Rettungshelfer sollen Taxifahrer in Bangkok attackiert haben

Der Fahrer wurde schwer verletzt, sein Taxi beschädigt. Nach einem im Internet verbreiteten Video suspendierte die zuständige Stiftung die Helfer; die Polizei ermittelt.

Rettungshelfer sollen Taxifahrer in Bangkok attackiert haben
KhaoSod English

BANGKOK, Thailand – Mehrere Rettungshelfer sollen in Bangkok einen Taxifahrer verfolgt und bedrängt haben. Der Mann wurde schwer verletzt, der Vorfall auf Video festgehalten und im Internet vielfach verbreitet. Die zuständige Stiftung ordnete die Suspendierung der Gruppe an, während die Polizei ermittelt.

Taxifahrer schwer verletzt

Bei dem Vorfall erlitt der Taxifahrer schwere Verletzungen und musste ärztlich behandelt werden.

Auch sein Taxi wurde beschädigt. Die Scheiben des Wagens gingen zu Bruch, außerdem wurden Schäden an weiteren Stellen des Fahrzeugs gemeldet.

Verfolgung bis zur MRT-Station

Der Vorfall ereignete sich am 12. August. Nach bisherigen Angaben jagten drei bis vier Rettungshelfer dem Taxifahrer hinterher.

Die Auseinandersetzung setzte sich bis zur MRT-Station Fai Chai fort. Der Fahrer suchte dort Hilfe und wurde im Bereich der Münzwechselstelle von mehreren Helfern umringt und bedrängt, wie auf den im Internet kursierenden Aufnahmen zu sehen ist.

Streit begann offenbar im Straßenverkehr

Auslöser soll ein Streit während der Fahrt gewesen sein. Nach den bisherigen Angaben schnitten sich die Beteiligten gegenseitig den Weg ab.

Eines der Fahrzeuge soll dicht hinter dem anderen hergefahren sein. Die genauen Umstände der Eskalation sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Beide Seiten erstatten Anzeige

Nach dem Vorfall gingen sowohl die Rettungshelfer als auch der Taxifahrer zur Polizei.

Beide Seiten sollen bei der Polizeiwache Bang Khun Non Beschwerden eingereicht haben. Damit prüfen die Ermittler die Angaben aller Beteiligten.

Stiftung suspendiert die Rettungshelfer

Nach der Veröffentlichung des Videos im Internet ordnete die Stiftung, die für die Rettungshelfer zuständig ist, die Suspendierung der Gruppe an.

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Die Betroffenen dürfen bis zu weiteren Maßnahmen keine freiwilligen Rettungsdienste übernehmen. Die Polizei untersucht weiterhin, wie es zu der Auseinandersetzung kam.

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Quelle: Khaosod English
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