Mit 1.750 € in Thailand? So leben Rentner in Thailand

Günstiger als gedacht, komplizierter als erhofft – und trotzdem bereuen die wenigsten den Schritt. Was Auswanderer über 60 in Thailand wirklich erwartet.

Mit 1.750 € in Thailand? So leben Rentner in Thailand
KI generiertes Symbolbild

Um 6 Uhr morgens, wenn in Deutschland der Wecker klingelt, sitzt er schon auf der Terrasse. Die Reisfelder leuchten im frühen Sonnenlicht, die Luft riecht nach Jasmin, und die Tasse Kaffee ist erst halb leer. Hans, 63, ehemaliger Ingenieur aus Hannover, lebt seit vier Jahren in der Nähe von Chiang Mai. Einen Terminkalender hat er nicht mehr. Was klingt wie Urlaubspoesie, ist für Tausende deutschsprachige Männer über 50 längst gelebter Alltag.

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50 Baht für ein Gericht: Wie günstiges Essen das Haushaltsbudget neu ordnet

Ein frisch zubereitetes Reisgericht am Straßenstand kostet in Thailand selten mehr als 50 bis 70 Baht – das entspricht bei aktuellem Kurs etwa 1,30 bis 1,85 Euro. Wer täglich auswärts isst, gibt im Monat weniger aus als mancher Schweizer für seinen Wocheneinkauf.

Dabei ist es nicht nur der Preis. Die Qualität der frischen Zutaten, die Vielfalt der Aromen und das soziale Erlebnis am Marktstand machen das Essen zum täglichen Highlight. Doch wer glaubt, das sei der größte Kostenvorteil, hat den entscheidenden Punkt noch nicht entdeckt.

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1.700 Euro im Monat: Was sich damit in Thailand wirklich leisten lässt

Wer über ein monatliches Budget von rund 65.000 Baht – aktuell etwa 1.700 Euro – verfügt, lebt in den meisten Regionen Thailands komfortabel. Das schließt Miete, Essen, Strom, Wasser und regelmäßige Massagen ein, ohne ständig auf den Kontostand zu schauen.

In Deutschland reicht dieselbe Summe in vielen Städten kaum für eine Ein-Zimmer-Wohnung und die Nebenkosten. Der Unterschied liegt nicht im Verzicht, sondern in der Kaufkraft. Lebenshaltungskosten allein erklären aber nicht, warum so viele bleiben. Der nächste Faktor sitzt tiefer.

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Sabai Sabai: Das Lebensprinzip, das Europäer erst nervt und dann befreit

„Sabai Sabai“ bedeutet so viel wie „gemütlich“ oder „entspannt“ – und es beschreibt eine Grundhaltung, die dem Alltag in Thailand seinen Rhythmus gibt. Behörden arbeiten langsamer. Handwerker kommen, wenn sie kommen. Das frustriert Neuankömmlinge oft erheblich.

Wer aber länger bleibt, stellt fest: Die eigene Aufregung darüber verändert nichts – außer dem eigenen Blutdruck. Viele Auswanderer berichten, dass sie hier gelernt haben loszulassen, was sich im Westen hartnäckig als Stress festgesetzt hatte. Was das konkret für die Gesundheit bedeutet, zeigt das nächste Kapitel.

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Arthritis, Rheuma, Winterblues: Was das tropische Klima im Körper bewirkt

Das warme Klima Thailands wirkt sich bei vielen Menschen mit chronischen Gelenkbeschwerden positiv aus. Die konstante Wärme hält die Muskeln locker, der graue Mitteleuropawinter entfällt vollständig. Vitamin-D-Mangel, in Deutschland ein weit verbreitetes Problem, ist hier kaum ein Thema.

Natürlich belastet die Hitze im April und Mai. Wer früh aufsteht und die Mittagsstunden drinnen verbringt, kommt aber gut damit zurecht – ähnlich wie in Südspanien oder Griechenland. Ob das Klima ein Argument für den Umzug ist, hängt letztlich von einem anderen Faktor ab: der medizinischen Versorgung im Ernstfall.

