BANG BUA THONG, THAILAND – Ein 36-jähriger Mann hat sich am 18. August auf dem Gelände eines Schießstands im Bezirk Bang Bua Thong das Leben genommen. Nach ersten Erkenntnissen nutzte er dafür eine gemietete 11-Millimeter-Waffe, die er zuvor aus dem Schießbereich hinausgebracht hatte.
Mann nahm gemietete Waffe mit nach draußen
Der Mann besuchte den Schießstand in der Provinz Nonthaburi regelmäßig und mietete dort eine Waffe. Kurz vor dem Vorfall versuchte er nach Angaben eines Schießtrainers, mit der Waffe den Schießbereich zu verlassen.
Der Trainer hinderte ihn daran und wies ihn darauf hin, dass Waffen nicht aus dem Bereich gebracht werden dürfen. Der 36-Jährige gab anschließend an, vor dem Gebäude eine Zigarette rauchen zu wollen.
Schuss außerhalb des Trainingsbereichs
Nach ersten Ermittlungen nutzte der Mann die Gelegenheit, um die Waffe dennoch nach draußen zu bringen. Dort schoss er sich mit der Waffe in den Kopf und starb noch am Tatort.
Die Polizei fand die Waffe neben dem Körper. Polizei, ein Gerichtsmediziner und Mitarbeiter einer Rettungsstiftung trafen zur Untersuchung am Tatort ein.
Familie berichtet von Depressionen
Angehörige teilten den Ermittlern mit, dass der Mann an Depressionen erkrankt gewesen sei.
Die Polizei behandelte den Fall als Selbsttötung.
Spuren und Waffe werden untersucht
Polizeiliche Spurensicherer und ein Gerichtsmediziner sicherten Fingerabdruckspuren des Verstorbenen und die verwendete Schusswaffe. Die Untersuchung soll die Ermittlungsakte ergänzen.
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Die Spuren sollen für die Ermittlungsakte und das weitere Vorgehen nach dem Gesetz verwendet werden.
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