffe, das Mitführen der Waffe in einem Ort oder auf öffentlichen Wegen sowie zwei Drogendelikte.
Beide Männer wurden laut Polizei positiv auf Drogen getestet. Gegen den 54-Jährigen lautet ein weiterer Vorwurf, ein Auto unter dem Einfluss von Methamphetamin gefahren zu haben.
Auto prallte in Kinderzentrum
Der Unfall ereignete sich am 7. August im Kinderentwicklungszentrum Ban Nong Song Ton im Unterbezirk Kaeng Sian des Bezirks Mueang Kanchanaburi. Die betroffenen Kinder waren zwei bis vier Jahre alt und schliefen am Mittag, als der Wagen in das Gebäude fuhr.
Insgesamt wurden 19 Kinder verletzt. Die Polizei nahm am Unfalltag den Fahrer und seinen 30-jährigen Verwandten fest, der mit ihm unterwegs war.
Polizei fand nicht registrierte Waffe
Bei den beiden Männern fand die Polizei nach eigenen Angaben eine nicht registrierte Schusswaffe. Die Beamten werteten außerdem die Drogentests aus, bei denen beide Männer positiv getestet wurden.
Die fünf Vorwürfe umfassen damit sowohl den Unfall als auch den Waffenbesitz, das Mitführen der Waffe und den Konsum verbotener Drogen.
Polizei besucht verletztes Mädchen
Der Provinzpolizeichef Phasawi Rueangphu besuchte gemeinsam mit weiteren Beamten ein zweijähriges Mädchen im Unterbezirk Kaeng Sian. Das Kind erlitt eine Verletzung am Kopf.
Die Beamten überbrachten dem Mädchen außerdem Genesungswünsche und eine Unterstützungsgabe.
Vorführung vor dem Provinzgericht
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Die Polizei will den Fahrer und seinen Verwandten heute dem Provinzgericht Kanchanaburi zur Untersuchungshaft vorführen. Gegen eine Freilassung gegen Kaution wollen die Ermittler Einspruch einlegen.


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