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Facharzt ohne Warteliste: Wie gut Krankenversicherung und Kliniken in Thailand sind

In den großen Privatkrankenhäusern in Bangkok, Chiang Mai oder Phuket arbeiten viele international ausgebildete Ärzte. Die Ausstattung ist modern, die Wartezeiten sind kurz. Je nach Klinik und Spezialisierung kostet eine Facharzt-Konsultation zwischen 1.500 und 3.500 Baht – also grob 40 bis 90 Euro.

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Komplexe Eingriffe oder längere Krankenhausaufenthalte gehen schnell in die Millionen Baht – ohne ausreichende Krankenversicherung ein erhebliches finanzielles Risiko. Wer glaubt, sich das im Notfall aus der Tasche zahlen zu können, sollte vorher nachrechnen. Doch das Netz aus Unterstützung reicht weiter, als man denkt.

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Neue Freunde mit 60: Warum Anschluss in der Expat-Community überraschend schnell gelingt

Stammtische, Golfrunden, Wandergruppen – die deutschsprachige Gemeinschaft in Thailand ist aktiv und offen. Wer den Schritt ins Ausland gewagt hat, teilt mit anderen Auswanderern eine Grundhaltung: Neugier, Risikobereitschaft, den Wunsch nach Veränderung. Das verbindet schneller als mancher Jahrzehnte-Nachbar in der Heimat.

Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit zum Rückzug. Niemand ist hier verpflichtet, an jedem Stammtisch zu erscheinen. Diese Balance aus Gemeinschaft und Autonomie schätzen viele Auswanderer als eine der größten Freiheiten des Lebens hier. Soziales Leben braucht aber auch Mobilität – und die ist günstiger als erwartet.

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Per Taxi für 5 Euro durch die Stadt: Mobilität ohne eigenes Auto

Eine kurze Stadtfahrt kostet per Taxi-Meter oder Grab-App in Bangkok etwa 60 bis 150 Baht – umgerechnet 1,60 bis 4 Euro. Inlandsflüge zu den Inseln oder in den Norden sind für 30 bis 60 Euro buchbar. Das gut ausgebaute Straßennetz macht Tagesausflüge unkompliziert.

Viele Auswanderer verzichten komplett auf ein eigenes Auto. Wer dennoch mobil sein will, fährt Motorrad – auf den Bergstraßen im Norden ein Erlebnis, das manche als das Schönste beschreiben, das Thailand für sie bereithält. Die digitale Infrastruktur dahinter ist mindestens genauso beeindruckend.

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Ab 600 Baht im Monat: Highspeed-Internet und die Verbindung zur Familie in der Heimat

Glasfaser-Internet ist in Thailand flächendeckend verfügbar – Anbieter wie AIS starten bei 599 Baht im Monat für 500 Mbit/s, umgerechnet knapp 16 Euro. Videoanrufe mit Kindern und Enkeln, deutsches Nachrichtenstreaming, Online-Banking: All das funktioniert zuverlässig, auch außerhalb der großen Städte.

Die Sorge, im Ausland von der Familie abgeschnitten zu sein, kennen viele vor dem Umzug. In der Praxis berichten die meisten Auswanderer vom Gegenteil: Die Besuche sind intensiver, die Gespräche ehrlicher. Wer wirklich ankommen will, kommt an einem Thema trotzdem nicht vorbei.

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Songkran, Wai und Lächeln: Was passiert, wenn man die Kultur versteht statt nur duldet

Wer in Thailand lebt, begegnet täglich Ritualen, die im ersten Moment fremd wirken. Der Wai, die respektvolle Begrüßung mit gefalteten Händen. Die Stille vor einem buddhistischen Tempel. Das Lächeln, das keine Zustimmung bedeuten muss, aber Offenheit signalisiert.

Wer sich auf diese Signale einlässt, lebt deutlich reibungsloser. Wer sie ignoriert, stößt auf geschlossene Türen – manchmal buchstäblich. Wer die Sprache auch nur ein wenig spricht, öffnet Türen, die kein Touristenführer zeigt.

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Thailändisch lernen im Rentenalter: Warum ein paar Sätze den Alltag grundlegend verändern

Wer „Khob Khun Krap“ sagt – Danke – erntet ein anderes Lächeln als der Tourist, der schweigend zahlt. Wer auf dem Markt nach dem Preis fragt, auf Thai, bekommt oft einen anderen. Die Sprache ist der Schlüssel zu einem Leben, das über die Expat-Blase hinausgeht.

