NAKHON SAWAN, THAILAND – Die Stiftung Watchdog Thailand will rechtlich gegen einen Mann vorgehen, der laut Vorwurf den Hund seines Nachbarn getötet haben soll. Der Deutsche Schäferhund Peter soll in der Provinz Nakhon Sawan dem Alkohol verabreicht worden sein soll. Die Polizei prüft den Fall, bislang wurde niemand angeklagt. Die Stiftung schilderte den Fall in einem Facebook-Post vom 16. August.
Hund Peter erlag einer plötzlichen Erkrankung
Peter lebte im Unterbezirk Nong Mai Tai im Bezirk Mae Wong. Sein Besitzer veröffentlichte am 14. August ein Video des Hundes und informierte über dessen Tod.
Der Besitzer beschuldigte einen Nachbarn, Peter Alkohol eingeflößt zu haben. Der Hund erkrankte daraufhin und wurde in eine Tierklinik gebracht, konnte dort aber nicht gerettet werden.
Besitzer verlangte 30.000 Baht
Nach Angaben der Stiftung forderte der Besitzer vom Nachbarn eine Entschädigung von 30.000 Baht bis zum Monatsende. Im Gegenzug erklärte er sich bereit, den Vorfall nicht bei der Polizei anzuzeigen.
Watchdog Thailand erklärte jedoch, eine private Einigung beende den Fall nicht. Tierquälerei ist in Thailand eine Straftat. Eine Zahlung oder der Verzicht des Besitzers auf eine Anzeige beendet die strafrechtliche Verantwortung nicht.
Stiftung setzt rechtliche Schritte fort
Die Stiftung will die rechtlichen Schritte gegen den Verdächtigen fortsetzen. Sie erklärte, den Leiter der Polizeistation Mae Wong kontaktiert zu haben.
Der Polizeichef beaufsichtigt den Fall. Die Stiftung will den Fortgang der Ermittlungen und die Befragung der Beteiligten verfolgen.
Bis zu zwei Jahre Haft möglich
Nach Angaben von Watchdog Thailand kann die vorsätzliche Misshandlung eines Tieres mit bis zu zwei Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe von bis zu 40.000 Baht oder beidem geahndet werden.
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Die Identität des Verdächtigen wurde bisher nicht veröffentlicht. Gegen ihn wurde noch keine Anklage erhoben, und der Vorwurf ist vor Gericht nicht geprüft worden.
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Toll wäre, wenn die Stiftung die Menschen in Thailand animieren würde, dass sie ihre Vierbeiner nicht überall auf allen Straßen herumstreunen lassen und mehr Verantwortung übernehmen.
Das sind zum großen Teil nicht „ihre“ Vierbeiner. Bei uns leben 100te Hunde wild in den Wäldern und Plantagen und werden dann teils von Anwohnern angefüttert und halten sich dann in der Nähe permanent auf.
Das Problem ist völlig außer Kontrolle geraten. Da helfen auch Sterilisationsaktionen nichts mehr, da nicht alle erwischt werden und immer noch neu Ausgesetzte dazu kommen.
Hier im tiefen Süden interessiert es niemand, dass es Tierschutzgesetze gibt. Ein Nachbar rühmte sich öffentlich, 5 Hunde vergiftet zu haben….das geht hier wohl aufgrund religiöser Rahmenbedingungen noch schneller..