Thailändisch lernen ist im Rentenalter gut machbar – die Schrift ist das Schwierigste, die gesprochene Alltagssprache aber erlernbar. Viele Auswanderer berichten, dass der Moment, in dem sie ihren ersten vollständigen Satz auf Thai sagten, einer der befriedigendsten des gesamten Auswandererlebens war. Dann kommt die Bürokratie.

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Retirement-Visum in Thailand: Was Auswanderer über 50 rechtlich wissen müssen

Wer dauerhaft in Thailand leben möchte, braucht ein gültiges Visum. Das Non-Immigrant-O-A-Visum (Retirement Visa) richtet sich an Personen ab 50 Jahren und erfordert entweder mindestens 800.000 Baht auf einem Thai-Bankkonto oder ein nachgewiesenes monatliches Einkommen von 65.000 Baht. Das Geld muss mindestens zwei Monate vor dem Antrag auf dem Konto liegen. Wer das Visum direkt in Thailand verlängert, braucht ab Genehmigung drei Monate lang den vollen Betrag.

Dazu kommt die Pflicht zur 90-Tage-Meldung bei der Einwanderungsbehörde – eine Routine, die sich mit etwas Übung problemlos erledigen lässt. Wer sich die Behördengänge sparen möchte, beauftragt spezialisierte Visa-Beratungsbüros, die diese Aufgaben übernehmen. Seit 2022 gibt es außerdem das LTR-Visum (Long-Term Resident Visa), das für bestimmte Rentnerkategorien eine attraktive Alternative darstellt.

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Steuerreform 2024: Was Thailand-Auswanderer jetzt beim Finanzamt klären müssen

Wer mehr als 180 Tage im Jahr in Thailand lebt, gilt dort als Steueransässiger – das war schon vor 2024 so. Was sich zum Januar 2024 änderte: Bis dahin waren ausländische Einkünfte nur steuerpflichtig, wenn sie im selben Kalenderjahr überwiesen wurden, in dem sie entstanden. Diese Jahresfrist entfiel. Renten, Kapitalerträge oder Mieteinnahmen sind seitdem unabhängig vom Entstehungsjahr steuerpflichtig, sobald sie nach Thailand fließen.

Das deutsch-thailändische Doppelbesteuerungsabkommen schützt vor doppelter Belastung: Beamtenpensionen aus Deutschland bleiben dort steuerpflichtig und sind in Thailand befreit. Gesetzliche Renten (DRV) und private Renten hingegen können in Thailand steuerpflichtig werden. Wer seine Finanzen transparent hält und einen Steuerberater einschaltet, hat wenig zu befürchten. Die finanzielle Attraktivität des Standorts bleibt auch mit den neuen Regeln erhalten.

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Sicherheit in Thailand: Was Kriminalstatistiken sagen – und was Auswanderer erleben

Gewaltkriminalität gegen ausländische Auswanderer ist in Thailand statistisch selten. Die meisten Vorfälle, über die in den Medien berichtet wird, betreffen Verkehrsunfälle oder Kleinkriminalität in Touristenhochburgen. In Wohnvierteln außerhalb der Partyzonen ist die Lage ruhiger.

Das subjektive Sicherheitsgefühl der meisten Auswanderer ist hoch – auch abends, auch in weniger bekannten Gegenden. Der tief verwurzelte Respekt vor älteren Menschen in der asiatischen Gesellschaft trägt dazu bei. Was die Natur des Landes betrifft, gibt es kaum eine Region, die nicht außergewöhnlich ist.

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Strände, Berge, Dschungel: Warum die Natur Thailands kein Hintergrunddekor ist

Nationalparks liegen für viele Auswanderer nur eine Fahrstunde entfernt. Die Küsten im Süden, die Bergregionen im Norden, die Tempelanlagen im Zentrum – die geografische Vielfalt des Landes ist auf einer Fläche versammelt, die kleiner ist als Deutschland und Österreich zusammen.

Viele Auswanderer haben erst in Thailand das Gärtnern entdeckt – weil Pflanzen hier in einem Tempo wachsen, das in Mitteleuropa undenkbar ist. Der eigene Garten mit Orchideen, Papaya und Bananenstauden wird zur täglichen Beschäftigung, die erdet und zufriedenstellt. Was am Ende bleibt, lässt sich schwer in Euro messen.

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Was bleibt, wenn der erste Enthusiasmus verblasst: Das ehrliche Fazit nach Jahren im Land

Thailand ist kein Paradies ohne Reibung. Bürokratie nervt. Sprachbarrieren bleiben. Die Familie fehlt, besonders an Weihnachten oder wenn die Enkel krank sind. Wer das ausblendet, erlebt eine ernüchternde erste Phase. Wer es einrechnet, baut etwas Stabiles auf.

Was die meisten Langzeit-Auswanderer vereint: Sie bereuen den Schritt nicht. Nicht wegen der Wärme, nicht wegen der günstigen Preise – sondern weil sie hier gelernt haben, den Tag zu leben statt zu verwalten. Das ist kein kleines Geschenk für einen Mann über 50, der bereit war, es anzunehmen.

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Redaktionelle Hinweise

Erfahrungsberichte und Zahlen entsprechen dem Stand September 2026. Währungsangaben basieren auf ca. 38 Baht pro Euro. Visa-, Steuer- und Einkommensnachweise ändern sich regelmäßig; für Österreich und die Schweiz gelten teils abweichende Regeln. Fachfragen bitte mit offiziellen Stellen oder Steuerberatern klären. Hinweis: Dieser Artikel enthält Links zu unseren Werbepartnern.

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14 Kommentare zu „Mit 1.750 € in Thailand? So leben Rentner in Thailand“

  1. Werte WB-Redaktion: Die steuerliche Änderung zum 1. Januar 2024 betraf nicht die Definition des Steuerresidenten, sondern die Behandlung von ausländischen Einkünften, die nach Thailand überwiesen werden. Die 180-Tage-Regel für die steuerliche Ansässigkeit in Thailand gab es bereits lange vor 2024. Der in Thailand steueransässige Expat hätte insofern also auch schon vor 2024 gegenüber dem thailändischen Finanzamt regulär die entsprechenden Nachweise über die Höhe und den Ursprung der nach Thailand transferierten Einkünfte führen müssen.

  2. wo habt ihr die preise her?internet highspeed 600 bath?bei mir 1200 bath und dann auch noch nicht das schnellste nach europa–5 euro taxi durch die ganze stadt?der fahrer lacht sich kaputt wenn du ihm 200 bath gibst.essen billig?issaanfood ja und ein tellerchen reis da wird vieleicht ein thai satt-weil er ja sowieso alle stunde was isst.nee nee die zeiten sind längst vorbei in thailand die löhne sind ja auch ums 4 fache gestiegen-früher 100 bath am tag mindeslohn heute 400 bath.ich brauch 65000 bath im monat-aber im eigenen haus und alle nebenkosten auto roller usw. trägt meine thailändische frau

    1. Antwort auf: siegfried mucker

      Ich bezahle für Internet, Mobile & Digital TV 1178.61 THB bei True unlimited. Mit meinem Abo kann ich mit VPS ruckelfrei Europäisches Fernsehen schauen, von meinem Mac Mini M2 auf den TV gestreamt. Da ich das VPS könnte ich auch direkt auf dem TV schauen, ist aber komplizierter ( das heisst ich hab es noch nie probiert), als über den Mac mini M2.
      Und wer sparen will nimmt ein Motorrad Taxi.

        1. Antwort auf: Li se

          Ich brauche mein Handy nicht fürs fernsehschauen, dafür nehme ich meinen mac mini. Handy und Compi kann man auch per Airplay mit dem TV verbinden, da brauche ich weder Adapter noch Kabel.

  3. Bin 76 und zahle für meine KV 500 Euro /mtl. . Die Krankenversicherung wird zwar erwähnt, aber sie fehlt in der Kalkulation. Mit 1750 Rente kommt man zwar aus, aber ist weit entfernt von einem Superleben in Thailand. Wer sich dann noch eine Frau ans Bein hängt, dann wird es sehr eng.

  4. Mitte der 80er des vergangenen Jahrhunderts bis zum Millennium war ich mehrmals in Japan. Später 2004 zu Ostern, also noch vor dem Tsunami, erstmals in Thailand (Phuket/Similan/Krabi). Von der asiatischen Kultur war ich von Anfang an fasziniert und wusste – falls ich einmal Deutschland verlassen würde – dass dieser Kulturkreis im Abendrot meines Lebens mein zu Hause sein würde. Seit 2022 habe ich nun meine Homebase in Thailand und bereise seitdem Südostasien. Mindestens 180 Tage plus x bin ich in Thailand, rund gerechnet 7 Monate im Jahr. Es gibt zwei Zeitabschnitte in denen ich regelmäßig meine thailändische Homebase vorübergehend verlasse: die heißeste Zeit, also die Monate März, April, Mai und die regenreichste Zeit, ab Mitte September bis Mitte November. 500.000 Baht überweise ich jährlich nach Thailand und somit stehen mir monatlich rund 70.000 Baht zur Verfügung. Dieser Betrag ermöglicht ein sehr komfortables Leben in Thailand. Ladybars kenne ich nur von außen, Drogen – auch legale wie Alkohol und Nikotin – sind mir fremd, Massagen brauche ich nicht, Rücken– und Knieschmerzen oder sonstiges kenne ich nicht. Auf eine Krankenversicherung verzichte ich bewusst, da ich auf Selbstverantwortung setze statt auf das Kollektiv. Die medizinische Versorgung in den internationalen Kliniken in Thailand entspricht mindestens deutschem Standard und ein Facharzttermin ist anders als in Deutschland ohne längere Wartezeit verfügbar. Besonders überrascht war ich von den niedrigen Kosten und der exzellenten zahnmedizinischen Versorgung in Kuala Lumpur / Malaysia. Was staatliche Krankenhäuser anbetrifft, habe ich in Da Nang / Vietnam sehr gute Erfahrungen gemacht. Die beiden neuen Krankenhäuser, die sich in der Nähe des Flughafens befinden, sind auf dem modernsten Stand der Medizintechnik. Die Kosten für einen Gesundheits-Check entsprachen ungefähr einem Mittagsmenü inklusive Getränken zu zweit in einem guten deutschen Mittelklasserestaurant. Niemand braucht dafür eine Krankenversicherung bzw. wäre dumm diese eventuell dafür in Anspruch zu nehmen. Nach meinen Erfahrungen in Südostasien möchte ich deutschen Auswanderungswilligen – die gesund sind – Mut machen sich in Südostasien nach einem neuen Lebensmittelpunkt rechtzeitig umzuschauen. Unter dem Motto, jede Lawine fängt mit einem Schneeball an“, rollt nach den Ereignissen der letzten Jahre aber auch Monate nicht nur ein Schneeball, sondern viele. Besonders wer Söhne hat sollte besorgt sein, in einem Land wie Deutschland das „kriegstüchtig“ werden soll.
    Wer glaubt, dass auch zukünftig seine Assets in Deutschland oder der EU sicher sind, sollten hellhörig bei Aussagen wie die kürzlich von Von der Leyen werden, was die 10 Billionen Euro auf europäischen Sparkonten anbetrifft („Savings and Investments Union“). Merz sprach bereits früher davon, dass auf deutschen Konten liegende Milliarden mobilisiert werden könnten. Wer glaubt, dass Aktien, Anleihen oder ETF’s – die im Depot seiner Hausbank oder bei seinem Broker angezeigt werden – sich tatsächlich dort befinden, der sollte sich mit dem Thema „Euroclear“ befassen. Nur wer hinter die Fassade schaut, kann das Risiko dahinter erkennen und die Weichen rechtzeitig stellen. Zur Fehlervermeidung sollten jüngere aber bedenken, dass ihnen niemand mehr in Südostasien mit höchstem fachlichen Respekt begegnet, was seine in Deutschland erlangten beruflichen Qualifikationen anbetrifft wie es mir einst zuteil wurde. 1987 beglückwünschte mich auf einer Dienstreise in Japan einer unserer Kooperationspartner zu Platz 1 auf dem Treppchen der „Exportweltmeister“ (1. Platz Deutschland, 2. Platz Japan, 3. Platz USA). Es gibt schon lange keine deutsche Universität mehr die weltweit zu den 10 besten im Bereich der Ingenieurwissenschaften gehört, also anders als es zum Beispiel in der Schweiz mit der ETH Zürich der Fall ist. Besonders „Bachelor-Absolventen“ in Deutschland sollten sich nicht überschätzen. Zu meiner Zeit wurden Studenten, die das Diplom nicht schafften exmatrikuliert. Besorgniserregend sind die Ergebnisse des letzten PISA-Tests. Im Bereich der Naturwissenschaften schnitt Vietnam sogar besser ab als Deutschland! Aber ich haue schon wieder viel zu lange auf die Tasten.
    Fazit: Deutschland ist eine Abstiegsgesellschaft. Aussagen wie „kriegstüchtig“ statt „verteidigungstüchtig“ demaskieren ihre Redner und widersprechen unserem Grundgesetz. Auch die Ergebnisse der letzten Wahlen in Deutschland sollten jeden Deutschen über seine persönliche Zukunft und die seiner Kinder nachdenklich machen. Des Weiteren können Sanktionsregime der EU jeden treffen wie das „Asset Freeze“ (Bankguthaben werden gefroren) die sogar Schweizer treffen wie den Oberst im Generalstab Jacques Baud. Ein anderes prominentes Beispiel ist das „Debanking“ (Möglichkeit der Banken jederzeit unbegründet die Geschäftsbeziehungen zu kündigen) wie u. a. bei der Journalistin wie Aya Velasquez (Veröffentlichung der ungeschwärzten RKI-Files). Jeder Deutsche sollte deshalb zur Verhinderung eines willkürlichen sachgrundlosen Debankings eine Geschäftsbeziehung mit der Sparkasse haben und deren juristisches Alleinstellungsmerkmal kennen! Wohin Deutschland sich weiterentwickelt weiß niemand. Die Anzeichen wie die 51 % der AfD, also die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen in den Wahlurnen in Sachsen-Anhalt zeigen die Richtung auf. Was passiert, wenn sich die AfD entscheiden muss, wer ihr Kanzlerkandidat werden soll, also welche Richtung die AfD in der Regierungsverantwortung einschlagen würde? Weidel, ehemals Goldman Sachs als Nachfolgerin von Merz (ehemals Blackrock) oder Chrupalla, bodenständiger Handwerksmeister mit eigenem Betrieb und Vertreter der „sozialen Marktwirtschaft“. Ich bin mir sicher, dass Frau Dr. Weidel Kanzlerkandidatin der AfD werden wird und dann ist die AfD keine Alternative für Deutschland. Weidel will 5 % des BIP für die Rüstung ausgeben! Goldman Sachs wird es freuen – mit deren Beteiligungen an Rüstungskonzernen wie Rheinmetall, Lockheed Martin, General Dynamics, usw.

    1. Antwort auf: Andre

      „Deutschland ist eine Abstiegsgesellschaft“ – nur mit AfD in der Regierung geht es wirtschaftlich, sozial und kulturell wieder aufwärts. AfD einzige Partei, die Demokratie, Freiheit, Identität, Kultur und Rechtsstaatlichkeit nicht tritt, sondern vertritt!
      AfD – alles andere ist Destruktiv-Politik!

      1. Antwort auf: Marc

        Sorry, aber was hat das mit „Mit 1.750 € in Thailand? So leben Rentner in Thailand“ zu tun? Es zeugt schon von ausgeprägter Dummheit die Propaganda für völlig Verblödete immer und überall zusammenhanglos zu posten. Nur mal meine Meinung!

      2. Antwort auf: Marc

        Wenn man glaubt, tiefer geht es niveaumäßig nicht mehr, kommt Marc und unterbietet es mühelos. Als Schweizer Auswanderer in Thailand deutsche Parteiparolen unter einen Artikel über Rentner-Finanzen zu schmieren, ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Stell den Chang-Eimer kurz beiseite und lies nochmal, auf welcher Webseite du dich überhaupt befindest.

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